24.05.2016

Apple: Das Problem Big Data und AI

Interessante These:

Da Google, Facebook und Amazon Apple beim Thema KI & Big Data (OG: und VR/3D) so weit voraus sind, wie Apple zum iPhone-Launch Blackberry damals beim Thema Design & Services (Store/Kreditkartendaten wg. MP3/iTunes) wird Apple mittelfristig (eventuell?) ein Blackberry-Problem bekommen.

Avoiding BlackBerry’s fate – Marco.org

PS: Fun fact: es gibt demnächst wieder Nokia Handys in Lizenz.

23.05.2016

Deutsche Kultureinrichtungen fallen gegenüber Google zurück - bei der digitalen Sicherung von Kultur

Spannender Artikel:
Durch Googles rechtlichen Sieg für den "Fair Use" und rechtliche Hürden in Europa fallen Digitalisierungsbemühungen in Europa massiv gegenpüber den Mögichkeiten in USA zurück. besser rechtliceh bedingungen sind notwendig. #Digitalisierung

 Kultur & Wissen online: Google darf – und die Kulturerbeeinrichtungen? - Deutsche Digitale Bibliothek

20.05.2016

Das re:publica-Paradoxon #rpTEN

Jede re:publica stehen Leute auf und sagen: "Lasst uns mehr bloggen, lasst uns mehr Open Web machen." & alle klatschen & twittern das Zitat.

18.05.2016

Böhmermann & der Gerichtsentscheid: Was eigentlich wichtig ist

Meedium hat einen etwas korinthigen Ansatz, was den Gerichtsentscheid angeht, konzentriert sich auf die 'verbotenen Zeilen' (und belegt damit das, was Richter Fischer an der rpTEN kritisiert hat) und konstatiert einen (Teil)Erfolg für Erogan.

Siehe hier:
Böhmermanns Schmähgedicht nach dem Gerichtsentscheid: Welche Zeilen erlaubt und welche verboten sind › Meedia:

Mein Ansatz und Kommentar dort.

Wichtiger ist, dass, so ich recht verstehe, das Landgericht die Äußerung in Gänze als straffreie Satire wertet und Böhmermann nur verbietet, einzelne Passagen aus dem Text zu wiederholen.
Ich sehe das NICHT als (Teil)Sieg für Erdogan sondern als Sieg für die Kunstfreiheit. Denn B. hatte ja nie die Absicht, Teile aus dem Gedicht isoliert zu ‚behaupten‘. er hatte überhaupt nie die Absicht ernsthaft diese Aussagen zu "machen", sie waren immer nur Demonstrationen in einem Kontext.

D.h. wenn ich sage „Es liegt mir fern, Sie ein Arschloch zu nennen“, kann ja auch keiner sagen: "Sie haben mich A. genannt…"

US-Präsidetschaftswahlen: The map is not the territory

Karten bilden Dinge ab. So wie sie sind.
Nein.
Sie verzerren... irgendwie immer.
Hier ein schönes Beispiel und Lösungen. Und manchmal sind 'geographoide' Karten nicht die Lösung.

Eine Twitter-Anleitung oder "Links und Fotos zählen nicht mehr zum 140-Zeichen Limit bei Twitter - na und?"

alles über twitter
Quelle:
Twitter to Stop Counting Photos and Links in 140-Character Limit - Bloomberg

Es war immer schon ein Problem, dass Leute allein deswegen Twitter nicht verstanden haben, weil sie nicht wussten, was sie in nur 140 Zeichen sagen sollten.

Das Twittern von Links haben sie erst recht nicht verstanden, weil sie als Nicht-Content-Produzenten ohnehin nicht wussten, wohin sie denn verlinken sollten.

Normalos Linkverkürzer (und deren Statistikoptionen) zu zeigen, fühlte sich hingegen immer an, als erzähle man jemand von Bienen und Blüten.

Wohl als Vorbereitung für die gerüchtehalber Aufhebung des 140-Zeichen Limits (geplant sind wohl bis zu 10000 Zeichen je Tweet, WTF?) zählen nun Links und Fotos bei den 140 Zeichen nicht mehr mit (Ehm? Wie viele Zeichen hat ein Foto? sind Links auf Fotos gemeint? Dann sind es auch ... Links, oder?)

Das wirft dann Wellen durch die Techpresse, Twitter. 140. Links. Wow.

An sich aber ist das doch hyperbanane. denn Links wurden eh schon verkürzt (auch nicht-vorverkürzte), so dass wir ohnehin von nur von so 15-20 Zeichen reden, die jetzt mehr zur Verfügung stehen.

"Du kannst jetzt ganze 140 Zeichen nutzen, nicht 140 minus die 20 Zeichen für dein Link".

Ja, äh, da wird das Verständnis für Twitter und die Akzeptanzquote sicher massiv erhöhen.

Wer Twitter verstehen will:
- anmelden
- Themen suchen, die einen interessieren und den Leuten folgen
- Interessantes retweeten
- noch Interesanteres selbst kurz kommentiert auf Twitter verbreiten
- bei Search.Twitter.com Leute aus der gegend suchen und ihen folgen
- gucken was passiert
- ein Twittertreffen besuchen / organisieren
- wieder vorbeikommen und in den Kommentaren berichten


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