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14.01.2014

Mehr Qualität für Social Media-Betratung

Erst am Montag auf der CMT in Stuttgart sprachen wir wieder über sie, die "Social Media Experten", die ihren Kunden gefährliches Halbwissen verkaufen und so tun, als sei das Social Web eine Sache, die auf Knopfdruck funktioniert.

Tina Gallinaro hat hier einen sehr schönen Artikel, der das genauer umreißt, was einige der Probleme sind: Fankauf ist nur eins davon.
Schluss mit Lügen und gefährlichem Halbwissen rund um Social Media.

Aber, und das ist am schönsten. Tina tut was.
Sie stellt eine Liste der "Guten" zusammen.

Und ich freu mich wie ein doppelt mit Erdnussbutter getrüffelter Schokobutterkeks (wir hatten gestern auch über blumig arabische Sprache geredet am Stammtisch), dass ich auch auf der Liste stehe (dieses Jahr fängt bisher sowieso super an ;) ).

Hier ist sie: Seriöse Social Media Berater und Agenturen

Und ich freu mich natürlich NOCH mehr, wenn ihr mich auf der list.ly-Liste etwas hochvotet ;)

BIttedanke ;) (Jaaa--ha, ich hab grad gute Laune.)

13.11.2013

Selbstmarketing und Pull-Akquise im Social Web (Präsentation mit Audio)



( Update: Wenn ich es recht sehe, muss man zu Slideshare gehen um den Audiotrack zu hören. Einfach links auf das Slidesharelogo klicken. )

Diesen Talk habe ich bisher 2-3 mal gehalten. Je nach Erklärungstiefe dauert das 10-20 Minuten. Dies hier ist die 10-Minuten-Version. Natürlich kann man ganz ins Detail gehen und auch einen ganzen Tag draus machen, ggf. inklusive Übungen, Profiloptimierung, beispielhaftem oder indviduellem Inhaltskonzept, Erläuterung von Plattform-Spezifika (XING, Facebook, Twitter, Google+, Youtube etc. etc. (Ich kann auch 2 Worte pro Slide, diese Version hier ist zum 'nachlesen' gedacht. ;)

21.04.2013

Bahn: Fail -- Polizei: FTW! (mit gutem Ende)

[Unten die Rückmeldung von Torsten (/to) vom an dem Morgen zuständigen Twitter-Team.]
Jetzt schreib ich doch noch nieder, wie ich den Mittwochabend verbracht habe.

Out of Würzburg

Der Plan war um 17:37 in Würzburg in die Bahn zu steigen und um 22:01 Uhr in Radolfzell zu sein, um, nachdem ich seit Montag mittag unterwegs war, in mein dort geparktes Auto zu steigen und zu Hause ins Bett zu fallen.

Dass die Bahn immer wieder Gleise verbessert ist toll. So auch zwischen Würzburg und Heilbronn. Dass es dadurch Verspätungen gibt, OK. Dass ich dadurch meinen Anschlusszug in Stuttgart verpasst habe: Schade.

Nach dem Schaffnerwechsel in Heilbronn kam übrigens niemand mehr, der mir die Verspätung hätte bestätigen können.

Der 19:56 war weg, aber es gab ja ne Verbindung schon um 20:02 20:18 -- Radolfzell um 23:40. wegen 22 Minuten 1:40 Minuten später. Seltsam aber: Was solls?

Gestrandet in Immendingen

Die Verbindung ging mit Umsteigen in Rottweil und Immendingen.
Nur dass der Hohenzollernbahn-Zug bei der Ausfahrt aus Rottweil wegen einer Signalstörung warten musste.
Als wir in Immendingen auf Gleis 4 einfuhren stand auf Gleis 2 der Zug nach Radolfzell/Konstanz (RE 4725). (Warum eigentlich nicht auf Gleis 3?) Jedenfalls nutzte der Zug die Gelegenheit zur Flucht, als wir grad unterirdisch waren. Er hatte uns kommen sehen MÜSSEN, hatte aber nicht gewartet. Es war etwa 22:40 und der letzte Zug aus Immendingen nach Süden vor dem Morgen.

Wir versuchten die Bahn telefonisch zu erreichen und sprachen auch mit dem HZL-Lokführer (ein Schaffner war keiner an Bord), dessen (?) Leitstelle erklärte, man habe ein paar Baustellen und könne sich nicht um 12 Leute kümmern, die hier nun festhängen.
Der 'Kundendialog' der Bahn erklärte sich auch als unzuständig und die zuständige Abteilung schließe um 22 Uhr. Wir sollten einfach Taxis nehmen und vorstrecken.
Die Dame, die am weitesten musste, hätte deutlich über 100 Euro vorstrecken müssen, zwei der Hängengebliebenen aus Singen waren junge Schülerinnen. Nein, man könne nicht selbst Taxis bestellen, die Taxiunternehmen wollten Geld sehen. auf die Idee, mit Taxinetzwerken in Deutschland für solche Fälle Verträge zu machen kommt die Bahn wohl nicht. Ist ja auch praktischer, man nimmt bei seinen Kunden Kredit auf und lässt die die Arbeit machen. Ja, es gibt Taxigutscheine, aber keinen, der sie einem geben kann. Nützt dann auch nicht viel.
Taxis standen da übrigens nicht und auch keine Taxitelefonnummer hing aus. Ohne Smartphone ging gar nichts.

Bahn & Twitter
Ich hab natürlich auch von Immendingen aus die Bahn angetwittert:


Mein Netzwerk verriet nmir, die seine nur bis 22 Uhr da. Also: Pustekuchen.
Das Bahnteam jedenfalls reagierte am nächsten Morgen voll professionell:


Das ist genau der Tweet, den man nach viereinhalb Stunden Schlaf lesen will.

Mein Netzwerk wies dei Bahn darauf hin, dass meine Handynummer eh überall in meinem Impressum steht und dass ich weiss, was ich tue. Die Bahn war unbeeindruckt:



Ich auch:



Mein Gesprächsangebot nahm niemand an



Warum hat die Bahn eine individuelle Kommunikation, wenn sie nicht individuell kommuniziert und sich nicht anschaut mit wem sie redet und wem sie was sagt? Und ist auch nicht daran interessiert, aus dem Fehler zu lernen? Ganz abgesehen davon, dass sie nicht mal gefragt hat was los war?

Zurück nach Norden

Während ich versuchte, dem Kundendialogmenschen klar zu machen, er möge bitte dann halt Freiburg bitten mich anzurufen (man konnte uns nämlich keine Taxigutscheine zustellen über diese Distanz, auch dafür gäbe es sicher lokale Lösungen, wenn man wollte), fand jemand heraus, dass wir nach Rottweil zurückfahren und von dort über Singen nach Radolfzell und Konstanz kämen.

Radolfzell: 0:57.
So lange dauerte das unter anderem weil wir fast ne Stunde auf dem Bahnhof in Rottweil rumstanden und uns fragten, ob dieser letze Zug vor Morgengrauen denn auch kommt. Er war pünktlich.

Zwei Mitreisende hatte ich noch. Beim Einstieg in Immendingen war nämlich schnell zu klären wer jetzt mit den Leuten fährt, die jemand zum Abholen herbestellt hatten. Eien andere Dame wohnte recht nahe und war schon abgeholt. Ein paar Jungs hatten offenbar kein Ticket und zogen es vor, sich zu Verdünnisieren. Ich hab die jungen Mädchen gescheucht, sie sollen mit dem Auto mitfahren - so wären sie früher zu Hause.

Etwas eleganter wäre es übrigens gewesen, gleich mit dem HZLzug nach Rottweil zurückzufahren, aber so schnell hatten wir das nicht rausgefunden und der Lokführer kam auch nicht auf diese Idee.

Der Koffer ohne Bombe
Bei dem Chaos und weil ich ja dauernd rumtelefoniert hatte, blieb eine meiner zwei Taschen (nicht die mit dem Laptop ;) ) in Immendingen stehen, was ich in der Sekunde bemerkte, als der Zug anrollte.

Ein Mitreisender meinte noch: "Hoffentlich sprengen sie die nicht." OK, etwa 200-250 EUR war das wert was drin war, aber ein Sprengkommando wär wohl teurer. ich rief also die Polizei Immendingen-Tuttlingen an und bat, man möge doch die Tasche nicht sprengen sondern einfach einsammeln und ich würde sie dann abholen.
Der Beamte schlug zunächst vor, ich möge doch, da ich eh noch unterwegs sei, mit dem Taxi zurückfahren und ... ließ sich dann aber erweichen.
Am Donnerstag morgen jedenfalls war meine Tasche schon in Sicherheit.
Ich hab sie gestern auf dem weg von Stuttgart nach Hause mit dem Auto abgeholt.
Top-Job der Polizei Tuttlingen. Danke.

Fazit

Die Polizei hat auf ganzer Linie gewonnen - auch wenn ich beim Abholen erstmal komisch angeguckt wurde (meine gute Tat des Tages gestern: "einen Polizisten zum Lächeln bringen") und sich auch der Telefondialog zunächst sehr streng gestaltete. Freund und Helfer: Faktisch ja, am "POS" noch nicht ganz ;)

Die Bahn, finde ich, hat auf ganzer Linie versagt:
- Der Lokführer des Zugs nach Konstanz war einfach losgefahren, obwohl er wusste, dass bei ihm spät abends Reisende aus Stuttgart zusteigen, die keinen weiteren Zug nach Süden haben.
- Die HZL-Leitstelle wollte explizit nicht helfen.
- Der Kundendialog konnte und wollte nicht helfen.
- Die Bahn ist auf solche Fälle massiv unzureichend vorbereitet, wo sie gerade da massiv Punkte sammeln könnte.

Hier eine Kundin, sie so bald nicht wieder Zug fährt: Eine Dame in unserem Zug war um 16:00 von Stuttgart losgefahren - und wegen Personenunfalls gestoppt worden, nach langem Warten ("Da hat uns keiner von der Bahn gesagt, was wir tun sollten; da war keiner.") zurück nach Stuttgart gefrahen um dann nachts in Immendingen erneut zu stranden. Sie war von 16:00 bis deutlich nach nach 1 Uhr unterwegs - und musste um 6 raus.

Ach ja, man kann Formulare ausfüllen und bekäme einen Teil des Fahrpreises zurück. Meine Fahrt von Würzburg hatte mit Bahncard50 ca. 37 EUR gekostet. Wenn ich meinen eigenen Aufwand rechne, um da Geld zurückzuholen (incl Buchhaltung etc.) dann ist das wenig sinnvoll, sich damit zu beschäftigen.

Auch das obige zuschreiben hat natürlich Zeit gekostet. Aber ich hab es auch eher getan um mich bei den Polizisten aus Tuttlingen-Immendingen zu bedanken und ein bisschen in der Hoffnung, dass sich jemand bei der Bahn Gedanken macht, wie man Leuten auf Provinzbahnhöfen nachts effizient Taxigutscheine und passende Telefonnummern zustellen könnte (ich hätte da jedenfalls Ideen dazu) und wie man Lokführern nachhaltig beibringt, 30 Sekunden extra zu warten, wenn er der einzige Anschluss ist und Leute auf seinen Zug zu rennen.

***
Nachtrag 22.4., kurz vor 10.
Torsten vonm DB-Twitter-Team (/to) meldet sich und entschuldigt sich für die schiefgelaufene Kommunikation mit dem Team. Vor allem dass nur auf das Telefonnummerproblem eingegangen worden sei - und das mehrfach. Und dass ich in der Tat wohl gewusst hätte, was ich tue (puh! ;) ).
Wir sind dann den Zuglauf nochmal durchgegangen und ich hatte mich oben in der Tat vertan, es war nicht der 20:02 sondern der 20:18 ab Stuttgart. Die anderen Zeiten stimmten ab da dann aber.
Ich hab auch noch angeregt, wie man es z.B. hinkriegen könnte, dass man so gestrandeten Reisenden z.B. auch nachts Taxigutscheine zustellen kann. Außer Leuten wie Polizei oder städtischem Ordnungsdient wäre ja ggf auch eine technische Lösung mit einem Drucker denkbar, der jemandem, der anruft ferngesteuert einen Gutschein ausgibt. Ggf. gar ein Fahrkartendrucker? Hmmm ;)
Thorsten wird jetzt den schiefen Zuglauf an die Zuständigen bei der Bahn durchgeben und die schiefgelaufene Kommunikation mit seinem Team besprechen. An sich gehört wohl das Analysieren eines Twitterers mit zum Ablauf. Hier ging das wohl schief. Ignoriert wurden auch die Signale von anderen Twitterern, dass ich weiß, was ich tue.

Die Entschuldigung jedenfalls habe ich angenommen und Torsten versprach wegen des Zug-Problems "an sich" noch eine Rückmeldung per Mail.

***
Was dann geschah
(Stand 30.4.)
Torsten hatte das ja dann an die Fahrgasterechte weitergegeben. Von da kam ein Formschreiben mit Bezug zu einer Email, die ich gar nicht geschrieben hatte. Diesen Blogbeitrag hat man wohl weder gelesen noch hat man drauf reagiert, was eigentlich passiert war (Zugführer fährt einfach los...). Ich hab das Formschreiben Torsten zugemeilt und er hat unbürokratisch mit 4 5-EUR-Gutscheinen fürs Restaurant reagiert, von denen ich hoffe, sie kommen vor Sonntag morgen an, damit ich sie auf dem Weg zur und von der Republica vernaschen kann. (Da fahre ich 1. Klasse hin und zurück mit Zugbindung für... 8 EUR, da ich 2500 bahn.comfort-Punkte einlöse.
Torsten sagte auch zu, dass er die Prroblemlage (Versorgung mit taxigutscheinen auch nachts und üverall plus dem Twitterteamproblem) weiter verfolgt ;) )
Aus meiner Sicht: Alles gut.

06.04.2013

Social Medias Guidelines

Worterklärungen:
- "Social Medias" sind wichtig und englisch. Daran merkt man, dass sie wichtig sind. Manche werden darauf hinweisen, dass "Media" schon der Plural von "Medium" ist. Das sind Besserwisser, die einen billligeren Berater hatten als wir. Einfach beschimpfen. Wir machen ein "s" dran, damit es sicher Mehrzahl ist.
- "Guidelines" ist auch englisch und heißt an sich sowas wie Leitlinien. Wir meinen aber Regeln, wir sagen nur aus Nettigkeit Guidelines. Das hat der Berater gesagt und der war teuer. Also: WEHE!
- "Blog, der": Ältere Leute, die schon seit 1999 bloggen, sagen "das Blog", das sind altmodische Menschen. Einfach beschimpfen oder ignorieren und auf den Duden hinweisen, der auch "der" erlaubt. Österreicher und Schweizer sagen auch 'der Blog', die finden wir gut, weil es in der Skihütte immer so abgeht. Drum: Der. Zur Verwirrung nennen wir auch Blogposts "Blog". Beim Wort "Weblog" fehlt ganz offenbar ein zweites b, das machen fast alle Blogger falsch bis auf die paar, die auch unseren Berater hatten (wir hatten schon erwähnt, dass er teuer war?) Also: Webblog. Das Blog ist ja im Web. Auch: "Internetblog".

- "Facebook", ist englisch, siehe oben irgendwo.

___
0.
Es gilt der Arbeitsvertrag. Lesen Sie ihn mal. Sie werden überrascht sein.

I.
Sie sind entlassen. Wenn Sie das Internet irgendwie benutzen und es sich nachher rausstellt, dass es doof war, sind Sie entlassen. Am besten Sie ziehen jetzt das Internetkabel aus Ihrem Rechner. - Falsch, das war die Maus. Oder die Tastatur. Oder beides. Das hilft aber auch. Danke.

II.
Sie haben Facebook bisher privat benutzt und XING, um einen besseren Job zu finden als hier. Beides ist Unsinn und hört jetzt auf. Sie benutzen alles gefälligst nur noch, um Leute so lange zu nerven, bis sie unsere Kunden werden. Sonst verdienen wir nix, können die Gehälter nicht zahlen und Sie werden... entlassen, genau.

III.
Unsere Kunden sind doof. Wären sie schlau, würden sie ja hier arbeiten und nicht unser Zeug kaufen. Klar, oder? Und so müssen sie auch behandelt werden. Stellen Sie also in allen Kanälen es möglichst so ein, dass wir reden, posten, twittern und bloggen können, aber möglichst keiner uns antworten kann oder gar Lust dazu kriegt. Notfalls moderieren wir die Antworten und schicken die zuständige Person 50 von 52 Wochen im Jahr in Urlaub. Antworten macht nämlich Arbeit, Arbeit, die nix bringt. Je mehr wir was arbeiten, was nix bringt, desto mehr Leute müssen wir entlassen. Wir fangen natürlich mit Ihnen an, schon klar.

IV.
a) Wenn wir nicht so schlau wären und nur Top-Mitarbeiter einstellen würden, würden wir davon ausgehen, dass unsere Mitarbeiter rechtsradikale Content-Diebe sind, die ständig fremde Inhalte aus dem Netz klauen um kostengünstig unsere Kanäle zu füllen. Für das Einsparen des Geldes würden sie befördert.
b) Halt so lange bis es rauskommt. Dann werden sie auch befördert, Aber: Raus aus der Firma. Sie sitzen dann zu Hause unrasiert und ungekämmt im Schlafanzug vor dem Rechner und werden Blogger. Falls Sie sich bisher gewundert haben, woher die Blogger alle kommen (wer würde sich da nicht wundern?). Jetzt wissen Sie's.

V.
Wenn Sie krank sind machen Sie sich wenigstens nützlich. Legen Sie ein paar Facebookkonten an und werden Sie jeweils damit Fan unserer Firmenseite. Aber Vorsicht: Wehe, Sie posten was mit Ihrem persönlichen Facebookkonto während Sie krank sind. Siehe IV b). (Das Wort "Facebookkonto" sieht lustig aus, oder? ookko ookko ;) Aber wir schwoffen ab.)

VI. Wenn mal einer online über unsere Firma schimpft, benutzen Sie eins der überzähligen Konten und widersprechen Sie ihm mit Lob über unsere Firma. Falls Ihnen nichts Lobendes einfällt, empfehlen wir den speziellen "Social Medias Kurs" in Raum K29. Ja, das ist ein Kellerraum ganz hinten am Ende des Ganges, er ist schalldicht. Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Leuten. Solche, die rauskommen und sofort ins Social Medias Team übernommen werden, und solche, von denen nie wieder einer was gehört hat. Es geht das Gerücht, man spare so die Abfindung. Das ist natürlich haltlos. Sagt das Social Medias Team jedenfalls.

Wo waren wir? Ah ja:

VII.
WICHTIGE Sachen schreiben wir in GROßBUCHSTABEN. Außer, wenn ein ß drin vorkommt. AUCH DIE ÜBERSCHRIFTEN ALLE. WENN'S GEHT. Notfalls verlegen wir den Firmensitz und die SCHWEIZ. Neben Skihütten finden wir auch RACLETTE öppe glatt. Und niedrige STEUERN. Und ÜBERSCHRIFTEN IN GROSSBUCHSTABEN. Manche behaupten, das sei "Schreien". Ist natürlich UNSINN, man kann mit einer Tastatur nicht schreien. Höchstens jemand zum Schreiben BRINGEN. (Ich sag mal: Raum K29.)

VIII.
Damit das ein für allemal klar ist: Sie dürfen sich während der Arbeitszeit nur auf der Facebook-Seite des Unternehmens aufhalten. Wir SEHEN das! Klicken Sie nicht auf Werbung, Wir wissen noch nicht, ob uns das etwas kostet oder ob sich albanische Hacker dann in unser Lohnbuchhaltung hacken. Wir ziehen das einfach von Ihrem Gehalt ab, machen Sie sich keine Sorgen, dass etwa Kollegen zu Schaden kommen. Oder von der Abfindung, oder dem Betrag, den wir in der Anatomie für Sie kriegen, je nach dem. Zur Erinnerung: Schreiben Sie unter jeden Beitrag von uns wie toll sie das Unternehmen finden. Der Social Medias Berater (€€€!!!) hat gemeint, Sie sollen aber am eigenem Profil nicht freigeben, dass Sie für uns arbeiten. Sonst versucht noch einer, Sie abzuwerben und ruft während der Arbeitszeit deswegen an. Wenn wir das rauskriegen, täte uns das sehr sehr SEHR leid, Ihnen natürlich noch mehr. Aber: Sie wissen schon - entlassen werden ist besser, als Schulung in K29.

IX.
Diese zukünftigen Kunden am anderen Ende sind ganz seltsame Menschen. Vor allem jüngere mit ADHS und einer Aufmerksamkeitsspanne von dreineinhalb Sekunden. Deswegen benützen die auch so komische Abkürzungen wie LOL, BWPWAP und so. Sie wüssten sonst am Ende des Satzes nicht mehr...wollen wir Radfahren gehen?
Jedenfalls stört die das gar nicht, wenn Sie beispielsweise bei Twitter alle achteinhalb Sekunden (Berater, $$$$) oder bei Facebook alle Viertelminute, das selbe posten. Am besten Bilder. Lesen können die nicht. Wie die Kinder freuen sich diese Kinder über Sachen, die sie wiedererkennen. Zum Beispiel vormittags vor 11 und nach 12 und wieder um 15:30 gefüllte Kaffeetassen mit dem Text: "Drücke Like wenn du auch gern Kaffee trinkst, kommentiere wenn nicht, was du stattdessen magst und share, wenn es dir egal ist." Oder Freitags dreiviertelstüdlich ein Foto des schlafenden Kollegen mit der Abkürzung "TGIF". Heißt irgendwie "This Gollege is f... able." ehm, "fabulous" oder so. Kriegt jedenfalls Likes. Sagt der...Siewissenschon. Klimperklimper. Ansonsten teilen Sie einfach alles weiter, was Sie halbwegs witzig finden. Wir haben Sie ja nicht eingestellt, weil Sie Humor haben. Sollen Sie allerdings Humor in sich vorfinden, kriegen wir den in K29 sicher in Griff. Kommen Sie einfach mal vorbei. Ihr Kollege ist eh nicht mehr da wenn Sie wiederkommen. Entlassen.

X.
Wer bis hier gelesen hat darf an dem Workshop "Und was machen wir jetzt mit all den Likes, wo doch unser Produkt Schrott ist?" teilnehmen. Er findet jeden Freitag Nachmittag ab 18 Uhr in Raum K29 statt. Wir freuen uns unbändig auf Sie. Wirklich echt.
_____

Text: cc-by-sa Oliver Gassner und ein anonymer Beiträger.

Anregungen zur Erweiterung unter og@carpe.com
Ich berate auch zum Thema Social Web ;)
Bild: cc0 via Pixabay
Idee entstanden in Social Media Friends Austria

31.12.2012

Zwölf, dreizehn.

An sich wollte ich nicht zurück- und vorblicken (auf jeden Fall spare ich mir aus bestem Grund eine Prognose, welcher heiße 2.0-Scheiß 2013 die Schlagzeilen bestimmt), aber eine Email von Chris Brogan bringt mich jetzt doch dazu (ihr solltet seinen Newsletter abonnieren, findet ihr auch ohne Link).

Folgende ist sehr unsystematisch aber ....

- Was prima lief in 2012 war das Finden von Kunden hier vor Ort. Im Gegensatz zu den 'Stuttgarter Zeiten' habe ich aktuell nicht wenige Kunden hier in der Region.Da diese Idee ein Teil des Umzugsplans war und geklappt hat: Freut mich. (den ersten Kundenworkshop hier hatte ich 2010 3 Tage nach dem Umzug ;)).
Die Taktik, die da hingeführt hat, regionales Networking und Fachpräsentationen, wird verstärkt.

- Was nicht ganz so gut lief waren Q3 und Q4. Während es nach Q2 noch so aussah, als ob das mein "bestes Jahr ever" würde schließe ich jetzt nur mit einem Hauch mehr Umsatz ab als 2011. Gewinn muss man dann sehen.

- Was mich freut ist, dass im 2. Jahr die Geekchicks (nacvh einer Konzeptionsänderung) abheben. 2012 war das Jahr der beginnenden Bloggervernetzung (mit "Blogging Baden-Würrtemberg" und der Blog Revival Gnag) - 2013 wird mit einem BaWü-Bloggertreffen in Karlsruhe beginnen und ist für mich als 'Jahr der Blogs' geplant.

- Dass ich XINGkram mache, haben alle verstanden, denke ich. Schön war, dass 2012 das Google+-Buch dazukam. Das lief ziemlich gut, schreibtechnisch, und wenn es nach mir gehrt werden 2013 noch ein oder zwei Büchlein dieser Art entstehen. Und das Thema Google+ möchte ich so aufbauen wie bisher das Thema XING. Jetzt weiß ich ja, wie es geht ;)

Wir gleiten in den Ausblick:

- Etwas, das ich vor ein paar Jahren, 3 oder 4, schon mal probiert habe, möchte ich neu starten: Selbstorganisierte offene Workshops. Solo oder mit Partnern. Natürlich auch Workshops in Programmen dritter. Mal sehen, wie das klappt. Angedacht sind 4-5 Themen und zu jedem Thema 2 mal den Workshop im Jahr.

- Auch ein Live-Videoformat auf Hangoutbasis schwebt mir vor. Sowohl national als auch international. Mal sehen ob das klappt.

- Natürlich gibt es wieder ein Barcamp Bodensee und auch das bossCAMP soll/könnte erneut stattfinden, vielleicht unter dem Label "(Better)BusinessCamp (Bodensee) / #bbcb". An sich möchte die die Camporganisation für Firmen oder Events (also keine Barcamps per se sondern Events nach dem Schema "Unkonferenz"/ emergenter Wissensaustausch) schon seit Jahren zum Teil meines Angebots machen. Einmal hatte das auch schon funktioniert. Das dürfte häufiger passieren.

- Bisher hab ich über die Feiertage schon ein Kilo runtergemacht (wie fast immer über Xmas und Silvester, weil ich da mehr Auslauf kriege). Ich weiß also, wie es geht. Ich müsste es nur konsistent weitermachen. Vielleicht hilft ja Ingress-Spielen ;). 2012 war da leider stabil auf hohen Niveau bei SEHR wenig Disziplin, was allerdings die Hoffnung nährt, dass da, wo ich vor Weihnachten noch war, auch so ne Art Maximalgewicht ist ;)

Da ich jetzt los muss, muss das mal reichen. Bestimmte andere Pläne simmern auch noch im Hinterkopf und auf den Ideenlisten, vielleicht kriegen die 2013 auch noch nen Kick

23.12.2012

Die Grammatik der Theologie: Frau Schöder und das Göttliche


Eintrag 'Gott' im Grimmschen Wörterbuch.


In Politik: Grammatische Großtat, theologischer Geistesblitz? schreibt Uli Fricker als Kommentar:

"Statt „der liebe Gott“ könne man auch „das liebe Gott“ sagen, meint die CDU-Frau.
Eine grammatische Großtat ist das nicht, auch kein theologischer Geistesblitz. Falsch bleibt falsch, auch wenn man es gut meint."


Mein Kommentar dort:


Nun,
Luise Pusch erklärt (sogar in einer Glosse aus der Courage aus den 80ern), dass das germanische Wort für Gott, guda, göttliches Wesen, sächlich war.

Und der Papst erklärt, Gott habe kein Geschlecht.

Wo liegt nun Frau Schröder, die es mir ansonsten fern liegt zu verteidigen, GENAU falsch?

Ist sowohl theologisch als auch sprachgeschichtlich up to date - UND gleichzeitig astrein so konservativ wie Papst und Germanen zusammen.


Ergänzend:

Abgesehen davon übrigens, hat Frau Schröder nie vorgeschlagen, "das Gott" zu sagen (wie es der Südkurier in einer Abstimmung behauptet), sondern das als eine beispielhafte Antwort auf die hypothetische Frage ihres Kindes nach dem Geschlecht Gottes genannt. Etwas lesendes Textverständnis sollte man auch von Journalisten, als Nicht-Theologen und Nicht-Linguisten verlangen können.

Aber was den Germanen und dem Papst recht ist, könnte der CSU ja billig sein.
Oder der BILD. 45% der Südkurierleser immerhin, fänden den nicht-gemachten Vorschlag sogar gut. (Due Umfrage ist leider nicht verlinkbar.)

21.12.2012

Witzige Anrufbeantworternachrichten (statt Karten ;) )

"Guten Tag, hier ist der Kühlschrank von Müllers. der Anrufbeantworter hat heute frei. Bitte befestigen Sie Ihre Nachricht mit einem Magneten an meiner Tür. Danke."

"Guten Tag. Hier ist der Piepston von carpe.com communicate! Bitte hinterlassen Sie dieser Nachricht doch einen freundlichen Anrufbeantworter."

"Gassner. Hmhm... Ja.... also, eigentlich bin ich gar nicht da, aber nach dem Piepston nimmt mein Anrufbeantworter gern Ihre Nachricht entgegen. Danke."

Wer hat noch witzige? ;)

05.12.2012

Wie man gut schreibt



Versuch einer deutschen Version:

1) Alliterationen allzeit ausweichen.

2) Präpositionen stehen vorn und nicht hinten nach.

3) Passivkonstruktionen werden vermieden.

4) Vermeide Klischees wie die Pest. Sie sind ein alter Hut.

5) Infinitive zu aufteilen ist manchmal schwierig. *)

6) Autoren sollten nie generalisieren.

Sieben: Sei konsitent.

8) Man sollte niemals mehr Worte machen, als unbedingt notwendig und unumgänglich notwendig ist, das wäre mehr als äußerst geschwätzig.

9) Sei mehr oder weniger spezifisch.

10) Übertreibung ist Zillionen mal schlechter als Untertreibung.

(Kennt jemand die Quelle der 'Regeln? Ah, hier ist eine Quelle, die noch mehr Tipps hat.)

Meine Quelle war Martin.

*) Wenn ich recht sehe gibt es das Problem des 'split infinitive' in *dem* Sinne im Deutschen nicht. Es gibt hier nur trennbare und untrennbare Verben.

16.11.2012

Materialien Social-Web 2012/2013/2014

Ich halte gerade einige Vorträge und biete natürlich an, die Materialien zur Verfügung zu stellen.

Damit ich hierfür eine aktualisierbare Seite habe: dieses Blogposting.

Zuerst die Präsentation (hier kommt idR immer die aktuellste Version hin.)



Mein Buch zu "Google+" erscheint Ende November 2012, Sie können es hier vorbestellen:



- Tipps zu XING wöchentlich per Mail (die erste Mail ist ein klitzekleiner Beratungsgutschein ;) )

- Organisationstipps wöchentlich per Mail

- Wöchentlich Google+-Tipps: Die Google+-Checkliste

- Kostenloser Mailkurs "Basic Blogging"

- Kostenlose allgemeine Tipps zu verschiedenen Social Web Plattformen: Die Social Web Checkliste

- Informationen für Selbständige gibt es auch in der XING-Gruppe 'Mein eigener Boss'. Falls Sie noch nicht bei XING sind, benutzen Sie bitte diesen Zugang zur Gruppe. (XING unterliegt dem deutschen Datenschutz und ist eine kostenlos nutzbare geschäftliche Kommunikatinosplattform.)

- Manchmal zeige ich das Tool Phrase Express (bzw Text Expander für Mac).

- Kostenloser Blogcheck

- Kostenloser XING Profilcheck

- Offene XING-Seminare mit mir als Referent

- Events oder offene Workshops (auf denen Sie mich i.d.R. auch treffen können, zur Sicherheit immer fragen!)

- Mein öffentlicher Terminkalender (mit noch mehr Terminen, hier sehen Sie auch, ob ich bei Ihnen in der Nähe bin.

Aktuelles zu XING, Twitter, Facebook und Weblogs gibt es auch hier im Blog in den betreffenden Kategorien, die i.d.R. separat per RSS abonniert werden können.

Andere Präsentationen/Materialisammlungen:
* Getting Things Done (mit LInks zu mehr Materialien)
* 10 Gründe für ein Business Blog
* How to Blog

Wenn Sie mögen, folgen Sie mir auf folgenden Plattformen:
a) Über die Funktion 'Neuigkeiten abonnieren' (Fernglas) rechts oben auf meinem XINGprofil (dies ist eine BETA-Funktion, die wieder verschwinden könnte, also am besten noch eins oder mehrere der Folgenden nutzen:)
b) durch 'Abonnieren' auf dem öffentlichen Teil meines Facebook-Profils http://www.facebook.com/oliver.gassner
c) durch 'circeln' meines Profils bei G+ https://plus.google.com/114356857651526199159/posts
d) durch Folgen bei Twitter: http://twitter.com/oliverg
e) auf meinem Blog (z.B. per Mail oder RSS) http://blog.oliver-gassner.de

Weitere Buchtipps:
Zu Facebook:

und


Zu XING:

und


Zu Weblogs:


Zu Twitter:



Social Web allgemein:



- Hier zum Download die aktuellen Logo-Pakete für die verschiedenen Netzwerke.

Dieser Eintrag wird regelmäßig aktualisiert.

07.11.2012

SellNews im Interview: Auktionsplattform für Filme und Bilder

Oliver Gassner: Hallo Slawomir ;)
Slawomir Rybarczyk: Hallo Oliver
Oliver Gassner: Würdest du dich den Lesern bitte kurz vorstellen?
Slawomir Rybarczyk: Mein Name ist Slawomir Rybarczyk, 36 Jahre und ich bin Gründer der Internetauktionsplattform www.sell-news.com.
Oliver Gassner: Kannst du uns erklären, worum es sich dabei handelt?
Slawomir Rybarczyk: Selbstverständlich. SellNews ist eine Internet-Auktionsplattform für den Kauf und Verkauf audiovisueller Inhalte. Jeder SellNews-User (z.B. Zeitzeugen, Journalisten, Paparazzi, private Nutzer, Agenturen, Fernsehsender, etc. ) hat hier die Möglichkeit seine digitalen Medien in Form von Bildern und Videos mit Nachrichtenrelevanz auf SellNews zu suchen, anzubieten, zu kaufen und verkaufen.
Oliver Gassner: Sehe ich recht, dass wir hier vor allem von Videos reden? Warum nicht auch Texte und Fotos?
Slawomir Rybarczyk: Unter "audiovisueller Inhalte" verstehen wir Videos sowie Bilder. Da heutzutage fast jeder Mensch ein Smartphone besitzt, gibt es unglaublich viele selbstproduzierten newsrelevanten Inhalte in der Welt. Jeder User hat die Möglichkeit seine selbstproduzierten Videos und Bilder/Fotos bei SellNews meistbietend zu versteigern. Texte sind angedacht, aber aktuell konzentrieren wir uns erst einmal auf Videos und Fotos.
Oliver Gassner: Wie wird die Professionalität der Inhalte sichergestellt? Kann ich bevor ich ein Video kaufe alles sehen?
Slawomir Rybarczyk: Ja es gibt zu jeder Auktion eine "Vorschau-Funktion" somit ist gewährleistet, dass man nicht die "Katze im Sack kauft". Hier kann sich jeder potenzielle Käufer im Vorfeld von der Qualität und dem Inhalt ein Bild machen.
Oliver Gassner: Sehe ich da alles vom Beitrag? Bei Fotos sehe ich ja eh immer alles.
Slawomir Rybarczyk: Ja, der User sieht bei der Vorschau-Funktion das komplette Video in voller Länge.
Oliver Gassner: Hm, dann könnten das ja die User bei euch ansehen, satt beim Content-Käufer, oder?
Slawomir Rybarczyk: Ja das stimmt. Die User sehen die Videos bei uns zuerst, dadurch kann sich eine Dynamik der News entwickeln ähnlich wie bei youtube oder vimeo. Die interessierten Medienagenturen oder TV-Sender können dieses Material kaufen und exklusiv veröffentlichen. Wie zum Beispiel die Bombenexplosion in München. Hier hat ein Bürgerjournalist als Einziger das Geschehen gefilmt und es lief auf allen TV-Sender zur Hauptsendezeit.
Oliver Gassner: Elegant: Man sieht bei euch, was viele sehen wollen und dann holt man es exklusiv auf die eigene Seite. Schön. -- Es sind ja durchaus Newsfälschungen bei renommierten Medien vorgekommen. Wie könnt ihr das vermeiden?
Slawomir Rybarczyk: Durch die Vorschau-Funktion können die Redaktionen zu 100% einsehen, was sie kaufen. Zudem unterstützen wir sie dabei mit unseren Geo-Daten, z.B. wo das Material aufgenommen wurde und wann. Zusätzlich sieht man das Profil von dem User, der das Video/Foto aktuell eingestellt hat und was er in der Vergangenheit bereits alles eingestellt/verkauft hatte. Zudem soll es zukünftig auch eine User-Bewertung geben und wir entwickeln gerade eine App bei der jedes Foto und Video eine Art SellNews-Zertifikat bekommt, wenn es mit der App hochgeladen wird.
Oliver Gassner: Wie viele Anbieter und Käufer habt ihr schon? Was wird da so umgesetzt?
Slawomir Rybarczyk: Die Webpage ist aktuell voll funktionsfähig und wir befinden uns in der beta-Phase. Seit dem 01.11. haben wir begonnen SellNews an die User zubringen und bauen uns gerade eine Community auf. Derzeit haben wir ca. 50 User und täglich kommen neue dazu.
Oliver Gassner: Euer Erklärvideo hebt etwas stark auf sehr sensationelle Videos ab; ist das Gieren nach Sensation nicht gerade der Grund für die Krise, in der sich Newsanbieter aktuell befinden?
Slawomir Rybarczyk: Wir wissen von diesem Probelm bzw. Krise und wollen mit SellNews die Lösung anbieten. Wir sind auf der Suche nach jeder Art von News. Mit SellNews wollen wir den Bürgerjournalismus fördern und Jedem die Möglichkeit geben seinen spektakulären Content an die Medien weiterzugeben, an den sie sonst schwer oder nie herangekommen wären. Die Medien brauchen täglich neue Top-Stories und bei uns finden sie das passende Bild- und Videomaterial.
Oliver Gassner: Ihr habt euch entschlossen, euch via Crowdinvesting bei http://bestbc.de weiteres Startkapital zu holen. was hat euch zu diesem Schritt bewogen?
Slawomir Rybarczyk: Zum einen wollen wir die Crowd von Anfang an miteinbeziehen. Dadurch entstehen auch sehr viele Kontakte und persönliche Gespräche bei denen wir Tips, Anregungen und Ideen erhalten. Zum Anderen finden wir das Crowdinvesting-Konzept sehr modern, schnell und effektiv. Diese Variante der Finanzierung ist perfekt für ein Startup wie SellNews bei der es um einen schnellen Markteintritt geht.
Oliver Gassner: Wie sind bisher eure Erfahrungen mit bestBC selbst?
Slawomir Rybarczyk: Da SellNews ein Startup aus Frankfurt ist wollen wir die Rhein-Main-Region unterstützen. BestBC ist ebenfalls aus Frankfurt, sehr jung und innovativ wie wir. Es hat einfach gepasst. Sie sind sehr gut organisatorisch aufgestellt und besitzen ein großes Netzwerk. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Expertenrat und unseren Mentoren gemacht, die uns bis jetzt sehr gut unterstützt haben.
Oliver Gassner: Danke für das Interview.

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Disclosure: Bei bestbc bin ich Im Expertenrat und ggf. bald auch als Mentor aktiv.

04.11.2012

Ein paar Worte zum Thema TV

Anlässlich einer Diskussion um diene Kritik zur 2. "Wetten dass..."-Sendung hab ich grad bei Facebook u..a das hier geschrieben:


Mein finales Erweckungserlebnis war (glaub ich) der RTL-Slogan: "RTL. Die schönste Zeit des Tages."
Da dachte ich: "Hey super, wenn es so weit ist, weiß ich, dass es Zeit ist, sich zu erschießen."

Gefühlte 97.5% dessen, was da über die Mattscheibe flimmert ist strukturierte Verdummung - inklusive einer Tagesschau, die suggeriert, man könnte in 15 Minuten Relevantes über die "Nachrichten des Tages" sagen (ja, ggf. wenn man 15 Minuten einer Fragestellung widmen würde, dann würde man ggf. mehr erzeugen als Alibigeblabber für Leute, dei sich 'informiert fühlen' wollen).

Fernsehen hat Potential, für Bildung, Politik, Information, gar Unterhaltung, bzw. beteäubung ist wohl der bessere Ausdruck. es bliebt auf nahezu allen diesen Ebenen aktuell ca. 5000% unter diesem Potential. Wie gesagt, gefühlte 97.5% der Zeit. ;)

Und das größte Verbrechen (sic!) ist, dass Inhalte, die wir BEZALT haben, nach 14 Tagen gelöscht werden müssen. (Ich wiederhole mein Argument: Man könnte mit gleicher Berechtigung fordern, Stadtbüchereien jährlich niederzubrennen um den Buchhandel zu schützen.)

28.07.2012

Zeit und Kreativität



Café Communications -- Deadlines - YouTube

Das ist so ein Video, da läuft es mir kalt den Rücken hinunter....
... und bestätigt mich in dem Plan, mehr im Bereich Kreativität zu tun (der aus meiner Sicht eng mit Produktivität zusammenhängt).

Nur wenn ich produktiv bin (d.h. meine Zeit effizient einsetze, um aus Ideen 'Dinge' zu machen), dann ERLAUBE ich mir überhaupt die Kreativität, um neue Ideen zuzulassen.
wenn ich weiß, dass jeder Einfall ein Schubladenleben führen wird, warum sollte ich mir dann Kreativität erlauben.

Anderen Kreativität (und die Zeit dafür) zu erlauben,... ist ein ganz anderes Thema.

26.06.2012

(Fast) alles was Gründer über Suchmaschinenoptimierung (SEO) wissen müssen in unter 10 Minuten.

Bingo:


SEO for startups in under 10 minutes - YouTube

Update: ich hab mal mitgeschrieben

Stichwortliste:
- Die Tipps beziehen sich auf (statische) Webseiten mit ca. 50 Einzelseiten. Nicht auf Shops oder Newssseiten/Blogs.
- Benutze einen 301-Redirect von der www-Version auf die 'direkte' Webseite ohen WWW, ODER umgekehrt, je nach geschmack
- registriere die Seite bei den webmastertools von Google
- aktiviere dort 'Email-Forwarding', so dass Google dich informieren kann, wenn deine Seite gehackt wurde oder andere Probleme bestehen
- kläre den Hintergrund der Seite bei den WMT, ob die Seite (von früheren Spam-eignern) mit unpassenden Keywords assoziiert ist oder ob viel Pages nicht gefunden werden
- machen einen Qiualutätscheck der Page mit den Webmastertools und nutze die Tipps für Webmaster (Quality Guidelines) und stelle ggf. nach Reparatur einen 'reconsideration request'.
- Teste den Googlebot via Webmastertool
- Reiche einen Index für die Page bei Google ein (automatisch)
- Baue einen analyticscode (von Google oder einem anderen Anbieter ein), diese Langzeit-Daten können später nützlich sein, wenn jemand die Seite optimieren soll/will
- Überlege wer dein Kunde ist und welche 'personas' (Rollen) deine Seite nutzen (Kunde, Investor, Presse, ...)
- Passt das Seitendesign zu den personas? Finden sie den Weg? auch von einer Unterseite?
- Hat jede Seite ein einziges logisches Thema, das dem Besucher klar wird?
- Splitte die seiten ggf auf.
- Definiere deine Koncversionsziele (Kontaktformular, Kaufknopf etc.)
- Baue relevante Schlüsselworde natürlich in den Text ein, und zwar solche, nach denen Leute wirklich suchen, nicht nur Fachbegriffe
- Das Thema sollte sich auch in Metadescription und Titel wiederspiegeln
- Webseitennamen in nicht-dynamischen seiten sollten kleingeschrieben und mit "-" getrennt sein (also nicht: KreuzfahrtenNordsee.html sondern: kreuzfahrten-nordsee.html)
- Verlinkter Text sollte sprechend sein also nicht "hier klicken" sondern "Anleitung"
- Keine zweifelhaften SEOs anheuern (daran erkennbar dass sie gute Platzierungen "garantieren")
- keine Links kaufen
- Webseite nicht 'cool' machen sondern übersichtlich
- auf kurze Seitenladezeiten achten
- Beim Firmennamen sollte man dich finden, und bei anderen zentralen Suchbegriffen
- Man kann in Foren und Social Web Seiten nach potentiellen Zielgruppen suchen und aufmerksamkeit erzeugen
- Social Media sollte man als zusätzliche Besucherquelle einsetzen
- erzeuge Profile auf Plattformen, wo deine Zielgruppe auch ist, und sei aktiv
- Leute die Leute gezielt auf konvertierende Seiten
- sei authentisch, nutze deine stärken und die einzelner Mitarbeiter oder Chefs
- Werbung und SEO sind nicht alles
- Konzentriere dich auf Konversion auf deiner Seite

18.06.2012

Demut und Humor - Jan-Uwe Rogge über Chaos und Lachen bei der Erziehung

Den folgenden Text habe ich 2006 für ein Lokalblatt geschrieben, da Rogge in ein paar Tagen hier in den Ort kommt, brauche ich diesen Text Online ;)
***

Demut und Humor - Jan-Uwe Rogge über Chaos und Lachen bei der Erziehung
Vortrag auf Einladung von Kulturamt und Familienbildung in der Peterskirche

An irgendwem muss es ja liegen, dass beim Wort „Kind“ statt der Worte „Lachen“ und „Freude“ eher das Wort „Problem“ in den Sinn kommt. An Jan-Uwe Rogge jedenfalls liegt es nicht und das Lachen ist ein zentraler Punkt in der Lach-Therapie, die er einer mehr als gut besetzen Peterskirche voller Eltern zukommen lässt. Rogge ist Erziehungsberater und Autor von Büchern mit Titeln wie „Kinder brauchen Grenzen“ oder „Lauter starke Jungs“. Das neuste Buch heißt „Ohne Chaos geht es nicht“ und dessen Lehren stehen auch im Mittelpunkt von vergnüglichen zwei Stunden in denen Rogge in freier Rede mit Handreichungen und Beispielgeschichten erklärt, was wirklich gute Eltern sind.

Chaos, das steht für den Abschied von der Vorstellung, man sei nur dann ein gutes Elternpaar, wenn man „alles im Griff habe“. Neben Humor und Gelassenheit plädiert Rogge für Demut:
Für die Erkenntnis, dass man eben nicht verantwortlich ist und etwas unterlassen hat oder „tun muss“, wenn das Kind nicht durchschläft. Sondern erkennt, dass sich viele Dinge von selbst regeln. Dass man nicht dem Kind Ziele setzt, an denen es scheitern muss: was dann erst zu den eigentlichen Problemen führt. Dann ist man eingekreist von „Jedes Kind kann (irgendwas) lernen“-Büchern, Verwandtenratschlägen und den Erfolgsgeschichten der umgebenden Eltern, deren Kinder alle viel besser „funktionieren“. Mut zu eigenen Fehlern statt der konstanten Selbstgeißelung mahnt Rogge an und schlägt vor, sich für den größten Erziehungsfehler des Tages Abends zu belohnen – Fehler, von denen man laut Rogge übrigens etwa 25 am Tag macht.
Und was sind die Fehler? Wir etikettieren Kinder als Einzelkinder, Sandwichkinder und Nesthäkchen, als Problemkinder und hyperaktiv, als Schnecken und Kinderstars und wundern uns dann, wenn uns das den Blick aufs Kind verstellt. Rogge zitiert öfters den Erziehungsklassiker Pestalozzi aus dem 18. Jahrhundert. Der sagt zum Beispiel: „Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen – außer mit sich selbst.“ Wer erfahren hat, wie sich solche Fremdvergleiche am eigenen Leib anfühlen, der versteht das. Aber macht er es auch? Wir versuchen Kinder über einen Kamm zu scheren, indem wir sie „mit Bachblüten ruhigstellen oder mit Homöopathie bekiff[en]“ (Rogge) und indem wir sie in Therapien pressen, die wir aus Büchern entnehmen. Schmunzelnd weist der Erziehungsberater darauf hin, dass es weder Erziehungsvorträge noch Erziehungsbücher gab, als die Anwesenden selbst von ihren Eltern erzogen worden sind.
Bei Rogges Vortrag sitzen die Gags dichter als bei einer deutschen Filmkomödie der Sechziger und an der Lautstärke des Lachens erkennt er, ob er einen Nerv trifft und hakt nach. Sind die Eltern wirklich so perfektionistisch, dass sie nun gleich die Großeltern noch mit erziehen? Darf es nicht bei Oma und Opa auch mal ganz anders sein? Haben die Männer mehr zu bieten als ein: „Schatz, du musst einfach konsequenter sein“? Rogge sieht die Welt aus Kinderaugen: Sie wollen Eltern, die ihnen Halt und Unterstützung geben, ohne sie einzusperren. Dazu gehört auch, dass man ein Scheitern zulässt. Wenn das trödelnde Kind dann mit dem Mamataxi zur Schule gebracht wird, dann lernt es nicht, selbst Verantwortung zu tragen.
Und wir sollten –schlägt Rogge mit Ghandi vor - von Kindern lernen: Lachen, Geduld, in diesen Disziplinen sind Kinder Weisheits-Meister.
Stattdessen üben wir uns in Vermeidung dessen, was unsere Eltern vermeintlich bei uns falsch gemacht haben und planen, mit den Kindern alles auszudiskutieren. Mit den bekannten Folgen.

„Kinder wollen so angenommen werden wie sie sind und nicht so wie wir sie haben möchten“, mahnt Rogge, wenn er mal kurz erst wird.
Und er erinnert an die Zeiten als die anwesenden Eltern Kinder waren: als man froh war, wenn die Eltern nicht immer da waren, als Kinder bei anderen Kindern in die „Schule des Lebens“ gegangen sind. Als Kinder noch gesehen und nicht gnadenlos diagnostiziert wurden.
Rogge plädiert für eine authentische Reaktion, die besser sei besser als eine superpädagogische: Auf das aus dem Kindergarten eingeschleppte Schimpfwort sei ein „Wo hast du das denn her?“ angemessener als ein didaktisches „Weißt du denn, was das heißt?“
Kinder wissen auch, was gut für uns ist: Wenn wir gereizt sind bringen sie uns zur wütenden Entladung – denn so hindern sie uns daran zu platzen.
Die Pubertät klammert Rogge in seinem Vortrag und in den Fragen danach aus und es ist eine weitere Veranstaltung im nächsten Jahr geplant – nur soviel dazu: Entweder in Pubertät oder Trotzalter seien Kinder auffällig. „Du wirst, egal was du für ein Kind hast, stadtbekannt – entweder ist es die Kaufhauskasse mit zweieinhalb oder der Anruf der Polizei mit 14“, tröstet Rogge. Schöner Trost.
Und neue Worte kann man lernen: „Kreative Kinder lieben die Streuordnung.“ Auch ein Zitat von Pestalozzi, sagt Rogge.

Gut, dann macht sich jetzt eine ganze Peterskirche voller Vaihingerinnen (und ein paar
Vaihinger) daran neu zu erziehen: Mit Demut und Humor bis zum nächsten Wutanfall und der nächsten abendlichen Belohnung für den größten Erziehungsfehler des Tages.

12.12.2011

What network should your company be on (now and in 2013)?

Here is another more strategic answer that heavily influences tactics that I just wrote about in this discussion:Why Google Plus could fail in 2012 - Social Media Monitoring | XING

Basic question was:
Which network will be around in 2013, where should I be active for business?

My answer:

Then I'd suggest: the Internet - and to seek synergies between ways to promote your topics
- on events
- in talks you give
- on your blog

...and how to promote the former with *as little energy as possible* on currectly relevant networks and THEN

a- find out where the best conversations are (you learn)
b- where the customers come from

And actually b) is what I care about least. (see below, it just HAPPENS.)

- I try to be presend (in different intensities) on different networks,
- the conversations then create the "weight" all by themselves.
- And quality conversations create positioning and profile.
- That creates 'fans' and recommendatations,
- and THAT is where the customers come from.

So in short:
- be everywhere (relevant)
- have great conversations
- wait for the phone to ring

Works.

11.08.2011

Mein Social-Web-Setup II

Über Mein Social-Web-Setup hab ich ja schon geschrieben, nun bekomme ich die Frage, ob es ein System gibt, das z.B. einen Blogpost überall automatisch promotet.
Vor allem auch bei XING.

Meine Antwort will ich nicht vorenthalten:


Aaalso.
Erstens:

Der Zugriff mittels automatischen Systemen auf XING ist per AGB ausgeschlossen - das schüzuz uns alle vor Spam ;)

Aber wie ich es mache, sehen Sie (nicht total im Detail aber im Konzept) bei
http://blog.oliver-gassner.de/archives/5049-Mein-Social-Web-Setup.html

Dort sehen Sie auch, dass ich twitter, g+ und XING-Knöpfe ins Blog eingebaut habe, so dass andere (oider ich ;) ) mit einem (oder drei) Klicks die Inhalte dort promoten können.

Mal ein Beispiel:
A
- ich setze einen Status bei XING (und dasTwitterhäkchen)
- das bekommen
- 2000+ XING-Kontakte
- 4500+ Twitterfollower
- 1300 Linkedinfollower
- 2000+ Facebookfollower
_ automatisch_ ohne dass ich noch irgendwas mache.

B
Ich schreibe einen Forenbeitrag bei XING, z.B.
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;seoparsed=1;id=37774281

Den promote ich bei
g+ 3500 Follower
twitter 4500+ Follower (und damit auch 2000 bei FB und 1200 bei Linkedin)

Den selben Text nutze ich später noch als Blogpost und als 'Futter' für den dort annoncierten Newsletter und promote natürlich den Blogartikel wieder über diese Kanäle.

Ich würde sagen, dass das jeweils 5 Minuten Handarbeit wert ist.

Aber: es gibt auch Tools, AUSSER für XING.
Ich benutze "Seesmic Web", kostenlos: Facebook, Twitter (mehrere Accounts), Buzz, Linkedin.


04.08.2011

Mein Social-Web-Setup

Claudia Klinger (unser aller Blogmamma) hat eine Frage, meine natwort geht so:


Also
Mein Blog geht auf
- Buzz
- private FB Page
- FB Firmenpage
- Speziellen Twitteraccount für 'alle meien Blogposts' (NICHT @oliverg)
- in ein Widget mit allen carpe blogs und das Widget ist auch auf allen carpe blogs (und vice versa)

XING (Status) geht zu
- Twitter

Twitter geht zu
- alles ohne @ geht zur Carpe FB Firmenpage
- alles geht zu LInkedin
- täglich geht ein twitterpost mit allen Tweets in ein Blog und dessen feed als Widget auf alle meine Blogseiten (viele ;) )

Friendfeed
- ist überall abgekoppelt, wegen der Übersicht ;) (FF ist sozusagen das Problem ;) Aber eher auch weil er mangelnde Filterungsmöglichkeiten hat.)

Das Blog wiederum hat +1, Twitter, Facebook und XING-KNöpfe mit denen ich selektiv einzelnen dort 'abwerfen' kann.

Und dann:
An sich gibt es ja noch Picplz, Foursquare und Latidtude für Checkins ;) (die gehen nur zu FB und Twitter wenn ich will, also Foursquare, Latitudecheckins gehen nur an Freunde, Latitudekoordinaten sind public. PIcplz geht zu Twitter und FB (privat).

Global:
an sich startet jede Message entweder im Blog oder bei XING und läuft von da 'durch'.

ABER
Da ich auch vorhabe G+ zum neuen Commzentrum zu machen überlege ich, ob ich nicht FB und Twitter wieder stärker 'automatisiere' und dort Inhalte automatisch einstelle.

Tja.

Wichtig ist an sich nur, dass man keine oder möglicht weigeDoiuzbletten innerhalb eines Dienstes erzeugt.



PS: Ach ja, ein Firmentwitteraccount geht zu XING auf die Unternehmenspage ;)

03.05.2011

Osama & die Kopfschuss-Feten

Rober äußert auf FB sein Unverständnis über die Kopfschuss-Feierei, mein Comment:


Robert äußert auf FB sein unverständis für die Kopfschuss-Feiereien. Mein Comment: "100% Zustimmung. Allerdigns Ist Osama auch kein 'Märtyrer', wie ihn die Hamas apostrophiert. Denn er stirbt nicht (selbst gewaltfrei) für seinen "Glauben", sondern er hatte beschlossen, politische Ziele gewaltsam zu verfolgen. (Merkels Aussage, dass Osama damit alle Religion verhöhnt, scheint mir ausnahmsweise mal nachvollziehbar) Dass man da selbst dann verschont bleibt, kann man kaum erwarten. Ob Gefangennahme und Prozess dem aktuellen Ablauf vorzuziehen gewesen wären, kann man auch diskutieren, wobei das was passiert ist wohl eher operative Gründe hatte als strategische. Persönlich fällt es mir schwer so etwas wie 'Genugtuung' oder gar 'Freude' zu empfinden. und das 'Justice has been served' von oBama (Mann mann, muss man da aufpassen ;) ) ist wohl auch eher Floskel denn echte überdachte Stellungnahme. Dei Kaskade an WGewalt die oSama mit 9/11 ausgelöst hat (physische UND psychische) entzieht sich im kern einer Kompensation durch einen 'Akt der Gerechtigkeit' egal wie der aussehen kann (zumal Osama zwar Auslöser aber nicht Verwantworlicher für alle Konsequenzen war).
Wie man angesichts einer solchen Aktion -egal um wen es sich handelt- auf der Straße feiern kann, wird mir unverständlich blieben."