03.06.2013

Markus Berger-de Leon über Business Modeling #webinale

(mehr LIveblogging)


Markus Berger-de Leon (ex-Jamba, Ex-Myhammer, ex-Studivz).
"Zahlen, die über Top oder Flop entscheiden"

cf. leancanvas.com

Vorher: sehr verschiedeen Vorstellungen davon, was ein Businessmodell ist

- product und market müssen zusammenpassen

Problem
- top 3 Probleme (die waren schon vor der Firma da)
Solution
- top 3 Features (+ key activities you measure)
"das muss doch einfacher/besser gehen"

Investor fragt sich: Ist das ein problem, das es wert ist, gelöst zu werden - ist es überhaupt eins?

Kern: Unique Value Proposition

Der eine Satz inwiefern man verschieden ist und einen Kauf lohnt.

Produkt:
Hat man einen Vorsprung?
Welche Kanäle zum Kunden gibt es
Was sind die Zielkunden?

- Kostenstruktur vs. Revenueströme
Was kostet es mich, einen Kunden zu akquirieren?
Was kosten Distribution, Hosting, Personal?
Welches Einnahmemodell gibt es?
Lebenszeitwert eines Kunden?
Marge?

Es ist ok, wenn man ein paar Jahre braucht, um mit dem Kunden Geld zu verdienen (Mobilfunk, DSL etc.)

Learnings
* die richtige Mischung ist wichtig (riesiges Problem, richtiger Markt ... aber falsche Lösung)
* Kernfähigkeit des Unternehmers
* in den Zahlen zeigt sich das wahre Geschäftsmodell, an den operativen Kennzahlen (Bouncerate etc.)
* Kohorten analysieren (wieviel verdiene ich mit welchen Kunden)
* eine Geschäftsmodell ist nie fertig

vgl. MyHammer, manche Lösungen funktionieren für bestimmte Kundenmengen gut. Bei 15 Millionen Umsatz ging nichts mehr. Jetzt muss man das Geschäftsmodell wieder anpassen.

* A/B-testen beim Geschäftsmodell


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