04.11.2012

Ein paar Worte zum Thema TV

Anlässlich einer Diskussion um diene Kritik zur 2. "Wetten dass..."-Sendung hab ich grad bei Facebook u..a das hier geschrieben:


Mein finales Erweckungserlebnis war (glaub ich) der RTL-Slogan: "RTL. Die schönste Zeit des Tages."
Da dachte ich: "Hey super, wenn es so weit ist, weiß ich, dass es Zeit ist, sich zu erschießen."

Gefühlte 97.5% dessen, was da über die Mattscheibe flimmert ist strukturierte Verdummung - inklusive einer Tagesschau, die suggeriert, man könnte in 15 Minuten Relevantes über die "Nachrichten des Tages" sagen (ja, ggf. wenn man 15 Minuten einer Fragestellung widmen würde, dann würde man ggf. mehr erzeugen als Alibigeblabber für Leute, dei sich 'informiert fühlen' wollen).

Fernsehen hat Potential, für Bildung, Politik, Information, gar Unterhaltung, bzw. beteäubung ist wohl der bessere Ausdruck. es bliebt auf nahezu allen diesen Ebenen aktuell ca. 5000% unter diesem Potential. Wie gesagt, gefühlte 97.5% der Zeit. ;)

Und das größte Verbrechen (sic!) ist, dass Inhalte, die wir BEZALT haben, nach 14 Tagen gelöscht werden müssen. (Ich wiederhole mein Argument: Man könnte mit gleicher Berechtigung fordern, Stadtbüchereien jährlich niederzubrennen um den Buchhandel zu schützen.)


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Kommentare:

  1. Was die Tagesschau angeht, da widerspreche ich dir. Denn die versprachen und versprechen nie mehr als einen Überblick. Für mehr Infos gibt es Tagesthemen, Magazine, Online-Angebote und schließlich all jenes, was man selbst finden kann um sich zu informieren.

    Und über RTL muss man sich nicht aufregen. Man kann es schlicht nicht einschalten.

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    1. Mag sein der Anspruch der Tagesschau ist so. Ich frag mich nur wie viele %% die TS gucken um dann zu glauben sie seien 'informiert'.

      Also: Form ja, aber Inhalt?

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  2. Jeder so, wie er kann.

    Freude schenken. Selber denken ...

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