12.09.2014

12000 Follower bei Google+ (und eine Nebenbemerkung zur Geburtstagswunschstatistik)

Es muss wohl heimlich während des Urlaubs passiert sein: eine ganze Weiler dümpelte der Account bei der 11950er Ecke rum, jetzt ist es soweit: 12000+

Danke allen Followern bei Oliver Gassner - Google+

Seit 1.4.2014 sind auch ca 400.000 Views (des Profils? von Posts) dazugekommen.

Schon vor drei Jahren hatte die Followerzahl bei G+ die bei Twitter überstiegen. (Damals rund 4500.) Twitter liegt aktuell bei ca. 6500. Ist also etwa um 1/3 gewachsen, Google+ hat sich sehr grob verdreifacht.

Es ist wohl überflüssig zu sagen, dass ich auf keinem der Netzwerke aktiv durch Re-Followingspielchen auf "Fang" gehe. sicher hat jedes der Netzwerke eine gewisse Spamquote, die aber wird bei G+ und bei Twitter durch die Grenzen von 5000 Followings absolut (G+) oder 2000 Followings, solang man nicht 2000+ Follower hat (Twitter) ausgebremst.

Wo wir gerade bei Statistik sind: Bisher habe ich mich nicht durchringen können, weider eine Geburtstagsstatistik zu machen. wahrscheinlich werde ich also diese Tradition 'kicken'. es ist einfach recht viel Arbeit bei eingeschränktem Informationsnutzwert.

Ich bemerke mal nur: Obwohl Linkedin seit dem letzten Jahr XING imitiert und Geburtstags-Reminder (allerdings vermischt mit anderen Klumpatsch wie 'einjährige Betriebsjubiläen' und so) eingeführt hat kam über jenen Kanal an Geburtstagsmessages immer noch: NICHTS.

11.09.2014

Über den Tod des Kommentars - und ein Lösungsvorschlag

"No comment – Wer leistet die Verdichtung?" schreibt Christoph Kappes und analysiert sehr schön die Rolle des Kommentars in der digitalen Medienwelt.



Sein Vorschlag (wenn ich recht verstehe), dass sozusagen 'öffemtlich rechtliche Kommentarsubcommunities' staatlich finanziertw erden sollen, ist originell, aber... ich glaube nicht tragbar. Er diskutiert auch einige andere Lösungen (für jedes Medium ein Watch-/Kommentarblog (an sich auch ne gute Idee, am besten eine Watchblogcommunity)), die fast in eine Richtung gehen, die ich vor Jahren mal vorgeschlagen habe:



Mein Kommentar bei ihm:



Ich habe vor Jahren mal den Tod des Trackbacks und des Kommentars vorausgesagt (dummerweise finde ich das Blogposting nicht mehr) -  bezogen auf Blogs, und einfach vorgeschlagen, wer was zu kommentieren habe, möge dann einfach irgendwo bloggen und jemand möge diese Konversation dann analysieren, darstellen und ggf. durch die Crowd filtern lassen.


Einige solche Dinge wie rivva haben wir gesehen und ich weiß nicht mehr, ob ich damals Google News schon kannte bzw ob es das damals schon gab.


Ich halte das immer noch für eine bessere Lösung und auch in der Blogosphäre ohne Massenmedien gab es schon Debatten, die sich verbreitet haben. Vielleicht etwas langsamer, sozusagen als "Shitbreeze", Das soll ja nicht zwingend als Nachteil gesehen werden. Den Kitt zwischen den Debatten können in der Tat die Social Networks schaffen, die auf der persönichen Schicht die gesellschaftlichen (=sozialen) Themen steuern und "Cues" geben für die Kommentarthemen im jeweils eigenen Blog.


Der Diskurs ist ja zwischen den Massenmedien genauso zersplittert wie im Web allgemein, eine Notwendigkeit für eine Zentrale gibt es nicht. Die Darstellungsplattformen für die verteilten Diskurse können verschiedene Modelle entwickeln, wie sie das machen und kuratieren (vgl. Slashdot-Kommentarrating) und es kann sich das Herausmendeln, das dem jeweils Diskursierenden genehm ist. Das wäre digitale Pluralität mit allen Vorteilen und fast ohne die Nachteile. (Außer, dass der Trolltraffic nicht mehr auf den Medienseiten wäre, nuuun ....)

Olivers Wochenshow 11.9.2014

Olivers Wochenshow 11.9.2014 - YouTube:

08.09.2014

XING, Social Web & Handwerker

Beiträge zu XING hier im Weblog. Frage:

Ich frage mich, wie ein Elektrobetrieb im Social Web präsent sein sollte.
An Aufträgen mangelt es ihnen nicht. Gute Elektriker zu finden, eher schon. Zeit haben sie keine. Sie sind stark beschäftigt mit Um- und Neubauten, Mitarbeitern, Kunden. Trotz allem scheint es mir sinnvoll und zukunftsorientiert, auf Xing ein Firmenprofil zu erstellen.

Antwort:

XNG macht aus meiner Sicht vor allem dann Sinn, wenn einige Einzelpersonen aus dem Unternehmen auch bei XING relevant aktiv sind. Eine Firmenpage allein kann man anlegen, das als Einzelmaßnahme dürfte aber nicht so viel bringen, da jobsuchende Handwerker (jenseits der Firmeneigner) auf XING nicht relevant stark präsent sind - so jedenfalls mein Eindruck.

Ich weiß von einem Projekt im Bayern, bei dem die Handwerkerfrauen (Kompaktkurse alle paar Wochen) angeleitet wurden zu bloggen. (Und von da aus -glaube ich- auch Facebook und Twitter 'erobert' haben.) Das scheint mir sinnvoll.

Wenn man nämlich keine Zeit hat, ist es natürlich schwierig, die Netze zu pflegen - es ist ja mit der Erstellung der Inhalte allein nicht getan. D.h. "jemand im Büro" muss da einen konstanten Blick drauf haben.

Ansonsten würde ich bei Handwerkern sagen, wäre folgendes das Minimalprogramm:
- Google Maps Eintrag = Google Local/Plus Profil
- ggf. Eintrag bei Yelp
- die Kommentare dort monitoren und 'vernünftig' reagieren
- zufriedene Kunden mit einer kleinen Anleitung motivieren, an diesen beiden Stellen positiv zu bewerten/kommentieren.
- ggf. sparsam Content bereitstellen, z.B. Fotos von Installationen o.ä.

Ich hätte sicher noch mehr Ideen, aber die kosten dann wohl zuviel Zeit. Ob man sich als Handwerker mit Netzwerken wie XING etc. auseinandersetzen will... das KANN was bringen, aber dazu muss es ZIELE geben, jenseits von "nicht emhr als 80h/Woche arbeiten" ;)

Z.B. wenn ein Handwerker seinen Betrieb erweitern, verkaufen oer die Richtung ändern will, dann kann das Socialweb eine sinnvolle Zone sein, in der man kommuniziert. Aber: Wenn Ihr Laden brummen würde, würden sie ggf. auch nicht sagen: ich will mehr Kunden (ggf. nur: mehr andere Kunden, DAS kann auch ein Ziel sein, das man über das Social Web pushen kann.

Bei der Mitarbeitersuche würde ich auf Mundpropaganda bestehender Mitarbeiter setzen (ggf mit Prämie, sobald der andere seien probezeit übersteht) oder schauen: Wenn - dann wo sind Elektriker online präsent? Und dann dort überlegen, etwas zu machen (was immer passend ist...).

01.09.2014

Kostenloses internes Social Network


Frage:
Ich suche ein kostenloses Social Network zum internen Einsatz in einer Firma oder einem Verein.

Antwort:
Wordpress Multisite mit dem Plugin Buddypress kann das. Dabei dienen ein Blog pro Person als Inhaltsrepositorium und jede Person erhält eine Wall, auf der sie mit anderen interagieren kann. Es gibt einen Startseitenstrom mit allen Infos und die Möglichkeit, Gruppen anzulegen.

Wir haben so etwas hier realisiert: Buecherbrett.de

Update:
Es wurde noch status.net vorgeschlagen, das ist ein Twitterklon, den man auch intern installieren kann. Zudem "elgg". Es fielen ohne Empfehlung die Namen Boonex und Dolphin. Ebenso eXo.

30.08.2014

Danke @barcampCH

Nur am letzen Sonntag hab ich es auf das Barcamp Zürich geschafft (früher war ich auch schon mal da, da hieß es 'nur' BlogCamp). Zwei Sessions habe ich mitgestaltet: eine mit meinem "Padawan" @padawach, bei der er sich netterweise (und "freiwillig" gegen Bestechung mit einem FastFoodDinner) bereiterklärt hat, sich über die typische Internetnutzung von 14-Jährigen ausfragen zu lassen, eine zum Thema GTD. Das nächste Camp in der Region ist das Better Business Camp Singen. (Davor und weiter weg: Barcamp Stuttgart- wo ich leider diesmal nicht sein kann...) Danke jedenfalls an die Sponsoren des #barcampCH, ohne die so etwas schwer möglich ist.

wishdrum

jimdo

hostpoint

buch-und-netz

roger-hausmann

argus

immowelt_ch boldomatic

printzessin zuerich-tourismus

leshop beanarella

monitoring-matcher karl-der-grosse

hofrat-suess openbyte


Snippet via: Sich bedanken für ein Barcamp - Sponsoren-Snippets und Tipps