31.03.2013

Jetzt sag ich doch noch was zum Tod des Google Reader

In
What the Death of Google Reader REALLY Means sagt Hubspot zweierelei
a) der Reader ist tot (und MUSSTE gekillt werden), weil G+ (also: der "socially curated stream" leben muss
b) Man soll die Leute auf Emailabos von Blogs schieben, statt auf RSS.

Mein Kommentar:

I disagree.
In several aspects.

Reading feeds (you are curating yourself) has a totally different value than reading what others deem worthy.
Google understands numbers, not people. That is whar differentiates it from facebook.
By canceling readers they are backstabbing their greatest fans: Bloggers and geeks.
Reader had many cool fatres no other (online) RSSreader had (and no non-web reader has anyways).

Also e-mail is not the solution but the problem, Cause when you are busy ploughing through your mail you'll most preobably not hit a 'read later' button but a delete button. (We all know what we do with non essential e-mail, right?)


This said:
- Ja logisch, die Zeit, die ich im Reader verbringe, verbringe ich nicht in G+, aber wenn ich ne Säge brauche, was nützt es mir, wenn ich einen Hammer kriege?
- Natürlich nutze ich auch und gerne ein "Email abonnieren" als "Call to action". ABER: Nicht mit normalen Blogartikeln sondern mit massiv ausgewählten Tipp-Letter-Sequenzen. Und ja, Mail verstehen mehr Leute als RSS. ABER das oben gesagte gilt:w enn man da relevante Öffnungsraten will, muss man schon WERT bieten (also: konkreten Nutzen, nicht abstreakten, wie bei diesem Artikel ;)), was nicht in JEDEM Blogbeitrag geht.

Zu den oben erwähnten Features, die so noch nichts anderes hat
- Bookmarklets für schnelles Durchzappen von Feedlabels
- Subscribe Bookmarklet
- Widgets fürs Smartphone, incl direktes anspringen von Feedvlabels
- Widgets für Newsticker (Inhalte) oder Blogrolls von Labels
- Einfaches Gruppieren von Feeds (multiple Labels)

Tja...

Das Backstabbing der Blogger (und Journalisten/PRler etc.) bzw. ja auch der Verzicht auf die DATEN, die der Reader ausspuckt (stirbt die Blogsuche mit ihrem RSS-Outpout als nächstes?) - das wiegt am schwersten; Was wird Google als Nächstens einstampfen? Gmail? Man kann ja nicht mehr darauf vertrauen, dass der Ressourcengigant ein Tool, in das man Arbeit steckt, auch weiterführt.

On a positive note:
Während Google bisher mit Klonapps (Keep, anyone?) versucht Geschäftsmodelle zu vampirisieren könnte das Modell, Googledienste nachzubauen und die Userbase zu übernehmen, wenn Google einen Dienst einstellt, nicht zu vernachlässigen sein.

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