11.08.2014

"Social Media ohne eigenes Blog ist wie Kegeln ohne Kugel"

Das Bild ist griffig aber nicht 100% stimmig. Was man benutzt hängt von den Zielen ab. Wobei die meisten Ziele ein Blog erfordern, wenn man nicht nur kurzfristige Sichtbarkeit bei hohem Aufwand will.

Der Satz fiel mir als Antwort in einer Facebookdiskussion ein, bei der Leute, die eine Fortbildung als Social Media Manager machen sich beschwert haben, dass sie mit lernen hinterher sind, seit sie bloggen. Ich wie darauf hin, dass Bloggen über Social Media (aber an sich auch über jedes andere Thema) ja Lernen fürs Studium sei.

Und dann fiel mir eben jener obige Satz ein. Der wie gesagt die Sache nicht ganz trifft, aber eben auch an einem Sonntagmorgen vor dem ersten Kaffee entstanden ist.

Wenn man sagt: "Wollen Sie kurzfristige Sichtbarkeit bei hohem Contentaufwand und ständiger Unterfütterung jedes einzelnen Posts mit Werbegeld." Dann ist Facebook die ideale Lösung.

Wenn man sagt: "Möchten Sie nachhaltige organische Sichtbarkeit bei dem exakt identischen Aufwand für Content unter optimaler Ausnutzung des Long Tail und eine ideale Schaltstelle zwischen externen Content-Lagern (Video, Podcast, Slides, PDF etc.) und Verteilnetzwerken (Twitter, Facebook, Google+, XING)?", ja, dann Blog.

Nahezu jede Firma, die im Social Web aktiv ist, wünscht sich organische Sichtbarkeit und sieht "Paid Attention" nur als Unterstützungsfaktor der Weiterempfehlungen (vulgo: Viralität) nur provozieren aber nicht "konstant antreiben" soll.

Hier dazu mein Post bei Facebook: Oliver Gassner - Social Media ohne eigenes Blog ist wie Kegeln... der mich bewogen hat, das doch mal etwas auszuwalzen.

10.08.2014

6500+ Follower bei Twitter: Danke ;)

An sich hänge ich ja Sonntagabends nicht immer am Rechner rum. da ist man grad mal 5 Minuten online und dann trudelt das hier rein:
6502 Follower bei Twitter.

Hey. Danke ;) Das ist ein nettes Vorab-Geburtstagsgeschenk (Dienstag ;) ).

Und: Ich freu mich natürlich, wenn ihr mir sagt, was ihr gerne mehr hätte bei Twitter. Oder anderswo.

04.08.2014

Geburtstagswünsche bei XING

Beiträge zu XING hier im Weblog. Ich schreibe ja (fast *räusper*) täglich Geburtstagswünsche bei XING.

Ich sammle hier mal, was sich bisher so versendet habe:
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„Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet, ist die Fähigkeit,
den Graben zwischen Entschluss und Ausführung äußerst schmal zu halten.“
Peter F. Drucker
Buch: http://bit.ly/dailydrucker_de
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Alles Gute zum Geburtstag!

Dass 'Networking' keine neue Disziplin ist, sondern schon seit 1500+(!!!) Jahren 'gecoacht' wird, sieht man hier:

Miteinander reden und lachen, sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen,
zusammen schöne Bücher lesen, sich necken dabei,
aber auch sich Achtung erweisen, mitunter auch streiten – ohne Hass,
so wie man es wohl einmal mit sich selbst tut, manchmal in den Meinungen auseinander gehen und damit die Eintracht würzen,
einander belehren und voneinander lernen, die Abwesenden schmerzlich vermissen, die Ankommenden freudig begrüßen –
lauter Zeichen der Liebe und Gegenliebe, die aus dem Herzen kommen,
die sich äußern in Miene, Wort und tausend freundlichen Gesten
und wie Zündstoff den Geist in Gemeinsamkeit entfalten,
--- so dass aus den Vielen eine Einheit wird.

Augustinus von Hippo (354-430, Numidien/Algerien), aus: "Bekenntnisse"

http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo
Es grüßt
Oliver Gassner
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Hier ein kleines Rezept für das nächste Lebensjahr - und alle folgenden:

"Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit."

(Katharina Elisabeth Goethe, Goethes Mutter, 1731- 1808, http://de.wikipedia.org/wiki/Catharina_Elisabeth_Goethe )

Es grüßt

Oliver Gassner
***
"Was immer Du tun kannst
oder wovon Du träumst,
fang es an. In der Kühnheit liegt Genie,
Macht und Magie."

(Goethe zugeschrieben)
http://german.about.com/library/blgermyth12.htm

***
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat!

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01.08.2014

Barcamp Bodensee war gestern Better Business Camp Singen ist ...bald

Na? Barcampdepri schon verarbeitet? Denkt bitte daran, hier im Wiki eure Sessions und Barcampberichte zu dokumentieren. Und euere Fotos in die Flickrgruppe hochzuladen (die ist in der Sidebar bei http://barcamp-bodensee.de verlinkt ).
Die gute Nachricht:
Ihr müsst auch nicht bis zum Sommer warten, bis wieder gecampt wird. es gibt ja noch das Better Business Camp, ein B2B-Barcamp-Format. (Früher: Bosscamp)
Und das gibt es schon im Herbst. Gut, oder?
Für das Better Business Camp benutzen wir zur Orga
* http://www.bebudach.org/
* den Newsletter bei http://www.bebudach.org/2014/05/neue-infos-zum-better-business-per-mail.html (wo ihr euch JETZT eintragen solltet)
* XING / XING-Events entweder in der Gruppe openBsee, der Gruppe 'Mein eigener Boss' bzw jeweils passende Regionalgruppen.
Das nächste #bebuC findet am Diensatg 4.11. 2014 ganztägig in Singen am Hohentwiel statt, diesmal im Kongresszentrum/Stadthalle. (Letzes Mal im SinTec und zwischendurch in Ermatingen)
Aktuell geplant sind 30 Plätze. Es wird einen Frühbucherpreis von ca 35 EUR geben und einen last-Minute-Preis von ca 49 EUR.
D.h.: Newsletter abonnieren und Augen und Ohren aufhalten (und: weitersagen)

Lösung für Problem beim Micro-HDMI-Output des Lenovo Yoga 2 Pro (Wackelkontakt)

Ich bin ja generell ganz happy mit meinem neuen Lenovo Yoga 2 Pro und bis vor ein paar Minuten, oder fast schon Sekunden hatte ich ein doofes Problem.
Am Schreibtisch hängt der Yoga 2 pro an einem externen 24-Zoll-Schirm und an einer Tastatur.
Und seit gestern machte er extreme Zicken beim Anzeigen des (erweiterten) Bildschirms auf dem 24-Zöller. Davor hat das Ding auch schon ewig "gewackelt".

Und überraschenderweise ist das hier die Lösung:

Yoga 2 Pro micro-HDMi issue SOLVED - Lenovo Community

Auf deutsch;
- Man hat ja einen Adapter vom Micro-HDMI auf HDMI an dem dann das HDMI-Kabel eingesteckt ist. (Mit alten Beamern verbinde ich mit einem Micro-HDMI auf VGA-Adapter).
- Der Metallteil dieses Adapters ragt wohl für den sinnvollen Kontakt mit dem Yoga Pro zu wenig weit aus dem Adapter. D.h. man muss vom Plastik des Micro-HDMI-Adapters an der Rechnerseite 1-2 mm wegnehmen. Also etwa eine Nagelfeilendicke. Ich habe das zuerst mit ner Nagelfeile probiert, dann aber einfach ein 'kleines Teppichmesser' genommen. Dabei hab ich zwar etwas mehr abgeschnibbelt, als ich wollte, aber: Voila. Es tut. (Beim 2. Adapter ging es dann schon viel besser ;))

Da ich beim Googlen nichts Deutsches hierzu gefunden habe, dachte ich, ich blogg das mal ;)

29.07.2014

Olivers 'Wochenshow 29.7.2014

Olivers #Wochenshow 29.7.2014 - YouTube

Er ging auf ein Barcamp, doch was dann geschah, das hätte er sich nicht träumen lassen (Blogparade)

Ok, tschuldigung, ich wollte auch mal heftig starten ;)
Dies ist ein Beitrag zur Blogparade: Nutzen von Barcamps. Was eine Blogparade ist, kann man googeln ;).
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Der Nutzen von Barcamps? Und es soll kein Buch werden? Gut, dann eben eine Art schriftliches Brainstorming; etwas sortiert nach Themen.

"Besucher"
Ja, die gibt es bei einem Barcamp nicht, weil alle Teilnehmer, Orga und Referenten in einem sind. Aber sagen wir mal: "Besucher" wäre jemand, der einfach nur hingeht, mitdiskutiert, mithilft, aber keine Session leitet.
Für Besucher sind die Hauptvorteile "Wissen" und "Netzwerk". Heißt: Man kann sich mit einer ganzen Reihe von aktuellen Informationen und Diskussionen versorgen und gleichzeitig nette Leute kennen lernen, die sich für die selben Themen interessieren. welche das sind hängt vom Thema ab. ist es ein Themencamp, ist die Population etwas homogener (sagen wir bei einem Typo3-Camp) ist es ein Barcamp-Barcamp kann man alles Mögliche erfahren, von neuen Programmierframeworks in PHP über Selbstverteidigung, Mnemotechnik, Katzenhaltung, Hundeerziehung oder die neusten Entwicklungen bei Swarm/Foursquare oder Google+. "Netzwerk" sollte man nicht vernachlässigen. Für das Networken scheint es mir essentiell, dass man Leute, mit denen man online verknüpft ist vor oder nach der Verknüpfung auch mal offline trifft. Barcamps sind mit ihren vielfältigen Gelegenheiten zum Networken dafür ideal. Darum gehört finde ich zu jedem Barcamp auch ein Bereich, wo man einfach sitzen und quatschen kann und generell ein attraktives Ambiente. Man sollte sich also nicht wundern, wenn man nach einem Barcamp deutlich mehr Twitterfollower hat, als davor.

"Sessionanbieter"
Wenn wir die mal separat behandeln, dann haben die zusätzliche Vorteile. "Reichweite" und "Feedback". Klar, sier können auch networken und Wissen bekommen, wie jeder andere Besucher auch. Sie haben aber den zusätzlichen Vorteil, dass für eine Weile der Fokus des Interesses auf ihnen ruht. Und da im Idealfall alle, also: einige wenige, Besucher des Barcamps ihre Sessions "verbloggen", wird ihr Name hofentlich auch lobend erwähnt und es gibt, Halali!, ein Backlink auf das Blog - oder sonstwohin. Außertdem können sie ihre Know-how, ihr Startup, ihre Idee, ihre Software oderw as auch immer präsentieren und bekommen das wertvollste,mw as man bekommen kann: Feedback. Ungläubiges Staunen, verzweifeltes KOpfschülleln, blöde Fragen, Lob, anerkennung, ein Lächeln, Rückfragen und vieles mehr. Sie können beim Präsentieren nocjh mehr lernen als beim Zuhören bei Dritten. Wenn sie verstehen, was ihre Zuhörer (nicht) verstehen.

"Sponsoren"
Ja, auch die Sponsoren haben Vorteile, vor allem, wenn sie auch Besucher und Sessionanbieter sind. Aber auch so. Barcampbesucher - so die Hypothese - sind überdurchschnittlich gut vernetzt, haben sicher ein paar Dutzend oder gar ein paar hundert mehr Twitterfollower oder Facebookkontakte als andere und können so wertvolle "Word of Mouth"-Agenten sein. Barcampbesucher sind aber auch oft experten auf dem einen oder anderen Gebiet und können, sei es in der Session des Sponsors (die keine Werbeveranstaltung sein sollte) oder am Sponsorenstand oder einfach im Gespräch wertvolles Feedback geben, siehe oben. Anständige Barcampteilnehmende verstehen, wer Essen und Trinken bezahlt hat und bedanken sich auch artig bei Sponsoren. Manchmal auch mit Backlinks. An sich haben Sponsoren ähnliche Vorteile wie Sessionanbieter, nur dass sie noch viel stärker im Fokus stehen. Schade nur, dass viele Sponsoren die Gelegenheit gar nicht nutzen und weder eine Session anbieten noch eine WOM-Aktion starten. Aber das kann anders werden mit dieser kleinen WOM-Barcamp-Anleitung. "Sichtbarkeit" und "Expertise" könnte man diese Gewinnpunkte nennen.
Davon, dass Firmen aber auch aktuellste Fortbildung genießen und neue Mitarbeiter gewinnen können beim Barcamp, könnten wir jetzt auch noch reden, aber, das versteht sich ja von selbst, oder?

"Organisatoren"
Wir sehen, dass sich die Vorteile ansammeln und ergänzen. Sichtbarkeit, Netzwerk, Reichweite, Feedback, Backlinks - all das gewinnen Sessionanbieter und Sponsoren, Besucher und ... vor allem Mitglieder des Orgateams. Sie stehen mehr noch als Sessionanbieter und Sponsoren im Zentrum des Interesses - und des Danks und profitieren vor allem vom entstehenden Netzwerk, dessen Initiatoren sie sind.
Ich habe das am eigenen Leib erfahren: Wohl wissend, dass  ein Umzug an den See in Frage kommen würde, organisierte ich 2008 und 2010 das Barcamp Bodensee - jeweils Anfang Juni (und natürlich 2012-14). Als ich im August 2010 dann zurück an den See zog, konnte ich schon auf ein ordentlich breites Netzwerk an Menschen dort und in der angrenzenden Schweiz zurückgreifen - alles nur durch das Barcamp Bodensee. Das Orgateam selbst wächst auch stärker zusammen und man bildet in seinem Netzwerk einen 'harten Kern' mit dem man gut und gerne auch außerhalb des Barcamps zusammenarbeiten kann.

Und sonst?
Was mir noch einfällt, ist das Thema "Kosten". Sofern man eine gesponsorte Location hat, was nun auch nicht so schwer ist, wenn man Know-how im Äquivalent einer fünfstelligen Eurosumme "anschleppt", ist, dass Barcamps sicher eine der günstigsten Eventformen sind, gemessen am Wert, den sie, wie oben aufgeführt, an Netzwerk, Reichweite und wissen generieren.
Für das Barcamp Bodensee kann man etwa abschätzen, dass für jeden Sponsoreneuro rund fünf Euro an "Knowhow" erzeugt wurden - einfach mit der Kalkulation, dass jeder Sessioananbieter ein einigermaßen bescheidenes Vortragshonorar bekommen hätte. Der Wert von Reichweiten und Netzwerk wäre zu addieren. Das ist an sich als ROI nur beim Lottospielen schlagen, oder?

Eine Sache, die ich auch gerade spannend finde ist die Frage: Was, wenn man Barcamps nicht nur in der "Geekzone" etabliert sondern als Austauschplattform innerhalb von Firmen(gruppen) oder in Branchen installiert? Welche Synergieeffekte, welche interne Vernetzung, welche Kreativität lässt sich hier freisetzen? Wie kann man Kunden und Partner in solche Kreativprozesse uns Wissensflüsse einbauen, wie Stakeholder oder externe Beobachter einbeziehen? Das sind Fragen, zu denen ich bei den "Better Business Camp"s selbst ständig dazulerne. Das dritte #bebuC soll im Herbst in Singen am Hohentwiel stattfinden. Interessanterweise auf Einladung des dortigen Kongresszentrums.

Es ist jedenfalls schön zu sehen, dass sich die Neugier im Bezug auf die Vorteile solcher "emergenter Wissensevents" immer weiter verbreitet.