31.07.2010

links for 2010-07-31

30.07.2010

Wie lösche ich meine Mailadresse bei Facebook ? (Bzw. Wie lösche ich einmal an Facebook übermittelte E-Mail-Adressdaten Dritter?)

In einem Interview sagte Sascha Lobo: "Ja, die von Facebook aus dem iPhone-Adressbuch heimlich gesammelten Mail-Adressen, Telefonnummern und Namen sind so gut wie nicht zu löschen."
Quelle:
Internet: "Sie werden wieder überheblich" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt

Im Facebook-Buch von Annette Schwindt steht, wie das geht:
http://www.facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php
ist die Stelle um selbst Hochgeladenes zu entfernen.
Wenn Dritte die eigene Mailadresse hochgeladen haben entfernt man sie bei
http://facebook.com/help/contact.php?show_form=database_removal

Also: Sie sind nicht gut zu löschen, da diese LInks nicht grad auf der Startseite stehen, aber sie sind zu löschen ;)

Und das Buch lesen:



Und 'heimlich' sind die Daten an sich auch nicht gesammelt, man muss iPhone und Facebook schon miteinander verbinden. (was sewhr pratisch ist, auch wenn man wie ich ein Nexus One hat und kein iPhone, ca. 30% meiner Facebookkontakte haben dort nämlich ihre Handynummer hinterlegt, wordurch ich die Nummer auch auf meinem Handy habe...)

Alternativ erfolgreich arbeiten, Twitterrefresh für Chrome, Collaboration Tools - links for 2010-07-30

29.07.2010

Google Pagerank und der Lob des Samsung Galaxy S (Android) - links for 2010-07-29

28.07.2010

27.07.2010

100 Flattr Invites: self service

Flattr ist ein Dienst zum freiwilligen Micropayment auf Blogs und anderen Contentangaboten im Web.
Man benötigt einen Account sowohl um Zahlungen zu empfangen als auch um Inhalte zu 'flattrn'.
Man legt jeden Monat einen bestimmten Betrag fest, der autoimatisch unter all die Content-Ersteller verteilt wird, auf deren Seiten man auf einen Flattr-Button gedrückt hat. Der Mindestbetrag hierfür sind 2 EUR/Monat.
Flattr selbst behält einen kleinen Prozentsatz der Umsätze ein.

***

Die Einladungen zu dem Dienst sind etwas knapp, aber ich hab für meine Leserinnen und Leser mal 100 Stück ergattert (wenn sie alle sind wurde mir Nachschub versprochen ;) )

Also einfach zu http://flattr.com gehen und den Code bei der Registrierung verwenden.

Bitte schön, hier als eingebundenes für alle editierbares Gdocs-Dokument ;)




Seltsame SMS aus Inden/Vietnam, SEO in an nutshell, Ficly (nicht was ihr denkt)links for 2010-07-27

26.07.2010

Namen und 1 URLtool - links for 2010-07-26

23.07.2010

Facebooks 500 Millionen, ThinkTank - links for 2010-07-23

22.07.2010

"Like" wird real - Xibutler vor dem aus - links for 2010-07-22

21.07.2010

Creativity & Communication Camp, Stuttgart, 12. November 2010




Am Donnerstagabend, 11. November 2010, und ganztägig am Freitag, 12. November, findet das erste Creativity & Communication Camp in Stuttgart statt. Es ist ein Barcamp rund um die Themen Social Media, Mobiles Internet, Games, Kreativitätstechniken und Marketing-Kommunikation. Willkommen sind digitale wie analoge, technische wie immaterielle Ideen und Beiträge.

Wir twittern unter ,@creacommcamp Hashtag ist #cccamp

Das #cccamp ist eingebettet in eine Stuttgarter Veranstaltungswoche, die am Mittwoch und Donnerstag mit den beiden Konferenzen DMMK und Create10 beginnnt und am Samstag mit dem Karriere-Tag DMMK Young Professionals endet.

Wir hoffen, ein spannendes Element zu dieser Veranstaltungswoche hinzuzufügen und mit der Barcamp-Idee neue Freunde gewinnen zu können.

Wer das #cccamp mit Sponsoring unterstützen möchte, wendet sich bitte an oliver.gassner+cccamp@gmail.com.
Und wer das Orgateam unterstützen möchte: auch ;)

Danke.

Orga

- Ulrich Winchenbach (MFG)
- Dirk Baranek
- Oliver Gassner

Hermann kinder über Lesekultur in Digitalien, Lüftungshalterung, Offene Hose bei FB- links for 2010-07-21

17.07.2010

Die Thesen von Max Otte: Hilft der Staat aus dem Informationscrash?

Schon am 18.4. hat Max Otte (der dem selben letzten geburtenstarken Jahrgang angehört wie ich) in einer Aula-Sendung ein paar spannende Fragen aufgeworfen und ein paar wilde Thesen lanciert.

Ich fasse mal in meinen Worten und etwas pointiernd zusammen:
- Verpackungschaos, staatlicher Rückzug in die Regellosigkeit, Internet, SEOs und Google erzeugen massive Unübersichtlichkeit und Desinformation.
- Der Staat ist dazu aufgerufen, zu regeln, der Bürger ist dazu aufgerufen den Staat und seine Beamten (deren Dienst attraktiver werden muss) zu respektieren
- Der Einzelne soll auf Informationsdiät gehen und mehr Bücher lesen statt Radio hören, fernsehen und (täglich) Zeitung zu lesen. Und Wikipedia ist schon mal prima aber Brockhaus ist besser, während Bürgerjournalismus auch keine Lösung ist.


Zu diskutieren wären z.B.:

- Sind Staatsregeln und respektiertes und gut dotiertes Berufsbeamtentum unsere einzige Rettung vor der Unübersichtlichkeit?

- Liefert uns Google den Heerscharen der anonynmen SEOs aus?

- Können wir uns gegenseitig die Welt erklären oder brauchen wir dazu Buchautoren (d.h. Verlagsfilter und Finanzhürden vor der Publikation)?

- (Was) Gewinnen wir, wenn wir nicht täglich am Nachrichtentropf hängen, sondern das Weltgeschehen aus dem Augenwinkel beobachten und eher gut abgehangene News konsumieren?

Ich fände es spannend, das gemeinsam zu besprechen. wer macht mit?

Audio hier:

SWR2 Wissen: Aula: Weniger ist mehr - SWR2 :: Programm :: Sendungen A-Z :: Wissen | SWR.de

MP3 Link direkt

-> Buzz Diskussion zu diesem Eintrag

links for 2010-07-17

16.07.2010

Meine neue Businesstrategie



Mein ich das nur oder war Kruse da 5-10 Jahre jünger?

links for 2010-07-16

14.07.2010

Weather Report - Birdland (aus der Serie: Coole Musik zur Kompensation der Temperatur...)


YouTube - Weather Report - Birdland



***
Ich bin dann heute abend beim#pfot (Pforzheimer Onliner-Treffen, vgl mixxt...)

links for 2010-07-14

Superman 77: Realnamen, Pseudonyme, Usenet und Weblogs

Heinz Wittenbrink reagiert in "Furchtlose Rede" oder "Anonyme Feiglinge": Warum Kommentatoren ihre Namen nennen sollten auf eine Diskussion um anonyme oder pseudonyme Blogkommentatoren. er wiederum war von Martin Weigerts Einlassung zu diesem Komplex angeregt worden.

Ein paar Beobachtungen dazu.

I.
Die Realnamendebatte ist alt. Wir haben sie im Usenet ausführlich diskutiert im Kontext mit der Netikette. Meine Frage war da immer: "Würden Sie mit einer maskierten Person an der Haustür diskutieren?" Ich hatte auch den Fall, dass das Telefon klingelte und jemand guten Tag sagte und mit mir über etwas sprechen wollte, was er im web gefunden hatte. Ich fragte, mit wem ich spreche. er sagte, sein Name tue nichts zur Sache. Da hab ich kommentarlos aufgelegt. Das Nennen eines Namens gehört finde ich zu den minimalen Gepflogenheiten der Gesellschaft.

II.
Pseudonyme und Künstlernamen sind eine andere Sache. Wer weiß schon, wie Wau Holland (RIP, Alterspräsident des CCC) wirklich mit Vornamen hieß? Während bei Kosmar noch viele spontan sagen können, wie er heißt, dürfte das bei padeluun schon schwerfallen (mir jedenfalls). Und ich hab null Ahnung, ob Rena Tangens wirklich so heißt oder nicht. Und bei Endergone Zwiebeltüte stand angeblich das Pseudonym als Künstlername sogar im Pass. Legenden wie Kibo, die im Usenet beinahe religiösen Charakter haben, kommen dazu.
Für mich elevant ist, dass hinter so einem Pseudonym eine stabile Identität steht. Was mir einmal passiert ist: Ein anonymer Blogger schrieb einen Artikel, in dem er meinen Namen und den einiger anderer Leute in sehr unfreundlichem Kontext einer 'Liste' hinzufügte. Nachdem ich Jahre später mit dem Blogger via Twitter recht" nett" plauderte und ihm geholfen hatte (ich weiß bis heute nicht, wer es ist), wies ich ihn auf den alten Artikel hin. Er sagte, das habe er gar nicht geschrieben und löschte den Artikel. D.h entweder handelt es sich um ein Gruppenpseudonym (man google mal Monty Cantsin oder suche Karen Eliot bei Facebook) oder da hat ein 'Alliierter' des Bloggers dessen Pseudonym benutzt, um sich selbst nicht (juristisch) zu exponieren und einfach nur üble Nachrede zu verbreiten. D.h. wenn ich nun das Blog lese, kann ich nie sicher sein: Ist das die nette Twitterperson oder der Typ, der mich unfreundlich behandelt? Welchen Inhalten von wem vertraue ich?

III.
Ein anderer pseudonymer Blogger (der sich Dritten auch schon offenbart hat) ist gelegentlich in Kommunikation mit mir. Ich schätze ihn als extrem kompetent ein. Ihm bei Twitter zu folgen sehe ich nicht als Problem, aber wenn ich eine 'Unperson' als Kontakt in einem Social Network habe (bei XING erst recht), will ich auch wissen, mit wem ich es zu tun habe.

IV. Stabilität und 'für etwas einstehen' denke ich sind für mich hier relevant. wenn jemand mit Pseudonym nur pöbelt und nicht argumentiert, dann bin ich kaum geneigt, das Gespräch ernst zu nehmen. Das hat mir den Spaß am Schreiben in Telepolis gründlich vermiest und gerade solche Umgebungen machen den Abscheu der Journalisten vor den 'Online-Pöbleren' vollkommen verständlich. Würde heise Realnamen einfordern (jaaaa, auch da kann man hinschreiben, was man will), dann würden zumidenst einige etwas hilfreicher argumentieren, wenn auch das was da steht ihnen nicht gefällt.

V.
Was Blogkommentare angeht sind mit Realnamen oder Pseudonyme egal (sofern sie nicht eindeutig aus SEO-Gründen gewählt werden). Wichtiger ist mir, dass es kein Scheinkommentar zu SEO Zwecken und keine Pöbelei ist. Dem einen wird das Link entfernt, der andere wird gelöscht. meine Hauptkommentarmoderationsregel ist: "Wer sich wie ein Gast benimmt, wird wie ein Gast behandelt." Und bei mir heißen Gäste normalerweise nicht "Superman77".

***
Und:
Da immer mal wieder ein Autor darauf verweist, dass er 'unter Synonym' publizieren will, verweise aich auch mal auf meinen Artikel zum Nym-Komplex:
Anonym, Pseudonym, Synonym, Antonym, Homonym - ein Grundkurs</a

13.07.2010

Ich glaub mein XING zwitscherrt

Während Xwitter - die Schnittstelle zwischen Twitter und der XING-Statusmessage gerade down ist (?) integriert XING Twitter-epfehlungsmögölichkeiten in die Gruppenartikel.

U.a. im XING-Forum schlagen die Wellen hoch.

Die dort geäußerte Kritik - sie wird implizit aus dem Folgenden deutlich- habe ich mal teilweise aufgenommen und aus meiner Sicht adressiert.

Disclosure: Ich bin XING-Trainer (und bekomme dafür von XING kein Geld sondern umgekehrt) und XING-Ambassador (das ist auch durch XING unbezahlt).


Mal ein paar Feststellungen zu einigen der Themen hier.

- das Design des und die Sichtbarkeit des T in nur für Teilnehmer lesbaren Gruppen sind sicher optimierbar und wohl schon in Arbeit, wen ich diverse Signale korrekt deute.

- ob man das für Menschen ausblendet, die keinen Twitteraccount haben, ist sicher auch diskutabel. Technisch ist das eine Abfrage in einer Datenbank, die halt Zeit braucht, Last verursacht und in der Masse Geld kostet, das die User bezahlen.

- in den XING-Seminaren weisen wir darauf hin, dass selbst geschlossenen Gruppen mit wenigen Mausklicks des Moderierenden öffentlich werden können OHNE dass dessen Mitglieder das mitbekommen müssen (es wäre diskutabel, solceh Änderungen automatisch an alle Gruppenmitglieder zu kommunizieren), dass man also IMMER überlegen muss, was man anderswo als auf den heimischen Notizblock schreibt

- faktisch ist das nicht Werbung für Twitter bei XING sondern in der Tat Werbung für XING (und für die kompetenten und empfehlenswerten Inhalte seiner Mitglieder) bei Twitter und sichert somit langfristig den Bestand und das Wachstum von XING (was uns ja wohl recht sein sollte).

- aktive Twitterer (ich bin da seit Dez. 2006!) haben ohnehin in ihrem Browser Tools, die es gestatten mit 1-2 Klicks (hier sind es auch 2) bei Twitter auf eine URL hinzuweisen, die aktuelle Integration ist für Twitter Poweruser eher noch optimierbar, denn sie können (noch) nicht einen eigenen URLverkürzer (und dessen Statistik) verwenden.

- die Vernetzung von XING mit anderen Diensten, die Besucher zu XING bzw in die Gruppen bringen ist essentiell für XING. Ein Tweet von mir wird von manchmal 50 meiner ca. 3600 Follower angeklickt. Und ich würde XING-Messages nicht twittern um irgendwessen privacy zu torpedieren sondernb um auf ihn als kompetenten Menschen aufmerksam zu machen.,Ich habe XING immer als Plattform verstanden, auf der man sich präsentiert und weiterempfiehlt, weniger als Raum, in dem man sich versteckt-vertraulich unterhält.

Und:
Ich finde es faszinierend, wie hier einige Twitter ebenso viel Aggressivität entgegenbringen, wie andere 'draußen' XING oder gar dem Netz insgesamt.

Dieser Beitrag erscheint übrigens mit Link auf diesen Thread auch in meinem Blog und per Link automatisch auch bei Twitter. Friendfeed, und Facebook. Ganz OHNE dass XING dafür einen Knopf einbauen müsste. Das 'Drumrum' kann natürlich nur lesen, wer sich hier (Anm. im Blogartikel: in XING) anmeldet.

vicarisou.ly, Android-Apps per Legosystem (wow), Personal Kanban/GTD, links for 2010-07-13

12.07.2010

Ausgebrannt: helft Melody! - links for 2010-07-12

10.07.2010

Followerzahlen, Duck Duck Go, (noch ein Googlekiller) &c - links for 2010-07-10

Wie fügt man Twitter Places die eigene Firma hinzu?

ich übersetze von:
How To Add Your Business To Twitter Places | Small Business Marketing Blog from Duct Tape Marketing

Es gibt kein Vorschlagswesen hierfür,man muss den eigenen Ort einfach als User hinzufügen

1) Bei Twitter einloggen und bei den Einstellungen sicherstellen, dass die Option, den Tweets einen Ort hinzuzufügen, aktiviert ist
2) Auf der Twitter Hauptseite einen Tweet schreiben.
3) Unten am Tweet auf die Ortsangabe klicken. Twitter wird dazu auffordern, den aktuellen Ort anzugeben und wird versuchen, dich zu lokalisieren.
4) Auf irgendeinen Ort klicken, nach unten scrollen und die Option wählen, den Ort zu suchen (es Sei denn dein Ort steht schon auf der Liste)
5) Stadt eingeben und nach der suche 'Ort hinzufügen' anklicken
6) Name und Adresse der Firma angeben, fertig
7) Nun können auch ander die Firma sehen und als Tweetort angeben.

(Deutsche Begriffe können wegen der Übersetzung abweichen ich empfehle ohnehin, die englische Version von Twitter zu benutzen, da die idR aktueller ist.)

09.07.2010

Blogs & Nachhaltigkeit - der Rest ist nur wichtig für den Buzz... - links for 2010-07-09




  • (tags: icommented)



  • Spezialrankings nach Thmeen




  • "Du hast was vergessen, im Comment zu der FB-Variante meines Posts gibt es auch 2 Kommentare von Limone. Auf die hab ich jetzt via Twitter wieder hingewiesen etc.

    D.h. jedes der 5 Blogposts hat wieder ähnliche ‘Rippleeffekte’ wie deiner.

    Und zu @admartinator:

    VOR Twitter hätten wir längst eine Riesendiskussion in 20 blogs.

    Wir hatten ja damals sonst nochts ;) Und speed hat man damals via Chat und Mail erzeugt ;)

    Was aber dem aktuellen FEHLT (WENN Twitter und FB involviert sind) ist (böses Wort: Nachhaltigkeit

    90% dieser Diksussion werden – sofern sie eben bei FB und Twitter sind – in der Versenkung verschwinden, da ich dort nur eingeschränkt Permalinks habe. Buzz driftet auch weg ist aber immerhin find- und verlinkbar. (Twitter auch aber nur schwer als aggregierte Diskussion, da die Suche ja nach 3 Wochen bauchoben geht…)

    -> Nur Blogs sind der ‘nachhaltige’ teil des digitalen Gesprächs. (der Rest ist an sich nur wichtig für den Buzz…)"


Nick Vujicic: "It is a lie that you are not good enough" - No Arms No Legs No Worries

Wow, got tears in my eyes.




YouTube - No Arms No Legs No Worries

Mehr:


BIsschen viel 'Jesus', ich denke, es ginge auch so...:

BlogCamp Switzerland 4.9.2010

So, nachdem ich mich ganz vooorsichtig über Dornbirn und Vaduz angeschlichen habe, werde ich im September als mein 32. Barcamp das Blogcamp CH besuchen.

Freu mich schon.

BlogCamp Switzerland 5 - BlogcampSwitzerland 5 @ mixxt

08.07.2010

Dan Ariely über Ehrlichkeit, Schummelei, Moral, Schmerzen und die 10 Gebote

Fasziniernd. Kann sein, dass ich das schon mal gebloggt habe, es ist aber immer noch extrem erhellend. Jedenfalls ist sein Buch jetzt auf meiner Wishlist ;)


Dan Ariely on our buggy moral code | Video on TED.com
***
Hier noch ein Bonusvideo über die Freiheit unserer Entscheidungen:

Nicole Simon: Social Media und Twitterim Mittelstand

Die Frau spricht ja olympiaverdächtig schnell (das war jetzt ein Insiderwitz;) ):




Nicole Simon zu Social Media und Twitter für den deutschen Mittelstand | media-TREFF

Disclosure: Ich kenne Interviewte und Interviewer auch persönlich ;)

Digitale Gespräche und die Rolle von Weblogs - links for 2010-07-08

Mein Kommentar bei Robert:



  • "Du hast was vergessen, im Comment zu der FB-Variante meines Posts gibt es auch 2 Komemntare von Limon. Auf die hab ich jertz via Twitter wieder hingewisen etc.

    D.h. jedes der 5 Blogposts hat wieer ähnloich ‘Rippleeffekte’ wie deins.

    Und zu @admartinator:

    VOR Twitter hätten wir längst eine Riesendiskussion in 20 blogs.

    Wir hatten ja damals sonst nochts ;) Und speed hat man damals via Chat und Mail erzeugt ;)

    Was aber dem aktuellen FEHLT (WENN Twitter und FB involviert sind) ist (böses Wort: Nachhaltigkeit

    90% dieser Diskussion werden – sofern sie eben bei FB und Twitter sind – in der Versenkung verschwinden, da ich dort nur eingeschränkt Permalinks habe. Buzz driftet auch weg ist aber immerhin find- und verlinkbar. (Twitter auch aber nur schwer als aggregierte Diskussion, da dei suche ja nach 3 Wochen bauchoben geht…)

    -> Nur Blogs sind der ‘nachhaltige’ teil des digitalen Gesprächs. (der Rest ist an sich nur wichtig für den Buzz…)"


XING-Widgets für Weblogs und andere Webpages

XING bietet inzwischen einige Widgets, also 'Minifunktionsflächen' für Weblogs und andere Webpages an.

In meinem Blog kommen einige davon zum Einsatz.

Der Empfehlungsbutton:

Mit ihm kann man Webseiten und Weblogarktikel den Lesern des eigenen 'Status-Stroms' bei XING empfehlen. Dazu muss man, wenn man ihn drückt, bei XING eingeloggt sein. Ein Hinweis auf die entsprechende Webseite erscheint dann bei den Mitgliedern des eigenen Netzwerkes unter 'neues aus meinem Netzwerk'. So kann man auch eigene Artikel schnell und einfach bei XING featuren.

Das Eventwidget:




Es zeigt, zu welchen Events man angemeldet ist und enthält ein Link zu Profil und Profilbild. So kann ein Besucher der Webseite schnell sehen, wo er einem persönlich begegnen kann. Wichtig ist hier natürlich, dass man die Liste der Events, bei denen man mit "Ja" zu gesagt hat auch zeitnah pflegt. "Pseudoevents", also wenn die Eventfunktion für Rundschreiben missbraucht wird, führen hier dann zu Irritationen. auch Webinare können hier seltsam wirken.

Der People-Counter
People Directory
Den benutze ich bisher nicht. Er zeigt, wieviele XING-Besucher Ihre normale Homepage oder Ihr Blog hat.

Und sonst
Daneben benutze ich aktuell einen Button, der auf meine XING-Mitgliedschaft verweist und auf mein Profil linkt (ist an sich durch das Eventwidget überflüssig), ein selbst erstelltes Mini-Bannerchen mit Hinweis auf meine Rolle bei StuttgartBC und eine Affiliate-Werbung für die von mir in Stuttgart durchgeführten XING-Seminare.

XING bietet darüber hinaus auch ein Affiliateprogramm zur Mitgliederwerbung.

Was bliebt zu wünschen?
Ich fände ja ein Profil-Widget sehr schön, das z.B.
- Bild
- Name
- Firma
- Prosition
- Ort
- Aktuelle Statusnachricht (sofern nicht nur 'nur für meine Kontakte' freigeschaltet)
enthält.

Sinnvoll wären auch Widgets zu
- Mitglieder Fragen (meine Fragen/Antworten)
- Referenzen

Wer hat andere Ideen?

07.07.2010

Märkte, Gespräche, Elefanten, Brandeins und der Cluetrain

Eine Journalistin hat mich vor ein paar Tagen für den SAZ-Letter interviewt. Ich hebe mal die Passagen wieder, die ohnehin auf dem beruhen, was ich erzählt habe ;)

Mein 'Stichwort' war das von den '90% Müll' die angeblich bei Facebook oder Twitter wuchern.

„Es ist normal, dass eine Bibliothek nicht über mehr als zehn Prozent Bücher verfügt, die Sie wirklich lesen wollen“, kommentiert Oliver Gassner, offizieller Xing-Trainer und Web-Kommunikations-Experte der Social-Web-Beratung Carpe.com in Vaihingen. Auf ausnahmslos jedem Kanal würden 90 Prozent informationeller Müll produziert. „Es liegt in der Verantwortlichkeit des Nutzers, was er liest, wem er folgt und mit wem er netzwerkt“, betont Gassner. Insofern sei der TKP tot, zumindest im Dunstkreis sozialer Netzwerke. Die traditionelle Mediawährung verstehe es nicht, Mundpropaganda zu messen. Das gelinge nur, wenn man die Intensität von Gesprächen im Web analysiere und berücksichtige, dass sich die Zielgruppe selbst selektiere. „Unternehmen müssen nicht mehr so viel Rauschen — Streuverluste — erzeugen, sondern individuelle Werbung und damit Empfehlungen“, rät Gassner apropos Web-Strategie.

(...)
Wichtig sei es jedoch, dass Unternehmen auch in Krisenfällen reagierten. Als das Fruchtsaftgetränk Capri Sun in den USA negative Kommentare in der Blogosphäre erhielt — ein Nutzer hatte in einem defekten Getränkebeutel einen Pilz entdeckt — wies der Anbieter von Capri Sun darauf hin, dass verletzte Packungen weggeschmissen werden müssen. So konnte er ein weiteres Hochkochen der Meldung verhindern.

(...) Gassner sieht jedoch praktikable Ansatzpunkte für Experimente an den Schnittstellen von Social-Plattformen und eigenen Blogs oder Katalogen. Wer hier an Monetarisierungskonzepten bzw. Zielgruppenzuflüssen für seine Sales arbeite, müsse mit gesundem Menschenverstand vorgehen und die „Nettikette“, also die Gepflogenheiten und Höflichkeitsformen des Web, beachten. „Das kollektive Gedächtnis von Communities ist wie das eines Elefanten: extrem merkfähig.“ Darum sind Fehler verpönt und nur schwer wieder auszuwetzen. Aus Gassners Sicht besteht die einzige Lösung darin, kommunikationswilligen Nutzern — egal ob Fans oder Kritikern — im selben Kanal zu antworten. „Es ist notwendig, dort zu sein, wo die Gespräche stattfinden“, betont der Social-Web-Experte in Anlehnung an das honorige, internetbezogene Cluetrain-Manifest aus dem Jahr 1999.


Genau um das CT-Manifest dreht sich auch das Gangbang-Interview, das Luebue, Michael Domsalla, andere und ich (accidentally: am Towel Day, 25.5.) bei der Brandeins gegeben haben und das im 7/2010 Heft vertreten ist:
SCHWERPUNKT: Beziehungswirtschaft
, "Die Guten sind immer die Ersten" (Link folgt sobald das online ist.)

Comments?


SAZ-Letter 07/2010 (3) - MEDIA

Meine Fucamp-Session "Entspannung" - links for 2010-07-07


RSS und ich und warum es alles andere ist als tot

Robert berichtet in Google Buzz, das neue RSS-System übver seinen Umgang mit RSS und was es ersetzt.

meine KOmmentare dort dazu auch hier:


Ich nutze Feedreader seit Jahren als Themencluster. D.h. so wie Martin Kosersortiere ich die Feeds thematisch so dass ich WENN ich recherchieren will, aktuelles Material vor mir habe.
Die Anzahl der Blogs oder Podcasts die ich ‘lese/sehe/höre ist minimal im Vergelich.
ich gebe mich allerdings auch nicht der Illusion hin, mein Feedreader sei eine Mailinbox, die abzuarbeiten wäre.
“Leerlesen” habe ich schon 1992 im Usenet aufgegeben ;)

“Leerlesen” tue ich nur die Feeds von Kundenblogs, die ich begleite, und wenn es 10köpfige Redaktionen sind, die da täglich was schreiben, dann gehe ich da auch nur quer drüber und picke mit Positiv-Beispiele bzw. problematische Taktiken raus und sehe mir das genauer an.

Aktuelle Infos ziehe ich aus Twitter, Twitter Digests (RivvaSocial, paper.li & Verwandtes), Buzz, Rivva und andere Aggregatoren.

ABER:

Natürlich beruht das alles auf Feeds und RSS/POubHubSubbub etc.pp., gell? ;)

Insofern ist die Aussage, RSS sei irgendwie tot genau umzudrehen:

RSS ist die Basis aufgrund dessen alles "tut".

Man könnte genauso sagen dass es wegen wisiwyg in Wordpress kein HTML mehr "gibt" oder wegen Handys kein TCP/IP mehr.

Bloß weil man es nicht sieht ist es nicht ‘tot’. ;)
(Ist seit Jahren meine Rede, dass RSS insofern “irrelevant” ist (ob Leute es kennen und nutzen z.-B.) als es seine Aufgabe ist, irgendwann so unsichtbar zu werden wie HTML und TCP/IP.)

(Ergänzend zum kommentar dort.)

Aber in der Tat sind eventuell Feedreader tot. ich hab in den ersten Monaten meiner Twitternutzung (Dez-März 1006/2007) auch kaum in meinem Feedreader gesehen, weil alles was dort wichtig war auch wie Gezwitscher kam.
Eventuell ist auch das der Grund, warum 'unzweinullige Menschen' Twitter nicht verstehen ODER als Nachrichtenkanal (=RSS-READER-Ersatz) nutzen.