26.10.2010

Kurt Huber - Head of Industry management bei IDS SCheer zu Gast in der Bloggerlounge


Kurt Huber findet. ERP ist tot.
Harter Tobak, er erklärt das Problem:

Der Anwender weiß bei einem klassischen ERP-System nicht, was er tun soll, ihm fehlt ein Überblick über die Arbeitssituation:
wo ist ein Problem bei Termin oder Budget.
Das System muss mir sagen: was ist in Kondition rot oder gelb, was muss ich mir zuerst ansehen.
zudem kann das System Knowhow bereitstelle bei Aufgaben, die ich nur selten tue, muss mir das System den Prozess erläutern.
Das Prozessmanagementsystem wird mit dem ERPsystem in ein Prozesssteuerungssystem verschmolzen.
Wir anpassbare Unternehmen werden überleben und die entsprechenden Systeme müssen in der IT-Abteilung angesiedelt werden, so dass Anpassungen binnen 2 Wochen passieren und nicht binnen 6 Monaten.
Auch der schnelle Überblick über die Auswirkungen meiner Anpassung liefert mein Enterprise Architecture Management, das Prozessmanagementsystem.
IDS Scheer integriert das Prozessmanangement in ARES mit dem ERPsystem, so dass die Mitarbeiter immer doe optimale Information über nächste Aufgaben aber auch Infos übers seltener ablaufende Prozesse haben. Fehlerquellen werden ausgeschaltet, weil der Anwender immer die optimale Information hat. Dabei wird Push der Vorrang eingeräumt, d.h. die Informationen werden zwingend zur Verfügung gestellt um den Fehltritt zu vermeiden. Durch die Beseitigung des administrativen Overhead, der von der Automatik gemacht wird, schafft der hochqualifizierten Fachkraft Freiräume für nachdenken und komplexe Fragestellungen. das beseitigt auch die Überstundenlast.
"Wer heute noch arbeitet wie in den 90ern geht insolvent oder wird aufgekauft", erklärt Huber. Und das braucht adaptive und entlastende Systeme. "In der klassischen ERPwelt kann ich Informationsfluten nicht mehr bewältigen und nur Listen abarbeiten ohne zu wissen, ob ich das Wichtigste tue."

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