26.10.2010

Joachim Bleckmann von pro Konzept zu Gast in der it&b bloggerlounge

"was nutzen mir 100 Terabyte an Daten, wenn ich nicht weiß, was sie bedeuiten?"
Joachim Bleckmann von Pro Konzept spricht über Informationssicherung und -veredelung bei hochvolumigen Digitalisierungsprojekte.
Bei carve-out- projekten unterstützt proKonzeot Firmen bei der Isolierung von hohen Datenprojekten wenn z.B. Unternehmensteile abgegrenzt oder ausgelagert/verkauft werden.
Die Algorithmen und Verfahren für solche Projekte sind zertifiziert. es geht also auch um physische Ordner in physischen Aktenschränken, die im laufenden Unternemensbetrieb und eventuell auch unmerklich für die Mitarbeiter von Freitag abend bis Montag morgen. Dabei werden beispielsweise die Ordner im Schrank auch fotografiert. dabei fallen zig terabeit an date an, die mit unkonventionellen Methoden durchsuchbar gemacht werden.
Eine besondere forensische Methode wird hier eingesetzt.
Dabei werden sinnverwandte Wörter oder Begriffe im Kontext gefunden. Durch diese linguistische Quersuche steigt die Findequote um 150.
Mehrsprachigkeit ist auch kein Problem mehr. alle Businesssprachen sind erfasst.
Diese Komponente wird mit einem Partner realisiert.
80 Millionen Dokumente wurde so in 20 Locations in knapp 2 Monaten so verarbeitet.
Typischerweise wird so etwas in Großunternehmen eingesetzt. Im Mittelstand wird eher 'klassisch' archiviert, beispielsweise Mitarbeiterakten.

So kann man einen teil dessen, was informell in de Firma an 'Wissen' anliegt auch wieder 'retten'. Hier spielt auch das Thema Wissensbilanzierung mit hinein.

Auch bei Mergers und Acquisitionst rette ein solches Verfahren viele Informationen, bei denen die Mitarbeiter eventuell ein Beschönigungsinteresse haben.

In einer frühen Phase will ich relativ genau die Werthaltigkeit eines Objekts oder Markts haben. Das ist gerade auch für Mittelständler relevant. Gibt es Kinderarbeit, laufen Verfahren gegen Vorstandsmitglieder? Hier werden öffentlich zugängliche Quellen ausgewertet und semantisch gekoppelt und auch von Spezialisten manuell analysiert. Das wird mit internationalen (auch investigativ arbeitenden) Agenturen realisiert. Lokales Knowhow -auch außerhalb von Europa- ist hier in einem internatioanlen Netzwerk verfügbar.
Selbst in große Konzernen sind M&A-Abteilungen personell sehr verschieden ausgestattet und können teilweise Unterstützung gut gebrauchen.

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