04.12.2008

Der Produktivitäts-Irrtum

ImGriff weist auf 10 Signs You're a Productivity Junkie hin, und motioviert mich damit, mal etwas aufzuschreiben, was ich schon ein paar Mal in Podcasts und Live gesagt habe:

Man betreibt Selbstmanagement nicht um MEHR zu arbeiten.

Nein.

Man betreibt es um...

- weniger Stress zu haben, wenn man mal wenig Zeit hat (und auch sonst).

- entscheiden zu können, ob man den Nachmittag mit der Familie im IKEA verbringen kann.

- dem Kunden auf die Frage "Kriegen wir vor Weihnachten noch einen Workshoptag hin" mit "Ja" antworten zu können, ohne das für fünf andere Kunden die Welt zusammenbricht.

- dem anderen Kunden, der um 7:30 anruft und sagt: "Referent krank, können Sie ab 9 Uhr einspringen?" zu sagen: "Ich bin um 9:30 da." (GTD erklärt leider nicht, wie man teleportiert ;) )

- in fünf Minuten den Überblick über die Mai-Inbox geschaffen zu haben.

- selbst die Kontrolle darüber zu haben, was wann passiert, anstatt sich das von Deadlines diktieren zu lassen

- zu wissen, was GENAU zu tun ist, wenn die Außenstände mal so hoch sind wie das was andere in drei Monaten verdienen. (Mahnen und akquirieren ;) - aber wen und wie?)

Anders gesagt:

Man beschäftigt sich mit Selbstmanagement und Produktivität nicht, um mehr zu arbeiten, sondern um in weniger Zeit mehr von dem zu tun was besser bezahlt ist, und dabei weniger gestresst zu sein.

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