19.03.2018

Von Konferenz bis BarCamp

Alles über Barcamps Jonas-Mikka hat gebloggt.
Von Konferenz bis BarCamp in vier (schlechten) Bildern – trimethylxanthine addict

Mein Kommentar dort:
Hmm, schwierisch. Irgendwo müsste da noch Open Space rein, das ein bisschen so läuft (wenn ich recht verstehe) wie du Barcamps beschreibst. *Camp würde ich auch ein bisschen anders sehen, zumal wie in D. Ich kenne allerdings außerhalb von D nur das Barcamp Alsace und das Barcamp Zürich bzw dessen Vorgänger das wordCamp (?), also (wordpress camp).
Da das erste BC n D von Chris Messina und Tara Hunt mitbegleitet war und ich mich primär an dem orientiere (bzw an der Barcamppraxis von Franztoo, der die ersten paar Camps nach Berlin organisierte (Köln, Nürnberg, München...) seh ich die Struktur, wie sie sich in D etwabliert hat so:

* Raumsponsor bzw Sponsoren für Raumkosten
* Sponsoren für Catering etc.
* beide mit entsprechender Sichtbarkeit durch Sponsor-Wall, Jobwall, Logos auf Site, Dank bei Begrüßung, Recht auf Werbematerialauslage/Aktionen/Ministände für Geld und Sachsponsoren/Medienparter (letzere ohne Cashflow)
* möglichst niedrige Kosten für TN (Dass das Camp den zahlenden TN 'gehört' finde ich gar nicht SO schlecht, wer nicht zahlen kann, den bitte ich, mit mir zu reden)
* Vorstellungsrunde und Sessionplanung nach Barcamp.org-Regeln
* Scheduling, Sessionablauf und Tourist etc. Regularien nach barcamp.org-Regeln (schedued nur im abendprogramm, dorthin würde ICH auch Keynotes etc. legen)
* Socializing im Umfeld von Frühstück bis Werwolf/PPt-Karaoke ist Programmteil
* Lösung von IT-lastigen Themen (FOO?)
* Augenhöhe, "Sessionkapern" möglich
* Butterflyregeln (Leute _> Flur-Sessions etc.) immer ne Option, muss man nicht sagen
* Gleichgewicht von Sessions / Socializing / Networking (jeder kann selbst gewichten)
* Orgateam existiert und s chafft INfrastruktur/Merketing
* alle helfen
* kommunales dokumentieren 8Blog)
* cool ist, wenn man gemeinsam übernachten oder gar am Konferenzort pennen kann (fühl ich mich langsam alt für. hab ich aber in Nürnberg und Furtwangen auch schon gemacht, ist oft versicherugstechnisch schwierig)

Was ich kritisch sehe:
- wer 30 EUR bezahlt hat, denkt, er müsse jetzt nicht mehr helfen, Checkin besetzen etc.. (werde ich adressieren in KN)
- you do talk (before) about Barcamp, you do blog (afterwards) about barcamp -> kommt außer Mode. GROSSES PROBLEM.
- Dinge, die Barcamp benamst sind one es auch nur im Ansatz zu sein und die idR gleichzeitig recht teuer sind


IMO: XYZCamp mögen sich Camps nennen, die das
a) aus kommunikativen Gründen sinnvoll finden aber Barcamps sind (dann gerne Flare etc.)
b) die eben Camps und nicht Barcamps im obigen sinne sind, also mit teilweise fixem Programm und hohem Eintritt, sie mögen auch die Flare als Logo vermeiden und sagen, dass sie Programmteile angelehnt an die BC-Methodik organisieren

SEHR klassische  ChaosBarcamps mit echtem "Camp"(ing)charakter würde ich anders nennen. GeekUp oder sowas.