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01.07.2014

Psycho-Studie von Facebook: Vorschlag für eine andere Sichtweise

Die Empörung über Facebook ist mal wieder groß. Man lese zum Background z.B. dies hier:
Facebook steuert über Manipulierte Timeline Emotionen seiner Nutzer - SPIEGEL ONLINE

Also.

Man kann die ganze Sache ja auch mal anders interperetieren, nämlich als die Frage:

Hat Facebooks Stream und dessen Qualität und Gewichtung emotionale Folgen für seine vier Milliarden Nutzer?

Man stelle sich folgendes vor:

Aufgrund irgendeines Rückkoppelungsmechanismus, gelangen negative Statements vermehrt in die Streams und WENN das Effekte hat, werden dadurch immer MEHR negative Statements generiert (Ich les grade Christakis: Connected...). So. D.h. es kann sein, dass sich so Suizidwellen oder Depressionen verbreiten.

Also ist Facebook praktisch VERPFLICHTET eine solche Hypothese zu TESTEN, d.h. OB das passieren kann und OB es essentell ist, solche 'natürlichen' Verbreitungen ggf zu 'regeln'.

Ich würde mich jetzt mal vorsichtig zu der Hypothese versteigen dass es massiv kritikwürdig wäre, wenn Facebook das NICHT getestet hätte.

09.06.2014

Wie macht man eine Facebook-Page bekannter? (Facebook Tipps)


Frage: 
Wie mache ich eine Facebookpage bekannter? Es ist die Fanpage eines Fußballvereins.

Antwort:
Nun, Facebook sieht hierfür genau einen Mechanismus vor: Bezahlte Anzeigen schalten. Man kann die Zielgruppe ganz gut einstellen ... auch und vor allem regional.

Ansonsten:
- Flyer/Plakate/Postkarten drucken mit der Adresse, ggf auch als QRcode (Mobile-URL).
- Auf der Homepage des Vereins einen Likebutton anbieten.
- Bisherige Fans motivieren, ihre Freunde einzuladen. (das darf dann KEINE Verlosung sein)
- Bisherge Fans motivieren, Inhalte der Page auf ihrer Timeline zu teilen (das darf dann KEINE Verlosung sein).
- Verlosung (Facebookrichtlinien beachten! Darauf achten, dass es etwas zu gewinnen gibt, was nur für Fans des Vereins spannend ist. Weiß nicht. Burgereressen mit den Spielern, einmal Mittrainieren, Fahrt im Mannschaftsbus, oder so ;) )

Gibt es mehr Ideen?
Her damit!

02.06.2014

Wie kann man bei Facebook ein Personen-Profil zu einer Page (für eine Firma oder Organisation) umwandeln? (Facebook Tipps)

Frage:

Was ist, wenn man als Firma oder organisation statt einer Page versehentlich ein Personenprofil angelegt hat? Lässt sich das noch reparieren?

Antwort:

Ja, das geht.
Hier findet sich die Anleitung:
https://www.facebook.com/help/175644189234902/

14.04.2014

Wie binde ich Facebook-Inhalte in mein Blog ein? (Social Web Tipps)


Frage: Wie binde ich Facebook-Inhalte in mein Blog ein?
Antwort:
Ö
ffentliche Facebook-Posts können in Blogbeiträge dynamisch eingebunden werden.

Achtung: Dabei werden eventuell Informationen über Surfer auf Ihren Seiten Facebook bekannt, datenschutzrechtliche Fragestellungen diskutiere ich hier nicht. Urheberrechtliche Aspekte sollten sie ebenfalls beachten; auch hierzu kann ich nichts sagen.

Sie finden oben rechts bei Posts ein kleines graues Pfeilsymbol, das nach unten zeigt. ein Klick darauf klappt ein Menue aus, das verschiueden viele Elemente enthält - je nach Status des Beitrrags.
Falls eines davon "Beitrag einbetten" lautet: Klicken sie diesen. (Ist er nicht vorhandne ist der beirag nicht einbettbar und könnte maximal als Screenshot/LInk eingebettetw erden.)

Es öffnet sich nun ein Fenster, das einen HTML-Code enthält, diesen sollten Sie kopieren und in der HTML-Ansicht ihres Blogbeitrags (heißt manchmal auch 'Text' o.ä.) an der gewünschten Stelle einfügen können.

Der Code ist bereits markiert, Sie können ihn also mit 'Rechtsklick/Kopieren' kopieren und z.B. mit Rechtsklick-einfügen oder Strg-V bzw Ctrl-V einfügen.

Wird der Ursprungsbeitrag gelöscht, verschwindet wahrscheinlich auch der eingebettete Inhalt.
Inhalte, die so eingebettet sind, werden i.d.R. von Suchmaschinen nicht erfasst, eventuell möchten Sie relevante Inhalte auch anderweitig sichern oder textlich beschreiben.

Vorteil: Ihre Leser_inne können direkt mit den Facebookinhalten interagierten. Das ist natürlic besonders sinnvoll, wenn es sich um Ihre eigenen Beiträge handelt. So können auch Likes und Fans für Pafes generiert werden.

Unten ein Beispiel:




***
Übersicht über alle Tippletter (Produktivität, XING allg., XING-Profil, Weblogs, Social Web) hier:
http://blog.oliver-gassner.de/archives/5647-Oliver-Gassners-kostenlose-woechentliche-TIPPletter.html

24.03.2014

"Wo sehe ich, wer mich abonniert hat?" (Facebook-Tipps)

facebookFrage:
"Wo sehe ich, wer mich abonniert hat?"


Antwort:
Zunächst: Abonnieren kann man nur Personen, die das in ihren Einstellungen freigeschaltet haben. (Einstellungen/Abonnenten (engl. Settings/Followers))
Die Liste der Followers sieht man so:
- Profil
- Freunde
- Abonnenten (nicht erschrecken, das sind meine ;) )




Übersicht über alle Tippletter (Produktivität, XING allg., XING-Profil, Weblogs, Social Web) hier:
http://blog.oliver-gassner.de/archives/5647-Oliver-Gassners-kostenlose-woechentliche-TIPPletter.html

24.02.2014

Das Problem mit Facebook (Video)

facebookEin sehr schönes Video, das den Unterschied der Geschäftsmodelle und damit Geldflüsse von Facebook und Youtube zeigt.

Während Youtube einen Großteil (?) seiner Einnahmen an die Produzenten der Videos weiterverteilt, sackt Facebook all das Geld selbst ein, das Werber dort ausgeben.

Konzepte wie das von Zurker (eine Art "Community owned Facebook") scheinen aber auch nicht zu greifen.
In der Tat überlege ich auch schon seit Jahren, wie man "Social Networks/Media" erzeugen kann, deren Erfolg auch die Inhaltslieferanten honoriert (sei es in Geld oder Gummmipunkten, das wäre an sich egal).


Wie das Problem zu lösen ist, dass der Datenstrom in Facebook zu groß wäre, würde Facebook nicht filtern, sagt unser lieber Referent allerdings auch nicht.



The Problem With Facebook - YouTube

03.01.2014

Wo sieht man bei Facebook, wen man abonniert hat?

- Wenn du jemand eine Freundschaftsanfrage stellst
- und der 'Abonnieren' erlaubt
- bist du automatisch Abonnent
- das bleibst du so lange bis er annimmt, oder du das Abo beendest

Wen Du abbonnert hast siehst du unter
- Freunde
- Abonnements


Da hat jede/r nen Knopf 'Abonniert', wenn du den klickst heißt der Knopf 'Abonnieren' und die Person ist nicht mehr abonniert.

Unter Freunde siehst du auch, wer dich abonniert hat (Abonnenten). Die müsstest du aber blocken um sie los zu werden.

---
Wöchentlich kostenlose TippLetter zu verschiedenen Themen (XING. XING-Profil, Google+, Weblogs, Social Web, Produktivität/GTD etc.

24.12.2013

Virales Video: Facebook Fake-Likes aufgrund normaler Anzeigenschaltung - beyond-print.de | All about future media

facebookDer Videoblogger von veritasium, einer Science-Videoreihe bei Youtube, erklärt, warum BEZAHLTE Ads bei Facebook Follower erzeugen, die wie gekaufte Fake-Follower aussehen. Und auch so interagieren - nämlich gar nicht, und damit die Sichtbarkeit der Page bei echten Fans beschädigen.

Das relativiert natürlich die Empfehlung von Facebook-Experten, Pages mit Ads zu pushen, demnach sollte man nur einzelne Posts mitAds pushen und die Fans 'natürlich' generieren - oder?



via:
Virales Video: Facebook Fake-Likes aufgrund normaler Anzeigenschaltung - beyond-print.de | All about future media

05.11.2013

Q&A: "Wie finde ich eine Liste aller meiner Facebook-Gruppen?" (Social-Web-Checkliste)

facebookF:
"Wie finde ich eine Liste aller meiner Facebook-Gruppen?"

Gerade fragte mich ein Mitglied eines Orgateams, wo denn die geheime Facebook-Gruppe des Orgateams ist. Gerade solceh Gruppen sind nicht einfach zu finden, da sie nicht in der Suche auftauchen.

A:
Der Weg da hin ist auch etwas doof:
- oben rechts auf 'Neuigkeiten' klicken
- dann auf 'Gruppen' klicken
- oben rechts in der kleinen Gruppenistenvorschau auf 'Alle anzeigen'

Voila, da ist die Liste.

Oder zum Bookmarken:
Facebook-Gruppenübersicht

---
Mehr Tipps:
Wöchentlich kostenlose TippLetter zu verschiedenen Themen (XING. XING-Profil.

30.07.2013

Blöde Werbung auf Facebook

facebook "Haut ab von meinem Facebook! Ich habe euch weder als Freund, hab nicht "gefällt mir" gedrückt und like eure Marke nicht! Sonst ANWALT!"

Das bekam grad jemand auf Facebook an seine Seite gesendet. Und es kommt mir häufiger zu Ohren, dass Facebook so auf Sponsored Posts reagieren, die als Werbung in ihrem Stream angezeigt werden.

Mein Antwortvorschlag:


"Lieber Facebooker,

schade, dass Sie unsere Marke nicht mögen.

Nun ist es aber so, dass irgendwer für Ihr Facebook bezahlen muss.
Das sind übrigens wir.
Keine Ursache. Gern geschehen.

Wenn alle Marken, die Ihnen nicht gefallen, keine Werbung mehr auf Facebook machen, dann muss Mark Zuckerberg es abstellen.
Dann sehen wir uns halt bei Myspace wieder.

Bis dann
Deine Marke"

08.07.2013

Der wahre Zusammenhang zwischen Facebooklikes und Googleranking

facebookImmer wieder ist die Rede davon, dass Facebook-Likes und Googleranking irgendwie zusammenhängen. Experten können keine Kausalität nachweisen, sehen aber Korrelationen. An sich ist es recht simpel:

In Facebook wird primär über Kram geredet, der im Web stattfindet. Man wird über die Dinge reden, über die auch im Web viel die Rede ist, was im Web mit Links einhergeht, die positiv aufdas Googleranking einzahlen.

D.h. nahezu alles, was auf Facebook besprochen wird 'trendet' auch im Web und ist gut verlinkt.

Ggf. gibt es einen marginalen Effekt, dass Leute etwas auf Facebook finden und es dann (mit Link) im Web thematisieren. was dann wieder auf das Googleranking einzahlt.

D.h. zusammenfassend
a) gut verlinkte Dinge im Web tauchen auch auf Facebook auf (und werden geliked)
b) manchmal tauchen trendige Sachen aus Facebook auch vermehrt im Web auf (mit Link)

Aber OHNE, dass Google deswegen die FB-Likes direkt scannen müsste.

So einfach ist das.

Widerlegen könnte man obige These, wenn etwas bei Google ganz oben auftaucht, was GAR KEINE Links aus dem web hat und NUR welche (und Likes) aus Facebook.

21.06.2013

Mein Kind ist bei Facebook (Buchempfehlung)

Immer, wenn ich die Rezension eines Buches lese, von dem ich auch ein Rezensionexemplar bekommen habe, wie diese hierMein Kind ist bei Facebook: Lese-Empfehlung für Eltern(das war schon im Oktober, oh weh), dann tut es eine kleinen Stich:

Das solltest du auch mal.
Da ich heute schon
- einen Artikel fürs Chip Business Blog geschrieben habe (Arbeit für €€€)
- eien Mahnmail des Bots von Ironblogging Bodensee bekommen habe, mach ich mich mal an die Arbeit.

***

Bücher über so wandelbare Dinge wie Facebook zu lesen könnte einem ja widerstreben. Zumal noch eins, das so komplexe Themen kombiniert wie Erziehung und das Social Media.

Man kann so etwas auch lesen, einfach um zu sehen, wie KOllegen etwas einfach und übersichtlich erklären. Und oh Wunder: Man lernt dabei auch als Fachmann noch was.

Wer weiß schon so genau, was mit einem Facebookaccount für Unter-Volljährige geht und was nicht? Oder wusstet ihr, dass Nichtvolljährige weder public posten können noch öffentliche Events anlegen können? Echt? Gut. Mir war es jedenfalls nicht bewusst.

Die beiden Autoren des Buches erklären mit vielen Screenshots (ok, die veralten), durchaus humorvoll und immer sachlich, was von Facebook zu halten ist, wie es funktoniert, wie man es sinnvoll einrichtet und wie es im Innersten tickt.

Interessant fand ich zum Beispiel zu sehen, wie Facebook Beschwerden über andere Nutzer zu Vertrauenspersonen des Nutzers umleitet oder eventuell gar zur Polizei, dass es aber tunlichst vermeidet, den eigenen Support mit der Anfrage zu belasten.

Das Buch behandelt alle wichtigen Aspekte des Facebookeinsatzes durch Kinder und Jugendliche, taugt durchaus auch als Handbuch für erwachsene Laien, vermittelt auch Social-Web-Arbeitern ein paar interessante Informations-Bits und ein Vorbild, wie man ein IT-Buch für Normalos schreiben sollte.

Außerdem wird es durch ein (leider nicht ganz aktuelles) Newsangebot flankiert.

Rundum empfehlenswert.

07.02.2013

Die Daten, der Newsletter, die Bahncard und die Bahn

facebook
Moin Bahn,

ist ja schön, dass ihr mir per Newsletter eine Bahncard 25 als Herz legt. Soll ich meine bestehende Bahncard 50 also in 2x25 umtauschen oder was schlagt ihr vor?

Ich würde eher vorschlagen, ihr nutzt eure Kundendaten von mir, um mit GEZIELTE Vorschläge zu machen?

Grüße
Oliver Gassner



Diese Anregung bei Facebook:
(4) Moin Bahn, ist ja...

Update:

Auf Facebook sagt der Bahn-Support: das sei eben der Newsletter, den alle bekommen und man könne ihn ja abbestellen. Bahncardinhaber bekämen zudem gezieltere ergänzende Infos.
Da die Bahn aber meiner Mailadresse mit meiner Bahncard UND mit meinen Reiserouten/Reiseverhalten vernetzen kann, würde ich von einem Technologiekonzern etwas intelligenteres Verhalten auch in der Kundenkommunikation erwarten.

06.02.2013

Kommentare auf Facebook-Seite verhindern (Facebook Tipps)

facebookFrage:
Ich eröffne gerade eine Facebookseite für meine Firma. wie unterdrücke ich alle Kommentare auf der page? Bei Coke ging das doch auch mal, oder?

Antwort:
Das einfachste ist, die Seite zu löschen, dann gibt es keine unerwünschte Kommunikation ;)

Aber ja, man kann dieses Social Media Ding abschalten. Dann gehen die Fans her und machen ne eigene Seite auf und man hat keinerlei Kontrolle mehr.

Aber so geht es:

Auf die Seite.
Edit Page -Settings
Posting Ability:
Haken weg bei. "Everyone can post to Pagename.'s timeline" (Sorry, hab wegen Graphserach FB grad auf englisch.)

Man kann dann zwar noch Posts kommentieren, aber nicht mehr selbst Postings oben in die Ecke posten.
Eventuell wäre es aber sinnvoller, sich kompetent beraten zu lassen. Oder eben abschalten, wenn die Kunden nur stören ;)

04.02.2013

Facebook ist nicht das Internet (Blogparade)


David Stingl war so nett die von mir in der "Blog Revival Gang" angeregete Blogparade Blogparade: Facebook ist nicht das Internet zu organisieren. MITMACHEN!"
***
Am Wochenende hatte ich eine E-Mail von einem Kunden. Wir hatten an sich über Weblogs gesprochen und auch ein - zunächst nicht-öffentliches - Übungsblog angelegt. Er wollte zuerst seine CI anbringen, bevor er loslegen wollte. Verständlich. Irgendwann signalisierte er, er sei fertig. Ich sah nach: Das Übungsblog sah noch so aus wie vorher. Darauf kam dann die Präzisierung: Er wollte wissen, wir mir denn das Design seiner Facebook-Page und seiner Google+-Page gefalle.
Ich antwortete ihm, dass ich kein Designer sei, und deswegen wenig dazu sagen könne. Und dass es aktuell erst einmal um ein Blog gehe. Und dann kam seine Frage, um die es hier gehen soll:
Warum brauche ich noch ein Blog, wenn ich doch eine Facebookpage oder eine Google+-Seite habe?

Die Antwort ist - und wir verengen mal auf Facebook:
Weil Facebook nicht das Internet ist. Oder noch provokativer: Weil Facebook nicht IM Internet ist.

Das ist natürlich Unsinn; logischerweise ist Facebook über das TCP/IP-Protokoll und den Internetdienst WWW erreichbar.Das ist hier nicht gemeint.
Aber schauen wir uns einmal an, welche Dinge, die für normale Webseiten gelten, für Facebook nicht gelten.

Was ist WWW?
Ich geh jetzt nicht zur Wikipedia, um das nachzuschlagen, sondern versuch es mal ganz einfach: Die Idee des WWW, einer auf verschiedenen Servern im Internet verteilten Masse an HTML-Seiten war es, Informationen zur Verfügung zu stellen, die über Hyperlinks verlinkbar, mit Bildern und Tönen anreicherbar, offen zugänglich und von jedem leicht zu editieren oder erstellen sein sollten.
Heißt: Ich kann aus Worten, Fotos, Grafiken, Audiodokumenten, Videos oder eben sogar Programmschnipseln aus PHP und Javascript und anderem Dokumente erzeugen, die wiederum auf andere Dokumente verweisen können, die, auch wenn sie auf ganz anderen Computern liegen, mir nur einem Klick erreichbar sind. Das war 1989 eine ziemlich revolutionäre Idee. (An sich war der Vorgänger der Idee schon ein paar Jahrzehnte alt, aber egal.) Jedenfalls war es deutlich einfacher zu handhaben als das vorherige Gefummel mit FTP, telnet oder gar mailgesteuerten Fileservern.

Und was ist (an) Facebook (anders)?
Kürzlich, wenn ich es wiederfinde, verlinke ich es, gab es eine Diskussion, in der Facebook als Intranet bezeichnet wurde.Das ist natürlich technisch und logisch schon wieder nicht korrekt, aber vom Gefühl her schon. Denn was ich bei Facebook im Kern tue ist: ich logge mich bei einer Webseite ein (d.h. sie ist nicht frei zugänglich) um mit Menschen zu kommunizieren, die ich kenne. Denn das ist, was Facebook mir signalisiert: Füge niemand als Friend (deutsch: Kontakt) hinzu, den du nicht persönlich kennst - und dem du nicht vertraust. (Dass vor diesem Hintergrund Teenies Ihre Eltern ungern als Facebookkontakt haben, gibt zu denken.)
D.h. im Gegensatz zu einem Forum, aber auch im Gegensatz zu Twitter oder Google+, wo es eher um die Inhalte denn um die Personen geht - ist für eine Facebookverbindung Vertrauen und persönliches Kennenlernen notwendig. So jedenfalls wünscht es sich Facebook.
In diesen persönlichen Austausch (ich vermeide hier das Wort 'privat' absichtlich) haben Suchmaschinen und Analysewerkzeuge keinen Einblick. Stefan Evertz hat mir kürzlich mündlich berichtet, dass Firmen immer wieder mal fragen: "Kann das Werkzeug Ihrer Firma auch Facebook analysieren?" Nein, kann es nicht. Facebook ist eine geschlossene Plattform, da kann ich Interaktionen von Menschen mit der Seite eben nicht so leicht von außen "monitoren".

Facebook als "dark room"
Klar, wenn ich nach "Fritz Müller" suche, dann finde ich auch sein Facebookprofil. Ich sehe Profilbild, Name und Geschlecht - und nicht viel mehr, wenn Fritz das nicht anders will. In der Regel finde ich eben "von außen" sonst nichts von dem, was er auf Facebook tut. es sei denn eragiert öffentlich. Aber auch dann taucht es kaum in einer Suchmaschine auf. Genau in diesem Sinne ist der Begriff Intranet gemeint: Wir haben hier einen "dark room des Persönlichen" mitten im offenen WWW..
Ja, es gibt de Pages und öffentliche "Groups" aber selbst dort werde ich in der Regel via Suchmaschine nur deren Existenz feststellen könne, einzelne Inhalte werden von den Suchalgorithmen nur sehr selten auf die vorderen Ränge der Suchergebnisse gespült.

Facebook als Fremdfilter
Vom CCC-Guru Wau Holland (RIP) stammt der Satz (ausm Kopf), dass man das Filtern den Usern überlassen sollte. Das entspricht auch der im Gedanken des Web an sich (openness) und der 2.-3. Generation der Suchmaschinen die Keyword- und Populatritätsbasiert versuchen, ALLE Information zugänglich zu machen.
Bei Twitter und Google+ beispielsweise gibt es - so man nicht Listen oder 'gedimmte' Kreise einsetzt, keine Fremdfilter: man kann, so man will, in seinem Hauptstream in der Standardeinstellung alle abonnierten Infos sehen.
Facebook setzt die Standardansicht aber auf eine massiv gefilterte Ansicht und sorgt dafür, dass eine Informationsverengung einsetzt: mehr und mehr werden mir die Inhalte angezeigt, mit denen ich interagiere... weil sie mir angezeigt wurden.
Wenn man jetzt - sei es als Page- oder Profilinhaber denkt, dass man gegen Geld alle seine Follower/Freunde erreichen könnte: Weit gefehlt, selbst mit Geld "gepushte" Beiträge werten nur ca. 70% der Interessierten angezeigt.
In diesem Sinne ist sogar das Wort vom "Social/Personal Intranet" daneben, denn ein Intranet würde ja auch alle Infos im Stream anzeigen wollen und es den Nutzenden überlassen, was sie/er filtert.

Fazit
Facbook ist also die digital geworden Filterblase.
Das ist per se nicht böse sondern eventuell sogar notwendig, es hat aber mit der Zugänglichkeit und Offenheit des Internets allgemein und des Webs im Besonderen kaum noch etwas zu tun.
Auch dagegen, dass die Facebook-Inhalte für Suchmaschinen nur sehr oberflächlich erfassbar sind ist aus Privacy-Sicht nicht das Geringste einzuwenden.

Will man aber die Reichweite des Internets voll ausnutzen, so ist Facebook sicher ein wertvolles und nicht zu vernachlässigendes Werkzeug um Markenfans oder persönliche Bekannte hier einzubinden. Es limitiert aber die Reichweite meiner Kommunikation massiv. Nicht nur dadurch, dass nicht jeder in Facebook ist (USA: grob 50%, Deutschland; grob 30%). ich schließe auch Leute aus, die nicht mit mir verknüpft sind (die ich eben über ein Blog und die Suche erreiche) und jene, die zwar mit mir verknüpft sind, bei denen ich aber im von Facebook fremdbestimmten Filter hängen bleibe.

Ich brauche also einen Kanal im echten Web, der aber dennoch für den "social"-Dialog offen ist, der suchmaschinenfreundlich ist und so flexibel, dass er mit nahezu allen Social-Web-Kanälen gut harmoniert: Ein Blog.

02.07.2012

Zum Rossmann-Reverse-Shirtstorm (Interview mit Clemens Maria Schuster)

Oliver Gassner: Hi Clemens!

Clemens Maria Schuster Hi Oliver

Oliver Gassner: Stellst du ich den Lesern bitte kurz vor?

Clemens Maria Schuster Gern. Mein Name ist Clemens Maria Schuster oder auch @hofrat, ich arbeite seit einigen Jahren im Bereich Online- und Social-Media-Kommunikation und habe mich vor allem im Bereich Social Strategie, Campaing bzw. dem damit verbundenen Changemanagement profiliert. So habe ich im Jahr 2011 die Schweizer NGO World Vision quasi von 0 auf einen zeitgemässen Auftritt in den Social Plattformen gebracht, dies sowohl nach aussen wie auch intern: Die Abteilungen Marketing, Kommunikation, Kundendienst, interne Prozesse sowie insbesondere die Projektarbeit in den Entwicklungsländern vor Ort waren davon betroffen.

Oliver Gassner: Wir hatten uns ja beim Baarcamp Bodensee kennen gelernt und grad stieß ich im "Rossmann-Scweiner-Backe-Shitstörmchen" auf ein Statement von dir. ich zitiere mal:
"Liebe/r Rossmann-Community-Manager/in/en, nachdem dieser Post grad auf Twitter die obligate Runde unter den Social-Experten macht, nehm ich das mal zum Anlass und gratuliere euch für eure Professionalität und eure gute Reaktion. Leider kann keiner von uns was für seine Fans..."

Oliver Gassner: Vielleicht sollten wir kurz klären, was da war: ein türkischstämmiger Vater postet auf der Rossmanseite zunächst mehr oder weniger Unverständliches durchsetzt mit Beleidigungen, man 'mache Werbung mit seiner Familie'. Rossman fragt sachlich zurück worauf er sich immer mehr aufregt und mit gerochtlichen Schritten droht und schließlich verständlich macht er habe ein 'Name_seines Sohnes gefällt Rossmann' auf seiner page gesehen zu einer Zeit wo sein 11jähriger Sohn - der einen Facebook-Account hat - Sohn angeblich schlief. Das war die Ausgangslage.

Clemens Maria Schuster Nun, was auf der Rossmann-Fanpage gerade passiert, könnte man quasi als einen umgekehrten Shitstorm bezeichnen. Die Community unterstützt - wohl angeregt durch meinen deutlichen Post - die Arbeit der Communitymanager. Umgekehrter Shitstorm deswegen, weil sich die Fans wohlwollend äussern statt dreinzuschlagen. Meine These, dass sich Communities bis zu einem gewissen Grad auch selbst regulieren, ist dadurch bestätigt worden. Personen, die sich als Troll verhalten, werden deutlich als solche markiert und ihren Argumenten wird keine Aufmerksamkeit mehr beigemessen.

Oliver Gassner: Was hätte das Rossmann-Team anders machen sollen?

27.06.2012

Wie man seine Mailadresse bei Facebook im Profil wieder einblendet (und die @facebook.com-Adresse ausblendet)

Facebook war gerade so nett, von allen seinen Usern die explizit angegebene Mailadresse auszublenden und einen Facebook.com-Mailadresse einzublenden.
Ungefragt.

Das kann man recht einfach umstellen:

- aufs eigene Profil gehen
- auf 'Info' klicken
- in der rechten Spalte bei 'Kontaktinformationen' auf 'Bearbeiten'.
- jetzt steht dort eine Liste von Mailadressen.
- hinter den Mailadressen steht entweder ein durchgestrichener Kreis (ausgeblendet) oder ein leerer Kreis (eingeblendet).
- dieses sind Umschalter, die man durch anklicken 'switchen' kann, d.h. die Facebookadresse ausblenden, die Wunschadresse einblenden.
- unten noch auf "Speichern"
- Voila

An dieser Stelle kann man übrigens auch einstellen, welcher Kontaktgruppe (Öffentlich, Kontakte, Freunde von Freunden, eine bestimmte Liste etc. welche Mailadresse sehen kann.
Man kann also durchaus die Facebookadresse auf "öffentlich" stellen, eine Privatadresse auf 'enge Freunde' und eine Geschäftsadresse auf die Liste 'geschäftlich'.

22.05.2012

Was ist eine Facebook-Page? (Ganz knapp!)

Ihre Facebook-Page ist der Ort, wo die Stammkunden/Kunden-Multiplikatoren Ihrer Marke mit anderen und zukünftigen Kunden der Marke reden. Sie sind nur der Gastgeber, nicht der Hauptredner.