01.09.2012

G+-Büchlein, Fortschrittsbalken, Infos und zwei Fragen

Auf G+ hab ich es ja schon bekannt gegeben:
Ich schreibe im September ein Buch.
OK.
Ein Büchlein im Miniformat mit insgesamt 120 Buchseiten - etwa und ca 60-80 'zu produzierenden' Reintextseiten. (Das hängt dann von der Grafik ab.)
Über Google+.
Für Pearson (Addison/Wesley ist auch ein Teilverlag von Pearson).

Angeleiert hat das ganze Pia Kleine Wieskamp, die seit Jahren die Idee im Kopf rumschleppt, dass ich ein AW/Pearson-Buch schreiben möge. Sie macht PR für AW/P (und das ganz prima). Mein Pingpong-Partner bei Peason ist Boris Karnikowski, den ich bisher nur vom Telefon kenne.
(Ich frag mich grade, ob das jetzt Pearson oder Pearson Education heißt ;).)

Der Titel des Büchleins steht noch nicht fest, aber ich hab einen Wunschtitel im Hinterkopf. Da es eine Buchreihe wird mit Bänden auch zu anderen Themen, hab ich da wenig zu sagen. es gibt auch noch keine Ankündgungspage, auf die ich verlinken könnte.

Da ich in de Regel mit der Schreiberei von längeren Dingen so meine Probleme habe, gibt es schon eine Grobrichtlinie vom Verlag, eine Outline gefüllt von mir, ein paar Mindmaps und einen 'Tagesplan' wie viel (statistisch) an jedem Tag im September zu schreiben ist.

Ein G+-Buch hatte ich auch schon gelesen, bevor ich den Auftrag bekam und eins danach: die von Chris Brogan und Annette Schwindt.
Meins wird sich wohl in der Mitte bewegen zwischen Hier-kicken-da klicken (das wird AUCH gebraucht) und dem eher abstrakten Buch von Chris.

Der Tagesplan sieht in etwa so aus:



Bis 30.9. will ich fertig sein. Natürlich kommt zum Tagespensum auch das 'Wiederlesen und Überarbeiten' dazu.
Die blauen Säulen zeigen den IST-Zustand, die grüne und die orange Linie sind die positive und negative Soll-Linie. Die Violette Linie zeigt in Prozent wie viel ich vorne oder hinten liege. (Zum Publikationszeitpunkt dieses Artikels war ich bei Tag 1 und liege ziemlich gut im Rennen, habe aber heimlich schon im August angefangen.)

Der Plan ist, dass ich auch massiv online über den Fortgang der Schreiberei berichte und natürlich auch mein netzwerk um Rat frage.
Zuvorderst natürlich auf meiner G+-Business-Page, dei noch massiv untergenutzt ist, auf meinem G+Personenprofil und natürlich hier im Blog, bei Twitter, Facebook, XING etc.

Zwei Fragen an euch:

I.
Ich werde wohl auch mit als nächstes einen 'Inner Circle' von Leuten basteln, die mir ihr OK geben, dass ich ihre Posts und Profilbilder als Screenshots benutzen darf (aufgrund des kleinen Formats des Büchleins, wird man ohnehi nicht zu viel davon sehen). Wer also Lust hat, dabei zu sein, kommentiere bitte IRGENDWO und nenne seine G+-ID.

II.
Tja, gibts Fragen & Anmerkungen? Eine Sache, die mir im Kopf rumgeht ist: Welche Netikette gilt bei G+? Antworten zur G+ Netikette bitte hier.

PS: Ich hab an den Diagramm noch etwas rumgesipelt.

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Kommentare:

  1. Hallo Herr Gassner,

    würde mich bereiterklären, Ihnen mein Profil auf G+ für die Screenshots zur Verfügung zu stellen. Hier der Link zu meiner Seite:

    https://plus.google.com/115036639609151870982/posts

    Sollten Sie noch irgendetwas brauchen, so können Sie mich gerne kontaktieren.

    Herzliche Grüsse,
    Ihr
    Markus Wollenweber

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  2. Meine Erfahrungen mit der Buchschreiberei (Ende Juli abgegeben:
    http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2012/07/buchtext-abgegeben-unverbissen-vegetarisch-wird-buch/) haben mit Ähnlichen Überlegungen angefangen. Ich hab mir ein Mengenmodell in Word gemacht, um ein Gefühl zu bekommen, wieviel Text da entstehen soll - und mir dann eine Seitenzahl pro Tag vorgenommen.

    Gekommen ist es anders. Zuerst hab ich meine geplante Textmenge übetroffen - dann aber war Flaute. Ich war nicht im Stande / nicht wirklich willens, so eine X-Stunden-Tag"-Routine durchzuziehen. Bin normalerweise täglich mit "10.000 Dingen/Themen" beschäftigt - die hörten ja nun nicht einfach auf! Zwar ist z.B. der Morgen die beste Schreibzeit, aber ich mag morgens nun mal nicht zuerst in die Tasten hauen, sondern brauche meine Info-Surfzeit(und das ist nur EIN Beispiel). Auch konnte ich meine Schreiblaune nicht "herbei befehlen" - und so schrieb ich letztlich schubweise mit Pausen, am Ende öfter als anfänglich, aber ohne Stress.

    Zweitens hatte ich nicht vorhergesehen, welchen Stellenwert das Problem der Themen-Strukturierung annimmt! Es ging ja darum, meine Erfahrung und Entwicklung in Sachen "unverbissen vegetarisch" zu berichten - daneben aber auch über vieles zu informieren und alltags-taugliche Herangehensweisen bis hin zu Rezepten (aus meiner eigenen "Kochkultur" zu verfassen. Wie sollte ich das ordnen, auch angesichts der Tatsache, dass sich meine Sicht auf viele Themen im Lauf dieser Zeit geändert hatte?

    Ich stelle mir vor, auch beim Thema "Google+" ist die Strukturierung nicht ganz banal, da es viele verschiedene Aspekte und Dimensionen umfasst. Kommt natürlich auch drauf an, wie frei du bei der Sache bist. Nun, ohne den "großen roten Faden" fertig zu haben, meinte ich, nicht schreiben zu können. Schlecht, wenn die Zeit voran schreitet!

    Also malte ich ein Cluster (=> http://de.wikipedia.org/wiki/Cluster_%28Kreatives_Schreiben%29) und fand so alle möglichen Stichworte/Themen, die vorkommen könnten/sollten/müssten. Da pickte ich mir dann das raus, was mich gerade reizte und schrieb drauf los - klappte gut!

    Als dann eine gewisse Menge Material vorlag, stellte sich - ganz ohne krampfhaftes Überlegen - langsam auch die Vorstellung der inhaltlichen Gliederung ein. Wie war ich froh! Jetzt hatte ich ein unvollständiges Inhaltsverzeichnis, in das ich leicht die noch fehlenden Punkte ordnen konnte. Und auch den überblick über die mengenmäßge Gewichtung der
    verbleibenden Themen. Das "Ganze am Stück" hab ich erst bei der Endkorrektur nochmal gelesen. Und war erstaunt, wie sehr das nun wie aus einem Guss wirkte, angesichts des anfänglichen Chaos' im Kopf! (die Programmplanerin meinte, es sei "druckreif").

    Buch schreiben wird aber wohl trotzdem nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Verglichen mit dem, was ich täglich tue, ist es mir viel zu sehr bindendes "Großwerk" über zu lange Zeit. (Ich hatte deutlich mehr Zeit als du, ganze 3 Monate. Verdichteter hätte ich es aber auch nicht machen wollen!)

    Viel Erfolg wünsch ich dir - und Freude beim Schreiben!

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  3. Hallo Herr Gassner,

    wenn es für Ihr Buch dienlich ist, dürfen Sie gerne Inhalte aus meinem Profil verwenden.
    https://plus.google.com/u/0/109673274400643610617/posts

    Ansonsten viel Erfolg beim Schreiben, ich bin gespannt auf das Resultat

    Sonnige Grüße
    Jens A. Heim

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  4. Also bisher läuft es gut (140% vom Soll (= Durchschjitt aus minimal und Maximal/Ideal).
    Fragen der Inhaltsstrukturierung oder 'was dazugehört' habe ich eher auch nicht. Es gibt eher eine reihe von Exkursen, die sich aufdrängen aber wegen des geringen Umfangs eher einzudämmen wären.
    Ich fürchte, dass ich mir dann über Gewichtung erst beim Kürzen Gedanken mache. Oder dass ich das zeitnah in mein Planungs-Sheet reinnehme. Dei Exceltabelle jedenfalls hat etwas beruhigendes und ich Blocke auch Wochenenden und Tage raus, an denen ich keine Zeit haben werde.

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  5. Annemarie Nikolaus4. September 2012 um 16:53

    Was soll das denn inhaltlich werden?

    Vor der Frage, zum Mitmachen bereit oder nicht, steht mir die grad noch im Weg.

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  6. Hi Oliver,

    finde ich sehr interessant, wie du den Prozess offenlegst in dem das Werk entsteht. Werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen.

    Mein G+ Profil ist noch recht jungfräulich und gerade am entstehen, falls du allerdings einen meiner Posts/Kommentare/Spätzlemitsoß/Bildchen verwenden magst: Sehr gerne.

    Bin gespannt was dabei rauskommt. Und wehe das gibt's nicht als E-Book.

    ;)

    Grüße,
    Christian

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  7. Also wg. e-Book hab ich keinen Einfluss. Ich glaub die Dinger sind speziell als kleine Büchlein auf Papier konzipiert ;)

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  8. Hm, ein Buch über Google+? ;) Was wie wo warum etc. aber wenn du zu sehr nachdenken musst, ist es OK, dann nicht ;) Kein Problem.

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