#how2ai mit Thomas Hutter über AIghty20


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Unser Sub-Podcast “How2AI” ist #30 bei https://www.millionpodcasts.com/chatgpt-podcasts im Juli 2025 - Danke.




KI Summary:

00:00:10–00:03:55: Das Gespräch beginnt mit einer Vorstellung von Thomas Hutter, der zum dritten Mal im Podcast zu Gast ist. Er erklärt, dass er aus der Ostschweiz kommt, lange im Social Media Marketing tätig war, seine Agentur verkauft hat und nun mit einer neuen Firma wieder startet. Die neue Firma ist von der 80/20-Idee bzw. dem Pareto-Prinzip geprägt und soll Unternehmen dabei helfen, effizienter zu werden und mit KI bessere Ergebnisse zu erzielen.paste.txt

00:04:03–00:07:57: Im weiteren Einstieg wird die Webseite und das dahinterliegende Konzept vorgestellt. Die Plattform wirkt sehr umfangreich und scheint für viele Anwendungsfälle wie Geschäftsprozesse, Ideenfindung und Marketingkonzepte Einstiegspfade anzubieten. Der Nutzer füllt zunächst Formulare aus, danach erstellt das System einen komplexen Prompt und gibt ihn an eine ausgewählte KI-Schnittstelle weiter.paste.txt

Aufbau der Plattform

00:08:06–00:12:57: Es wird beschrieben, dass der Memberhub eine geschlossene Plattform ist, die derzeit kostenlos zugänglich ist, aber eine Registrierung mit ordentlichen Angaben verlangt. Dort gibt es über 1000 Prompts in etwa 30 Kategorien, außerdem eine große Case Library mit vielen Beispielen aus der Praxis, ein Glossar mit Tausenden Begriffen aus der KI-Welt, Prompt-Generatoren, Preisrechner für API-Nutzung und ROI-Schemata. Ziel ist es, Nutzerinnen und Nutzer sowohl inhaltlich als auch wirtschaftlich zu unterstützen.paste.txt

00:13:00–00:16:54: Thomas erklärt, dass die Plattform aus seiner langjährigen Erfahrung mit Content und Beratung entstanden ist. Viele Unternehmen hätten großes Interesse an professioneller Unterstützung, wenn sie merken, dass sie selbst nicht weiterkommen oder das Thema KI strategisch angehen müssen. Die Firma richtet sich deshalb nicht an Hobbybastler, sondern an Unternehmen mit Budget, Professionalität und dem Wunsch, KI sinnvoll in Prozesse, Marketing oder interne Teams einzubauen.paste.txt

00:15:28–00:17:24: Es wird betont, dass auf der Webseite zusätzlich viele virtuelle Menschen bzw. Agenten im Einsatz sind. Das kleine Team kann dadurch deutlich mehr leisten als früher mit vielen Mitarbeitenden, weil die Abstimmungswege kürzer sind und weniger Reibungsverluste entstehen. Der Gedanke dahinter ist, menschliche Leistung stärker zur Geltung zu bringen, statt sie durch organisatorischen Aufwand zu blockieren.paste.txt

Mensch und KI

00:17:28–00:21:09: Das Gespräch geht in eine philosophischere Richtung. Es wird diskutiert, dass man KI nicht vermenschlichen sollte, also nicht so tun sollte, als denke oder wisse sie wirklich wie ein Mensch. Gleichzeitig wird ein humorvoller Umgang damit gezeigt: Manche sagen aus Vorsicht „bitte“ und „danke“ zur KI, andere sehen das eher pragmatisch.paste.txt

00:21:17–00:24:50: Es wird der Gedanke angesprochen, dass KI irgendwann vielleicht tatsächlich eine ganz eigene Form von Macht entwickeln könnte, auch wenn das hier eher spielerisch und spekulativ bleibt. Danach spricht Thomas über sein Team: zwei Personen kümmern sich stärker um KI, Automatisierung und Abläufe, während seine Partnerin mit betriebswirtschaftlichem, designorientiertem und nachhaltigkeitsbezogenem Hintergrund eine andere Perspektive einbringt. Diese Mischung aus technischen und menschlich-strategischen Blickwinkeln wird als Stärke beschrieben.paste.txt

Praktische Anwendung

00:24:55–00:29:52: Ein zentraler Punkt ist, dass gute Prompts und guter Kontext entscheidend sind. Thomas berichtet von einem Barcamp-Konzept, das er mit KI in hoher Qualität erstellt hat, indem er vorhandene Texte und FAQs in das System gegeben hat. Gleichzeitig kritisiert er oberflächliche KI-Nutzung, etwa wenn Menschen einfach nur schnell etwas „hinwerfen“, statt sauber zu überlegen, was sie eigentlich brauchen.paste.txt

00:28:19–00:33:55: Es werden weitere Beispiele genannt, bei denen Leute unnötig komplizierte Fragen an KI stellen oder zu wenig Kontext liefern. Thomas betont, dass viele KI-Modelle inzwischen selbst Rückfragen stellen und dadurch schlechte Prompts verbessern können. Trotzdem sei es im Alltag oft sinnvoller, schon im ersten Schritt klar zu formulieren, was man möchte, statt mehrere Iterationen zu durchlaufen.paste.txt

00:31:16–00:34:40: Ein weiteres Beispiel ist ein Networking-Event mit Tischwechseln, das Thomas per KI und Python-Script geplant hat. Die KI stellte sinnvolle Rückfragen und erzeugte schließlich eine funktionierende Lösung inklusive Auswertung von Begegnungen und Doppelbegegnungen. Daraus leitet er ab, dass moderne Systeme aus schlechten Prompts oft noch gute machen können, aber gute Vorbereitung weiterhin bessere Ergebnisse liefert.paste.txt

Neue KI-Tools

00:34:43–00:37:58: Thomas stellt ein neues deutsches KI-System namens Nuvacom bzw. nuvacom.ai vor. Die Plattform sei DSGVO-konform, in Deutschland gehostet und biete viele Modelle, Bild- und Videogenerierung sowie zusätzliche Hinweise und Iterationsvorschläge direkt nach der Ausgabe. Das Besondere sei, dass die KI das Ergebnis selbst noch einmal reflektiert und Verbesserungsideen liefert.paste.txt

00:37:15–00:38:05: Beim Blick auf das Pricing wird hervorgehoben, dass der Preis pro Platz und Monat zwar im üblichen Rahmen liege, aber deutlich mehr Leistung enthalte als viele Vergleichsangebote: Agent-System, AI Meeting Notetaker, Bild- und Videofunktion und deutsche Hosting-Infrastruktur. Thomas empfindet das als spannend, weil damit Leistung und Datenhoheit zusammenkommen.paste.txt

Markt und Entwicklung

00:38:14–00:42:34: Anschließend geht es um digitale Souveränität und die Entwicklung des KI-Marktes. Thomas meint, dass die Nutzung von KI in den kommenden Jahren eher teurer werden dürfte und dass die Anbieter derzeit stark subventionieren, um Nutzer an sich zu binden. Er vergleicht das mit früheren Standardkriegen wie VHS gegen Betamax und geht davon aus, dass sich am Ende die Anbieter mit dem dominierenden Standard durchsetzen werden.paste.txt

00:42:43–00:45:46: Der Nutzen von KI für alltägliche Arbeit wird sehr konkret beschrieben. Mit Copilot, Clod und anderen Tools könne er heute Dinge erledigen, die früher weder zeitlich noch finanziell realistisch gewesen wären. Besonders deutlich wird das an einer Google-Workspace-Automatisierung für ein Nonprofit-Projekt, die die KI fast vollständig umsetzen konnte.paste.txt

00:45:46–00:47:40: Gleichzeitig wird betont, dass ein digitalisierter schlechter Prozess eben immer noch ein schlechter Prozess bleibt. KI allein macht also nicht automatisch gute Arbeit, sondern kann auch unnötig komplizierte Abläufe erzeugen. Deshalb müsse man immer auch über die Sinnhaftigkeit der Lösung nachdenken und nicht nur über die technische Machbarkeit.paste.txt

Lernen und Arbeitsweise

00:47:40–00:49:54: Thomas sagt, dass viele Menschen KI als Denkabkürzung benutzen und sich dadurch das Nachdenken sparen wollen. Er sieht darin ein Problem, weil dann zwar funktionierende, aber oft umständliche Automatisierungen entstehen. Gleichzeitig empfiehlt er, Zeit zu investieren, um die Werkzeuge wirklich zu lernen, da die KI-Entwicklung viel schneller verläuft als frühere digitale Trends.paste.txt

00:49:54–00:52:28: Es wird eine deutliche Schere zwischen denjenigen beschrieben, die digitale Technologien aktiv mitgehen, und jenen, die sich wegducken oder abwarten. Thomas ist überzeugt, dass dieser Abstand durch KI noch größer werden wird. Für den Einzelnen heißt das: Selbststudium, regelmäßiges Lernen und die Bereitschaft, sich mit neuen Tools zu beschäftigen, sind wichtig, um im Beruf nicht abgehängt zu werden.paste.txt

Community und Event

00:52:31–00:55:39: Danach kündigt Thomas ein KI-Barcamp in Konstanz am 16. Oktober an. Die Veranstaltung soll Menschen zusammenbringen, die sich gegenseitig austauschen und voneinander lernen wollen. Interessierte können sich per Nachricht oder Newsletter melden; Sponsoren seien ebenfalls willkommen.paste.txt

00:55:39–00:56:17: Es werden weitere Lernangebote erwähnt, darunter Workshops und Podcasts. Die Kernaussage ist, dass es inzwischen viele Möglichkeiten gibt, sich mit KI-Themen auseinanderzusetzen, und dass die Geschwindigkeit der Entwicklung es schwer macht, alles im Blick zu behalten. Trotzdem sei es wichtig, dranzubleiben.paste.txt

Risiko von Abhängigkeit

00:56:24–00:59:55: Im letzten großen Themenblock geht es um ein KI-Modell, das erst teilweise freigegeben und später wieder eingeschränkt wurde. Die beiden diskutieren, wie problematisch es ist, wenn ein Modell je nach Nationalität unterschiedlich verfügbar ist oder wenn produktive Prozesse plötzlich von der Verfügbarkeit eines Anbieters abhängen.paste.txt

01:00:03–01:01:33: Abschließend wird die allgemeine Abhängigkeit von großen US-Anbietern angesprochen. Trotz der Kritik bleibt der Tenor: KI ist gekommen, um zu bleiben, und wer gute Ergebnisse will, muss lernen, sie sinnvoll zu nutzen. Das Gespräch endet mit einer freundlichen Verabschiedung und einer erneuten Einladung zum KI-Event in Konstanz.paste.txt

Zentrale Botschaft

Das Gespräch vermittelt insgesamt drei große Botschaften: KI ist schon heute ein massiver Produktivitätshebel, schlechte Prozesse bleiben auch mit KI schlecht, und wer nicht aktiv lernt, wird den Anschluss verlieren. Gleichzeitig wird deutlich, dass Datenhoheit, Plattformabhängigkeit und sinnvolle Anwendung zentrale Fragen der nächsten Jahre bleiben.



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