10.10.2013

Chancen der Digitalisierung beim 9. Mittelstandstag Bodensee

Liveblogging vom Mittelstandstag Friedrichshafen

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Chancen der Digitalisierung Ralf Widdig / Lars Kroll

A) Reporting

* Datenmengen explodieren seit 2003
* Begriffsverwirrung: es geht um Ablegen, Strukturieren und Darstellen von Daten
* Es gibt sehr schöne Visualisierungen, der Datenpool bleibt gleich
* Statt via Emails kann man Aufbereitungen auf Endgeräten mobil live darstellen
* "Self Service BI" (Business Intellligence)
* Predictive Analysis zeigt die zukünftige Entwicklung
* die Technik ist leicht handhabbar und an bestehende Systeme anbindbar

Beispieltool: QikvView
* 14 Datenquellen verbunden (Maschinen, ERP, Finanzen)
* wesentliche Kennzahlen im Cockpit
* Madschinenoutput, Plan-Soll im Verkauf, Bestelltypen
* Maßnahme: Fax- auf Onlinebetslllungen umgesetzt -> Geld gespart
* bestehende und potentille Kunden auf einer Karte
* Social Media Monitoring/Dashboard
* Twitter- und Facebookanalyse
* Wie oft werden bestimmte Begriffe erwähnt?
* Auch Facebookpages sind auswertbar: Aktivität/Kommentare/Stimmung/Personen
* Adwordskampagne monitoren

"Wir versuchen die Datenwelle, die auf uns zurollt, effektiver nutzen."

B) Datensicherheit von Lars Kroll


KLeine und größere Unternehmer arbeiten sehr erfolgreich mit Facebook und Twitter (antrieb-mittelstand.de)

In den letzten Wochen gibt es vermehrt Sicherheitsbedenken.

Es gab Attacken auf einzelne Unternehmen, ganz gezielt. (Nicht wie früher flächendeckend.)
Mit dem Ziel geistige Eigentum zu stehlen.
Ziele: Unternehmen mit 2500 MA.
Aber ach Segment bis 250 MA, hidden champions.

Beisiel: Dei Glasplatten von Applestores werden von einem Mittelständler aus D gefertigt.
Das geistige Eigentum ist dessen Kapital.

Bild: der einsame Hacker.
Aber: es sind heute Teams aus professionellen Angreifern.

"Tools kaufen" ist nicht die Lösung, es sind Technik UND Menschen involviert.

Schritte:
- Erkundung aus öffentlichen Quellen, auch Profile von Mitarbeitern
- Einbuch: Hobby nutzen um einen Newsletter mit Anhang zum Hobby mit einem Virus zu bestücken: "Spearphishing".
-- Webseiten infizieren: Wetter.com, Sparkasse, Expedia - waren alle infiziert.
-- Rechner kann übernommen und ferngesteuert werden.
- Erfassen
- Ausschleusen

"Durch eine Attacke verliere sie keinen Rechner, sondern eventuell ein Geschäftsmodell. Nach sechs Monaten war es das dann."

Die Rechner von Nortel waren 10 Jahre lang infiziert und wurden 'gemlken'.
Durchschnittlich wird die Attacke nach 200 Tagen bemerkt.

70% der MIttelständler hatten in den letzen 12 Monaten Probleme mit Schadcode - die anderen 30% haben es nicht bemerkt.

"Ich will hier keine Drohkulisse aufbauen." (ehm, doch, will er ;) )

Auf jedem Rechner (incl Smartphones) muss ein Sicherheitssystem installiert sein.

"Der Signatuirbasierte Virenschutz ist heute nahezu wirkungslos."

Man muss etwas mehr machen:
- Nicht nur Fingerabdruck
- "Ist die Datei bekannt?"
- Es gab eine Schwachstelle im MSIE, überall, vier Wochen lang war sie offen.
- Symantec plus Telekom Business Marketplace bieten eine Lösung "pro Rechner pro Monat" (ahhh)
- Aus dem Telekom Appstore
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(wird fortgesetzt)

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