12.05.2014

@saschalobo 's #rp14 - Rant und eine Idee zur Spendengenerierung für die Netzlobby

Die Lektüre von Sascha Lobo: Die Standpauke, die die Netzgemeinde ins Mark trifft [#rp14] hat grade was in Gang gesetzt. Mal wieder eine Idee....

Seit der #rp14 geht mir der Appell vpn @saschalobo nicht aus dem Kopf, dass de 'Profilobby' der Netzpolitik unterfinanziert ist.

Als Lösung würde ich sehen, dass man bestimmte Cashflows aus Communityaktivitäten mit einer Art "FReiwilligen NetzLobbySteuer" (das Ding braucht noch nen besseren Namen) belegt.

Grob und konkret gesagt:

1)
Was WENN (nur so als Idee) aus jeden Ironblogger-Topf beim verfeiern 10% an die Digitale Gesellschaft oder netzpolitik e.V. oder Digitalk Courage oder eine andere Organisation, über die Konsens herrscht, gespendet würden?

2)
alternativ:
Dass man beim Verfeiern konkret Geld sammelt, das NICHT aus dem Topf kommt, sondern von den Anwesenden, aber ggf. eben mit einer Art topfabhängigen Höhenempfehlung belegt wäre.

Also z.B. 16 Ironblogger vom Bodensee verfeiern 160 EUR, 16 EUR wären 10%, d.h. es wird reine Spendenempfehlung von 1 EUR/Person gegeben und man schlägt vor oder votet, an wen es gehen soll. (Wären an dem Abend nur 8 da, wären es halt 2 EUR.)

3)
Denkbar wäre eine solche 'freiwillige Abgabe' auch für Barcamps aus einem Spenden-. oder Sponsorentopf (zweiteres ist natürlich erhöht diskutabel) oder auch bei anderen Events.

Ich denke, dass wir ja nicht nur aus Biergründen (Iron)Blogger sind, sondern auch, weil wir das "Rederecht in einem freien Netz" eine sinnvolle Sache finden.

Gibt es Meinungen dazu?

PS: Wir bräuchten dafür einen griffigen Namen / Hashtag etc. das sich entsprechende Events geben können. Im Prinzip geht es ja um einen "Zehnten" (Teil als freiwilliges Bei"Steuer"n) "Netzlobbyzehnter" #nlz oder so?