22.11.2011

Facebook, XING und Social Media

Für einen längeren Text hat mir Joachim Rumohr mir ein paar Fragen gestellt.
Hier meine Antworten. Es möge nützen. ;)

1. Wie definierst Du den Begriff "Social Media"?

Das sind von nutzergenerierten Inhalten und dem Teilen und Bewerten von Inhalten getriebene Kanäle, die zu alten Medienkanälen zwar korrespondieren, sie aber nicht 1:1 ersetzen. Also: Blogs:Zeitungen, Podcasts:Radio, Youtube:Fernsehen. Demgegenüber set ze ich 'Social Networking' als: Onlineumgebungen, die sich dem Pflegen von privaten, beruflichen und anderen interessegeleiteten Kontakten widmen. Dritte Komponente von "Social" sind dann die Aggregatoren und 'Roboter', die sozusagen die "Weisheit der Massen" sichtbar machen, also so etwas wie paper.li, das Twitter auswertet oder Digg oder delicious o.ä.
Für Firmen geht es hier allerdings immer mehr um Dialog und Gewinnung von Feedback als um das reine Senden von Kaufen-Kaufen-Kaufen-Signalen.

2. Was ist der größte Nutzen von Facebook?

Für den User die Möglichkeit, mit - oft entfernt lebenden - Freunden und Familienmitgliedern in Kontant zu bleiben. Für Firmen: Sharebaren Content für Konsumenten zu platzieren und damit Reichweite und im Idealfall Kundenbindung zu erreichen, Rückmeldun g über die eigne Marke, Dienstleistung oder das eigene Produkt gewinnen zu können -mit der Konsequenz, das eigene Angebot besser und stimmiger zu machen-, gegenseitigen Nutzersupport anzuregen, Support zu liefern und viele
andere Elemente der Unternehmenskommunikation hier abzubilden.

3. Was ist der größte Nutzen von XING?

Ein den deutschen Datenschutz entsprechendes Umfeld für die geschäftliche Kommunikation zu haben in einem Netzwerk mit klarer thematischer Fokussierung. MIt allen Vorteilen, was geschäfltliche Kommunikation hat, wie sie im Konsumentenbereich Facebook bietet.

4. Wer sollte XING nutzen, wer sollte Facebook nutzen?

XING ist fürs Business. also: jeder, der über seine Firma hinaus mit Kooperationspartnern, Lieferanten, Kunden kommuniziert und auch nicht ausschließt, dass er sich beruflich einmal weiterentickeln will - oder gar muss. Für Freiberufler und selbständige gehört XING ohnehin zu Pflichtprogramm, sofern sie an andere Geschäftsleute verkaufen oder dort Partnerschaften und Kooperationen eingehen.

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