18.08.2011

Es gab noch nie "Social-Media-Berater"

Mein Statement zu:
Das Ende der Social Media Berater? | pr-blogger.de (dort als Kommentar)


Ich wage mal die These, dass es noch NIE Social-Media-Berater gab.
Warum?
Weblogs
Podcasts
Wikis
Wikipedia
Enterprise 2.0
Wikinomics
Collaboration
RSS
CSS
Ajax
Wordpress
Weblogs (das ist doppelt, das müssen wir abziehen)
Weblogplattformen
SEO
Video
Youtube
PR 2.0
Recruiting 2.0
Sonstwas 2.0
Facebook
XING
Twitter
TwitterAPI
FBML (ja bracht man nicht mehr)
Wettbewerbe auf FB
Sonstwas auf FB
Google Places
Google Apps
Google plus
etc.pp
etc.pp
und das ist erst ein kleiner Ausschnitt, wer würde behaupten wollen, von all dem TIEFE Ahnung zu haben? von ALLEM?

Gut, es gibt leute, die wissen, dass es das alles (oder das meiste) überhaupt gibt,. es gibt auch Leute, die extrem viel über Twitter oder Facebook oder Blogs oder SEO oder Podcasts wissen.
Vielelicht auch noch über drei der oben aufgelisteten Dinge genug, um dem Kunden was zu erzählen und ein halbwegs nicht schiefgehendes Projekt aufzusetzen.

Aber von "Social Media" insgesamt, hat eh NIEMAND eine ausreichend tiefgehende Ahnung um es "als Ganzes" (ha?) zu 'beraten'.

Und deswegen ist die Selbstapostrophierung als SME schon immer verdächtig gewesen. WENN einer 'Experte' ist, dann für ein schmales Segment aus dem, was man Social Media nennt.

Und das ist ein schöner alter Artikle dazu (da fehlt irgendwie das Datum, oder?)
http://chris.pirillo.com/are-you-a-social-media-expert/


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Kommentare:

  1. Ja. Und nein.
    Also Experte sein heisst ja auch, zu wissen wo es steht oder wer es besser weiss. Also Berater sein.
    Aber ich verstehe genau was du meinst.

    Ich wäre dann also Experte für Anmoderation, Social Media Dings Tools - Anwendungen wie Facebook/Twitter/Google Apps/Podcast und iPhone/iPad. Und ihr so? ;)

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  2. Ich kann nur wiederholen, was ich anderswo schon oft geschrieben habe: Ich finde nämlich, genau umgekehrt wird ein Schuh daraus. Man muss nicht primär Social Media kennen, sondern Kommunikation (oder Didaktik oder was gerade dran ist) verstehen. Und von diesem Standpunkt aus Social Media einsetzen. Dazu muss man Überblickswissen haben, das Wichtigste in der Tiefe kennen und sich das andere schnell draufschaffen können. Es hat also noch nie Social-Media-Berater gegeben, sondern immer nur Kommunikationsberater. (... und dann eben gute und schlechte.)

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