06.04.2011

Überlegungen zum Social Media Marketing Mix

Aus einer Diskussion bei [ka:media] empfiehlt Facebook / Facebook Marketing Deutschland / XING entwicklete sich deise ZUsammenfassung von mir - über ein ähnliches TRhema rede ich auch morgen in Mannheim auf dem Maimarkt bei der "stb marketplace":


Nun,

Ich mache das anders:

Ich frage den Kunden, was er den verkauft.
Und an wen.
Und mit wem er online reden will.
Und was.
Und wie das mit seinen anderen Onlineaktivitäten zusammenspielt.

Und dann überlegt man, wie man das _nachhaltig_ und _selbstkontrolliert_ verankern kann, so dass nicht alles den Bach runtergeht, wenn die Karawane von Secondlife über Myspace zu Facebook und Schnulliwahulli weiterzieht. (Ein bisschen geht natürlich immer verloren, wenn eine Plafform uncool wird, es bliebt aber auch genüg übrig. Denn Secondlife ist aktiv, Myspace ist aktiv und es gibt in DACH sicher hunderte oder tausende Foren, in denen der Bär steppt. Je nach Thema. Ich hab jedenfalls gesehen was passiert, wenn mal mein Blog aus einem Forum verlinkt wurde, von dem ich noch nie gehört hatte.)

Wir haben jetzt z.B. eine Netzabdeckung in D (Zugang%) von glaube ich 70%. bei Facebook sind 10% der Bevölkerung.
Search benutzen so ziemlich dei ganzen 70% (bis auf die, die nur sehr selten suchen und dann immer die selben Pages ansteuern, ich seh das sehr schön bei meinem Zehnjährigen, der mit einer Kombi aus Bisafans und Wikipedia und 2-3 Cartoon/Videopages (NICHT Youtube sondern Markenkanäle von Cartoonserien oder TV-Sendern)vollkommen ausgelastet ist ;), so untypisch schejint mir das weder für Zehnjährige noch für Silver Surfer zu sein. ).

Sagen wir mal dass nochmal 70% der 70% *regelmäßig* Suchmaschinen nutzen, in D zu ca. 90% Google.

Da hab ich jetzt immer noch ne größere Reichweite als bei FB, wo meine 'Message' ja auch erstmal jemand erreichen muss und derjenige immer noch auf 'like' klicken muss damit ich VIELLEICHT gelegentlich aufs einem Newsstream auftauche.

Anders:
Ich empfehle meinen Kunden je nach den antworten, die sie auf die Fragen gang oben gegeben haben eine Kombi aus Blog, Facebook, Twitter und XING.
Immer mit zwei Zeilen
a) effizient die Zielgruppe(n) erreichen (und mit ihr ins digitale Gespräch eintreten)
b) Traffic und Suchplatzierung einer *eigenen* Webseite aufbauen


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