01.09.2010

Warum man auch zu dumm zum Twittern sein kann

Nils Jacobsen ist von Twitter genervt, for all the wrong reasons.

* Er findet es doof, dass da viele Promis viele Follower haben.

Schon mal fern gesehen? Oder auf Webseitenabrufzahlen geschaut? Mit der gleichen Begründung könnte man seine Webseite dicht machen.
Einfach nicht folgen und gut ist.


* Es hat sich technisch nichts getan.

Äh, benutzen wir das selbe Twitter? Lists, Native Retweet, offizielle Tweet-this Buttons, mehr Infos in den Mails, Followvorschläge, etc.pp. Und wenn ein LIKE-Button das selbe tut wie ein Retweet-Button, was bringt dann das einer gegenüber dem anderen? Dass Twitter noch nicht total überladen ist ist eh ein verdeinbt, seine Facebookisierung schreitet aber voran.

Die Anzahl der Accounts nimmt nur noch um 2% / Jahr zu.

Vorher kritisiert er, dass Twitter Mainstream ist, und obiges ist genau die Konsequenz: Irgendwann sind halt alle potentiellen Twitterer auch da. Zudem ist entscheidend, was getwittert wird und nicht wie viele Leute neu dazukommen.

Bisher interessante Twitterer - wie Lance Armstrong - twittern nicht mehr.
Ich finde jeden Tag spannende Twitterer. Muss man ihnen halt folgen...

Privacy gibt es nicht.
Ehm ja, es sei denn man protected seine Tweets. Wie er ja schreibt. Wenn man Privacy abstellt ist sie natürlich weg. Surprise.

Twitter = Infoflut

Für die Qualität und Menge, die jemand bei Twitter zu lesen bekommt, ist immer derjenige selbst verantwortlich. Und niemand hat gesagt man müsse seinen Twitterstream leerlesen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Man ist gezwungen Unsinn zu twittern, weil einem sonst alle entfollowen.

Hä? Eher umgekehrt ;)

Manche Leute denken nicht nach bevor sie Enbtblößendes twittern.
Manche Leute denken nicht mal nach bevor sie einen 'Twitter-Hype ist vorbei'-Artikel schreiben.

PS: Und wenn der Hype vorbei ist, sag ich immer, kommt (laut dem Gartner Hype-Cycle, siehe Wikipedia) das Plateau of Usefulness. All the better for Twitter.

Facebook Kommentare