29.06.2016

Offener Brief an Karl-Heinz Land, “neuland digital vision & transformation” und changegestalten.de

Status 30.6.16:
Der Eventname wurde geändert, die "Form" Barcamp wird aber noch mehrmals undifferenziert im Eventtext verwendet. Noch nicht optimal - aber für Tag 1 schon ganz gut.
Dass von Seiten der Veranstalter immer noch ein verständnisloser Ton angeschlagen wird und die hier Unterzeichnenden für interne Kommunikations-Fails verantwortlich gemacht werden (whut?), ist das eine, dass im Kritikumfeld von Geschäftsschädigung (latent also Anwaltsdrohung), Sippenhaft (Nazi-Vokabel) und ISS- (gemeint ist wohl IS-)Methoden die Rede ist, zeigt, dass man ... ach, ich finde kein nicht justitiables Ende dieses Satzes.

Ich lege Wert auf die Feststellungen:
- Wir haben einem "Netzwerkpartner" des Events bereits Ende Mai undsere Bitte unterbreitet.
- Es ist nicht unser Job, komplexe LTD-Verflechtungen zwischen X Leuten zu entwirren, es muss reichen, das einem Beteiligten zu sagen und er sagt es dem, der es wissen muss.
- Offene Briefe brauchen keine ladungsfähigen Zustelladressen.
- Wir haben eine Bitte geäußert, weil wir gar nichts anderes können, wir haben nicht "gedroht", nur andeutet, dass wir nicht schell aufgeben. Wir haben niemand beschimpft, zu keinem Boykott aufgerufen, keine niedrigen Preise gefordert, niemandes Kompetenz angezweifelt. wenn wir überhaupt etwas unterstellt haben, dann Gewinnabsichten, und das dürfte nur schwer ehrenrührig sein.
- Was wir getan haben, war, nachdem wir persönlich online und öffentlich interagiert hatten, das Einzige, was wir tun konnten. Man kann von uns auch nicht erwarten, alle vermutlich Beteiligten aus irgendwelchen Firmen- und Kooperationskonstruktionen abzutelefonieren, bis wir auf jemand stoßen, der uns nicht verspottet.
- Wir wollten Verständnis herstellen, das ist uns bisher wohl noch nicht gelungen. Ich werde heute noch mal mit einem "Vermittler am Rande" telefonieren.

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Background:
“Barcamp” und die Barcamp-Flare (das Wifi-Flammenlogo) sind eine “Community Mark”. siehe: http://factoryjoe.com/blog/2006/01/14/the-case-for-community-marks/ und https://factoryjoe.com/2006/05/29/why-barcamp-is-a-community-mark/ und zusammenfassend:


Das bedeutet grob gesagt: Es ist eine Marke, die nicht von Anwälten vor Gerichten verteidigt wird, sondern von ihren Nutzern, von der Barcamp-Community in der Öffentlichkeit; das ist, was wir hier tun.


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Offener Brief an Karl-Heinz Land, “neuland digital vision & transformation” und changegestalten.de


Guten Tag,

Sie veranstalten im November 2016 ein “Digital Barcamp 2016” für “Unternehmer und Führungskräfte”. Wir sind der Ansicht, dass es sich bei Ihrer Veranstaltung, wie Sie selbst sagen – um einenMix aus Barcamp und „klassischer“ Konferenz handelt und – wie Sie auch selbst sagen – eben formal nicht um ein „reines Barcamp“”.
Diese Erkenntnis finden wir lobenswert.
Diese Erkenntnis hat auch Konsequenzen:


Nämlich:
Bitte nennen Sie Ihr Event dann auch nicht “Barcamp” (“Camp” alleine ist OK und sie können gerne auch erwähnen, dass es “Elemente der Open-Space- und Barcamp-Methodik einsetzt”.)


Sie fügen so der Idee der Barcamps erheblichen Schaden zu und verwirren sowohl “klassische” Barcampbesucher als auch Ihre Kunden.


Klassische Barcamps beruhen auf der Idee des freien Zugangs, sie müssen nicht per se kostenlos sein, Beträge zur Unkostendeckung gelten in der Community als akzeptiert. Ihre Preise zwischen 725 und rund 1500 EUR/Person hingegen dienen ganz offensichtlich ausschließlich der Zielgruppenselektion und sind von klaren Gewinnabsichten getragen.


Sie wurden in den letzten Wochen eindringlich auf diese Probleme hingewiesen und es wurde Ihnen der Charakter der Community Mark erklärt. Sie haben zum Ausdruck gebracht, dass Ihnen das gleichgültig ist.


Uns aber nicht.


  • Bitte entfernen Sie zeitnah den Begriff “Barcamp” aus Ihrem Eventtitel.
  • Bitte entfernen Sie zeitnah weitere Erwähnungen des Begriffs “Barcamp” (mit oben erwähnter Ausnahme, wenn Sie mögen) aus Texten, die dieses Event charakterisieren oder bewerben.


Wir behalten uns weiter kommunikative Schritte vor, wie auch eine Ausweitung der Kommunikation in die globale Barcamp-Community.


Zeigen Sie Respekt vor eine globalen Bewegung der Kollaboration und des “Wissen-Teilens”!


Es grüßen die Barcamporganisator*innen


Franz Patzig, Barcamp Köln, München, Frankfurt, Hamburg, Shanghai, Beijing (seit 2006)
Oliver Gassner, Barcamp Bodensee, seit 2008.
Nicole Ebber, Barcamp Köln (2007-2008), Barcamp Berlin (2008)
Frank Feldmann, Barcamp Berlin (2007), CommunityCamp, seit 2008
Jan Kus, Barcamp Köln (2006-2007), Webmontag Köln seit 2009
Nils Hitze, BarCamp München (2008-2009), GameCamp München (2009-2011), CloudCamp München (2010)
Andreas Pilz, Barcamp Nürnberg (2010-2016)
Alexander Graf, Barcamp Hamburg (2007-2011)
Nicole Y. Jodeleit, BarCamp Hannover 2008 + 2011 (Orga), Besuch unzähliger BC
Gunnar Sohn, StreamCamp Köln/München (2013/2014), leidenschaftlicher Barcamper


….



27.06.2016

Vom Angestellten zum Selbständigen: Wie XING optimieren? (XING-Tipps)

Beiträge zu XING hier im Weblog. Frage:

In zwei Monaten wird sich meien Rolle ändern. Ich bin nicht mehr Angestellter sondern Unternehmer. welche Optimierungsmöglichkeiten gibt es bei XING - außer die neue Tätigkeit in der Berufserfahrung einzutragen?

Antwort:

Sehr gute Frage.
Bei mir war es sogar "Vom Beamten zum Freiberufler"
Die Hauptherausforderung ist es, den Leuten, die Sie bisher schon kennen, deutlich zu machen, dass sie jetzt "was verkaufen" (bzw. "zu buchen sind"), je nach dem, was Sie tun und wie sehr es sich von dem unterscheidet, was Sie als Angestellter gemacht haben.

Das hat mehrere Komponenten:

- Ihr Profil sollte in wenigen Sekunden deutlich machen, was Sie bieten und was der Nutzen für Kunden ist. Dazu steht Ihnen an sich nur der Profilkopf und das Profilzitat zur Verfügung, mehr sieht man in kurzer Zeit nicht.

- Sie sollten darauf achten, dass alle Leute, die Sie kennen UND die bei XING sind, auch in Ihr Netzwerk kommen. je nach dem, wie lange Sie schon Angestellter waren und welche Funktion Sie hatten, dürften das sicher 500 oder mehr Leute sein.

Sie können dafür die Funktionen "Kontakte finden" und "Kontakte einladen" nutzen. Aber Achtung: Nicht einfach alle Mailkontakte zu XING einladen, NUR die Leute, die schon bei XING sind, in Ihr Netzwerk einladen. Es gibt hier einige Fettnäpfchen zu vermeiden.

- Sie sollten durch passende geteilte Inhalte ihr Netzwerk 'bearbeiten', damit langsam immer mehr Leute verstehen, womit Sie sich JETZT befassen, was Ihre Kompetenz und Ihr Kundennutzen ist. Und geben Sie sich keiner Illusion hin, alle werden es nie mitbekommen ud noch in 5 Jahren fragen: Ja, arbeitest du nicht mehr bei ....?" Aber es werden immer mehr werden....



Social Media, Weblogs, XING, Google+, Produktivität
Wöchentliche Tipps einfach per E-Mail
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20.06.2016

XING-Profil auf privat stellen - geht das? (Die Antwort)

Beiträge zu XING hier im Weblog.

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15.06.2016

Facebook in 5 Jahren: Video + VR + Mobile

Die Facebook Vizepräsidentin Nicola Mendelsohn macht eine wilde Vorhersage, dass Facebook in 5 Jahren "all video" sein wird. Gewürzt mit 360-Grad-Darstellungen, einfach, weil man so mehr Infos aufnhemen kann. Schreberlinge schreiben dann nur noch Drehbücher und Erklärungstexte für Voice-Over. Why Facebook Could Be 'All Video' in 5 Years - Fortune
Was denkt ihr: wohin wird sich Facebook bewegen?

Ist Twitter (nach Linkedin) der nächste Übernahmekandidat? (Und Überlegungen zu MAUs bei Linkedin und XING)

alles über twitter
Hier eine interessante Analyse: Twitter soll der nächste Übernahmekandidat sein, nachdem Linkedin von Microsoft übernommen wurde.
Sowohl die Aktien von Twitter als auch die von Linkedin waren gefallen - das macht und machte sie zu interessanten Übernahmekandidaten.
Beide haben wohl auch die größte Wachstumsphase hinter sich und sind keine Risikoinvestitionen mehr sondern eher optimierbare Cash-Cows.
Also hier:
TWTR Stock: Is Twitter Inc (NYSE:TWTR) the Next LinkedIn Corp (NYSE:LNKD)?

[Update: paar Zahlen angepasst, Typos, falsche Infos korrigiert]
Interessant: Die MAUs (monthly active users) von Linkedin (ca 100 Millionen) sind ca 1/4 der Anzahl der Gesamtaccounts (ca 420+ Millionen). Schwer zu sagen, ob das auf XING übertragbar ist, das ja nur Accountzahlen kommuniziert (15 Millionen insgesamt, 10+ Millionen in DACH) und keine MAUs. Wäre es übertragbar, läge hier die MAU-Zahl bei ca 2,5 Millionen.

Der Kurseffekt, übrigens, den ich kürzlich im Video erwähnt habe, der von Linkedin auf XING übergeschwappt ist, war nicht so dramatisch. Bei Linkedin haben dann viele gleich verkauft und den Mitnahmeeffekt ausgenutzt. Der Kurs ist wieder ordentlich gesunken. Bei XING ist das so nicht zu beobachten.

Also: Wer könnte Twitter kaufen wollen?
Facebook? Google? Yahoo? (tschuldigung) Oder hat Microsoft noch mehr Geld übrig?

Der Business-Case, den man bei Microsoft hinter dem Kauf von Linkedin sieht, der wäre für Twitter eher nicht darzustellen, es könnte sich als Newskanal aber eben zur Verbreitung der Newsaspekte von Linkedin eignen... Grad driften ja alle großen Social-Networks in die Newsrichtung: Twitter, Linkedin, Facebook, XING und Google stellt mit AMP eine optimmierte Darstellungsweise für Newsinhalte bereit. The Internet is for news?

13.06.2016

#Microsoft kauft #Linkedin : Und nun?



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5 Feedbacks zum XING-Profil: Frank Widmayer



Beiträge zu XING hier im Weblog.

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- Natürlich gibt es zu XING-Auftritten immer mehr als 5 Sachen anzumerken, ich beschränke mich hier.
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