18.05.2016

Eine Twitter-Anleitung oder "Links und Fotos zählen nicht mehr zum 140-Zeichen Limit bei Twitter - na und?"

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Quelle:
Twitter to Stop Counting Photos and Links in 140-Character Limit - Bloomberg

Es war immer schon ein Problem, dass Leute allein deswegen Twitter nicht verstanden haben, weil sie nicht wussten, was sie in nur 140 Zeichen sagen sollten.

Das Twittern von Links haben sie erst recht nicht verstanden, weil sie als Nicht-Content-Produzenten ohnehin nicht wussten, wohin sie denn verlinken sollten.

Normalos Linkverkürzer (und deren Statistikoptionen) zu zeigen, fühlte sich hingegen immer an, als erzähle man jemand von Bienen und Blüten.

Wohl als Vorbereitung für die gerüchtehalber Aufhebung des 140-Zeichen Limits (geplant sind wohl bis zu 10000 Zeichen je Tweet, WTF?) zählen nun Links und Fotos bei den 140 Zeichen nicht mehr mit (Ehm? Wie viele Zeichen hat ein Foto? sind Links auf Fotos gemeint? Dann sind es auch ... Links, oder?)

Das wirft dann Wellen durch die Techpresse, Twitter. 140. Links. Wow.

An sich aber ist das doch hyperbanane. denn Links wurden eh schon verkürzt (auch nicht-vorverkürzte), so dass wir ohnehin von nur von so 15-20 Zeichen reden, die jetzt mehr zur Verfügung stehen.

"Du kannst jetzt ganze 140 Zeichen nutzen, nicht 140 minus die 20 Zeichen für dein Link".

Ja, äh, da wird das Verständnis für Twitter und die Akzeptanzquote sicher massiv erhöhen.

Wer Twitter verstehen will:
- anmelden
- Themen suchen, die einen interessieren und den Leuten folgen
- Interessantes retweeten
- noch Interesanteres selbst kurz kommentiert auf Twitter verbreiten
- bei Search.Twitter.com Leute aus der gegend suchen und ihen folgen
- gucken was passiert
- ein Twittertreffen besuchen / organisieren
- wieder vorbeikommen und in den Kommentaren berichten


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