04.05.2015

Warum kann ich bei XING keine Kontakteinladungen mehr versenden? (XING Tipps)

Beiträge zu XING hier im Weblog. Frage:
Warum kann ich bei XING keine Kontakteinladungen mehr versenden?

Antwort:
XING erlaubt es (mit Ausnahmen) 100 Kontakteinaldungen 'draußen' zu haben, die unbestätigt sind. Erst, wenn eine bestätigt oder gelöscht wird, kann eine neue Anfrage gestellt werden.

Die Ausnahme? 
Wenn man sein Mail-Adressbuch mit XING verbindet und Kontakte "en bloc" anfragt, die bereits bei XING sind. Dann kann man diese Grenze sogar um ein Vielfaches überschreiten. Allerdings kann man auch hier erst wieder anfragen, wenn nur noch 99 Anfragen ausstehend sind.

Die en-bloc-Anfrage ist etwas tricky, weil man allen nur ein und den selben Text senden kann. Dazu vielleicht später einmal mehr.

Und wo wird man nun "alte" Kontkatanfragen los?
- Entweder man sendet der Person eine normale Nachricht mit Bestätigungsbitte (oder kontaktiert sie anderswie)
- oder man löscht die ältesten Anfragen wieder, und zwar hier: Gesendete Kontaktanfragen

Da man idealerweise nur Kontaktanfragen mit passendem, erklärenden Begleittext an Menschen  senden sollte, die man kennt oder gesprochen hat, werden diese normalerweise auch die Anfrage bestätigen und man hat das Problem nicht.

30.04.2015

Reform der Wirtschaft: erfrischend anders (Wirtschaftskonzil 2015 Konstanz) - zur Gemeinwohlökonomie: Christian Felber

Moderiert vom
Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft

Livegebloggt, alle Zitate nur grob.
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Wolfgang Himmel (Moderator) sagt: Die neue "causa reformationis" (Bezug zum Konzil 1414-1418) ist nicht die Religion sondern die Wirtschaft. In der Bodenseeregion gibt es schon viele Ansätze.

Er stellt vor:
Christian Felber unterrichtet Globalisierungskritik an der Uni Wien. "Gemeinwohlökonomie"

Einführung in die Gemeinwohlökonomie. (ab jetzt: Felber)

Widerspruch: Innovativer als andere sein und 'wettbewerbsfähiger als andere Regionen'. Das ist der Geist des Schismas, nicht der der 'causa unionis'.
Das ist eine Zwangssituation, der Herr MP hat das gar nicht gemeint, er hat es nur gesagt, weil es alle sagen.

Jede Region soll in ihre ganze Kraft kommen und das, was daraus erblüht, mit allen anderen Regionen teilen. Das ist eine ethische kopernikanische Wende.

9 von 10 Mensche in D und A wünschen sich eine neue Wirtschaftsordnung (Bertelsmann Stiftung) [Kommentar OG: Das heißt natürlich nicht zwingend, dass sie eine Änderung in Felbers Richtung wünschen, es kann auch jemand das genaue Gegenteil wünschen ...]

Ziel: Wiedereinbettung der Wirtschaft in die menschliche Gesellschaft.
"Eigentlich wollte ich Universalwissenschaftsen studieren, das hat mir die Universität verwehrt.": "Was die Welt/im Innersten uusammenhält"

"Zwei Jahre könnten wir alles das selbe Lernen inkl. Gefühlskunde und Tanz, dann erst spezialisieren wir uns. so könnten wir später alle noch miteinander reden."

Erst nach Adam Smith entstand die Ökonomie als Wissenschaft. (Der war Philosoph und schrieb zuerst eine Ethik der Gefühle (?). Gegoogelt "Theory of Moral Sentiments".

"Wozu ist denn ein Teilbereich der Menschlichen Gesellschaft da. Wirtschaften wir um der Wirtschaft Willen, oder ist sie ein Werkzeug?"
Wirtschaft sollte sich den menschlichen Interessen und den demokratischen Werten unterwerfen: Gerechtigkeit, Solidarität.

Wirtschaft sollte sich auch in die Ökosphäre insgesamt einbetten. Nur so ist sie als 'erfolgreich' zu bewerten.

Warum ist das Streben nach Geld die Begründung der Wirtschaft? Es gibt hier keine Quelle.
Das oberste Ziel der Wirtschaft sollte das Gemeinwohl sein.

Bayrische Verfassung: Art Bayr. Verfassung: Wirtschaft dient dem Gemeinwohl.
"Artikel 151. (1) Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesonders der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten."

Dt. Verfassung Art 14 GG: Eigentum (...) soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

In keiner Verfassung steht etwas anderes.

Aristoteles:
Geld als Mittel: Gut. (oikonomia)
Geld als Zweck; Schlecht.

Auf allen Ebenen der Wirtschaft wird aber Geld als Maßzahl verwendet (ROI, Bilanz, BIP)


Aber:
Messung der Ziele der wirtschaft am Gemeinwohl.

Es braucht ein Instrumentarium.
Better Life Index
Happy Planet Index
(?) Brutto Glücks-Bilanz.

Wir brachen ein messbares Gemeinwohlprodukt auf Landes- oder Regionalebene und eine Gemeinwohlbilanz auf Unternehemnsebene.

Als Index sichtbar machen. Konkret auf dem "Etikett".

Der Staat kann dann ethisch korrekte Produkte billiger machen. Bisher sind sie teuer.
Wer sich ethisch gleich verhält, wird (fiskalisch) gleich behandelt.

In Österreich entsteht einen Bank für Gemeinwohl, die auch die ethische Bonität überprüft.

Ebenen:
GW-Unternehmen
GW Hub
GW-Börse
GW ....

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Es gibt jetzt Einzelgespräche mt 17 Reformatorinnen und Reformatoren.

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Es gab dann eine Abschlussrunde mit zwei Mikrofpnrunden, einmal jeweils eine einwortbilanz der 'Reformatoren', einmal eine Mikrorunde, bei der jede_r kommentieren konnte.

Ich wies zum Weiterdiskutieren auf das http://barcamp-bodensee.de hin.

1. Wirtschaftskonzil Konstanz (im Rahmen des "Jubiläums 600 Jahre Konzil")

Etwas Liveblogging, alle Zitate nur grob wörtlich.
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Background:
Konziljubiläum - 600 Jahre Konstanzer Konzil - Europa zu Gast - Wirtschaftskonzil
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Nach den Grußworten und dem Eingangsreferat von Ministerpräsident (Baden-Wüürttemberg) Kretschmann, nun das erste Forum:
"Innovation als Zukunftssicherung im Bodenseeraum".
Auch wenn Panels schwer Livezubloggen sind, versuch ich es ;)

Auf dem Panel:
Moderation Thorsten Leupold Wirtschaftsförderung Kreis KN
Gabriela Dür, Bildungskommission der IBK (Int. Bodenseekonferenz)
Jürg Michel, Beirat der würth-Gruppe, Rohrschach
Sunita Patel, GF Umwelt Innovation IHK Bodensee-Hochrhein
Yvonne Schröder , Koordinatorin Wissens- und Technologietrasfer, der Internationalen Bodensee Hochschule (IBH)
Eugen Voit, EVP Leica Geosystems, CH
Hans-Dieter Zimmermann, Dozent Wirtschaftsinformatik, FHS St, Gallen

Jörg Leupold begrüßt.
Guido Sondern von Cyberlago erklärt: Wir könne auch Fragen per Hashtag #wiko14 stellen.
Wir bekommen von Herrn Leupold einen Überblick über den Wirtschaftsraum.
BIP liegt pro Kopf ähnlich wie der von Ungarn, Vollbeschäftigung (mit Ausnahme von Österreich)
Die Cluster werde vorgestellt:
Biotech
Cyber/IT
Verpackung
Forst und Holz
Umwelt
Nanotech
Ernährung
Luft & Raumfahrt

Clustermappig 2000, jetzt neu 2015
Automotive und .... sind neu.

Cluster führen zu Innovation, das ist empirisch in Studien nachgewiesen.
-> Open Innovation, cf Frau Patel

Im Europäischen  Innovationsindex liegt BaWü vor Bayern auf Platz 1, danach kommt die Île de France (Region Paris).

Patente: Vorarlberg ist bei Europäischen Patenten auf Platz 7.
Liechtenstein hat mit % die höchste Investitionsquote in Innovationen D & Ch 2,9% (Gebessen am BIP)
Bodenseeregion ist Innovation Leader in Europa (IUS)

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Zimmermann:
Rückblick auf die letzten 20 Jahre Innovation

FHS St Gallen: Internationaler Marktplatz online im Internet.
Damals ging die Internetverbindung von KN nach St. Gallen über die USA, es gab keine Direktverbindung.
Der Wirtschaft eine Plattform bieten, Markt in wirtschaftlichen und Gesellschaft. Sinne: Agora.
Unterstützt von der IBk.
Die Digitalagentur Namics wurde aus diesem Kontext geboren in st. Gallen, aber das Projekt per se ist gescheitert, hat aber eben Impulse gegeben. Die Vernetzung geschah auch mit Dornbirn (A).

Virtuelle Fabrik Euregio Bodensee. Initiierte VF-Ba-Wü.

Es gibt über 30 Hochschulen in der Region die in der IBH vernetzt sind (Internationale Bodensee Hochschule)

Wir brauchen Innovation nicht nur in der Wirtschaft sondern auch und vor allem in der Gesellschaft.

Nur Innovationen lösen Probleme und halten den Lebensstandard.
Innovation basiert auf Invention: Erfindungen.
Vgl Koradtieff-Zyklen.

Wir leben im 6. Zyklus seit 2005 - Lebensqualität ist das Zentralthema.

4 Megatrends:
- Social Web (Tools f. offene Gesellschaftliche Innovation) tosis.org Toolsammlung)

- 3D-Druck (revolutionäres Potential, ad hoc überall Bauteile herstellen, es gibt schon 3D-Copyshops, Werkstücke, Prototypen, Zahnprothesen), China 3D-Druck von Häusern. digitale Baukultur an der ETH Zürich,

- Internet der Dinge, dazu braucht es auch neue Mobilfunkstandards und Netze. Industrie 4.0, Cyberphysische Systeme,

- (einen hab ich wohl verpasst) Ggf 4D-printig. werkstücke, die sich dem Körper z.. als Implantate anpassen.

Open Innovation:

- "Ideenkanal", macht Werbung auf Bierdekclen
- Ideen- und Technologiesourcing von außen nicht nur "aus der Firma": Kunde, Gesellschaft
- Dell, Mindstorms, Procter & gamble, Migros

Handbuch (online free): Offene gesellschaftliche Innovation

Austausch zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, Impulse für jeweilige Innovationen dort.

IKT dient als Katalysator für diese Prozesse

Beispiel:
Museen attraktiver machen
regionale 'Wheelmap'
eZürich
-> eSociety Bodensee


Voit, Leica.

Bedeutung der Innovation für Leica Geosystems
(Es gibt 3 unabh. Firmen Leica: Kamera, Microsystems (Mikroskopie), & geosystems,)

1921: Heinrich Wild von Zeiss Jena, Vermessungsinstrumente, hat ihn ins Rheintal geholt.
"Innovationsimport" aber: massive Lehrlingsausbildung

1. Produkt:
T2-Theodolit
Produktebensdauer: 60 Jahre

Heute: 3 Jahre

Permanente Produkterneuerung notwendig.
Produktion ist Commodity, Innovation ist zentral.

"Wir sind die werkzuegmacher von Google Earth. Die Bilder werdenn mit unseren geräten aufgenommen"

heute: Hexacopter von airbotics einem Zukauf, 3 D Daten von Gebäuden oder Minen.

17% der MA sind in F&E
11% des Umsatzes gehen in F&E (=high tech)
1000 MA
40 Natioalitärten
100 berufe
40% Uni oder FH-Abschluss
25% der MA in R&D Davon 40% FH, 60% Uni)

Innovation: 50% Software, 50% Hardware

Region alpenrheintal (der Teil vor dem Bodensee)
!: Wir denken zu stark in Nationalgrenzen.

Das Alpenrheintal hat eine Exportpower (fast) wie der Kanton Zürich. es gibt auch mächtige Randregionen.
Benötigt werden regionale (technische) Hochschulen.

Auch KMUs brauchen Zugang zu den Hochschulen: "RhySearch" (Wortspiel zum Dialektwort von Rhein...)
Technologietansfer und Innovationszentrum.


Herr Jürg Michel, Würth

(Akku platt, blogge am handy weiter)

66000 Ma
400 Selbst. Handeslsgesellschaften in 80 Ländeen
Umsatz in den letzten 10 Jahren auf 10 Mill. Vergrößert.
Auftragswert idR 250 Eur

Innovation in der Logistik.
300.000 pers. Kubdenkontakte am Tag.

120000 Produkte, 80% am Folgetag lueferbar.
Kundenbeirat.
100 Entwicklungsingenieure.
30000 Lueferanten. keineceigene Produktion.
30% jünger als 3 Jahre.

Kernkompetenz Vertrieb. Global.
Multichannelvertrieb.
Vor 2000: Internet interessiert uns nicht.

Wurde aber notwendig wg massiver Konkurrenz. 
vgl Grainger, amazonsupply,

Lösung: Telefon, Außendienst, Pickup shops (20 minuten fahrzeit zim nächsten shop), ebusiness & SystemlösunApp. Klick & collect in 1h., incl cebit-prämierte App

Bis 2020 ebusiness 11 auf 30 %.
***
Andy Hostettler

Innovation entsteht durch Intuition, Imagination, Instinkt, nicht in Workshops.
***

Patel

Open Innovation
koopeeativer Ansatz, an dee ganzen Wertschöpfungskette entlang. Sogar mit der Konkurrenz.
Mehr Erfolg  Markt.

"Team Wissenstransfer"
Unternehmensfrage geht in Hochschulnetz, Experten werden vermittelt. Bonnem 2 Wochen.

60 Projekte in 2 Jahren.

***
Panel

Günther Lessnerkraus:
Toleranz
Technologie
Team
sind innovations-Erfolfgsfaktoren

(rest überspringe ich)
eof.

24.04.2015

Zu viel Hype ums Mobilegeddon: die neuen Suchkriterien von Google für mobile-optimierte Inhalte

Wenn man mal
Der offizielle Google Produkt-Blog: Geändertes Ranking hilft euch, optimierte Websites für Mobilgeräte zu finden
wirklich liest, dann sieht alles halb so schlimm aus

1) wird der neue Index nur auf Mobilgeräte ausgespielt.
2) ist der Faktor in der Tat einer von 200 und wie das Posting sagt: "ist der Content relevant (surprise!) sieht man Info auch mobile".

Heißt also:
Wenn ich Infos habe, die normalerweise jemand NICHT mobile sucht (ok, so es so etwas noch gibt ;) ) ODER ich ohnehin eine zweite ggf. mobile-optimierte Präsenz habe, die für meine Keywords (auch)  rankt, dann ist das Ganze für mich herzlich irrelevant.

Musste mal erwähnt werden.

En passant, sehr nützlich:
Der kostenlose Test auf mobile Optimierung von Google

Ergebnis für hier?

22.04.2015

„Word of Mouth“-Talk der AGOF am pre:publica Tag (und ich blogge live)

Mr WOM (Word of Mouth, wenigen auch bekannt als Mark Leinemann) hat mich als Liveblogger- und Twitter zum „Word of Mouth“-Talk der AGOF am pre:publica-Tag in Berlin eingeladen.

Und nicht nur das: Treue Leserinnen und Leser dieses Blogs können auch noch verbilligte Tickets bekommen - sozusagen als Trostpflasterticket für die, die keines mehr zur Social Media Night oder zum Urlaubspiraten-Grillen bekommen haben.

Und zwar so:
Im Formular unten einfach das ermäßigte Ticket für „AGOF Mitglieder oder Marktpartner“ buchen und in der Rechnungsadresse unter „Referenz-Nr.“ einfach „OGOK“ eintragen – fertig. Dann kostet das Ticket nur 75 statt 95 EUR. Dafür gibt es:
* Dr. Wolfgang Merkle, Director Corporate Marketing bei Tchibo, zeigt die erfolgreiche Plattform "Tchibo Ideas" und erläutert, was Tchibo damit erreicht hat
* MR. WOM, Mark Leinemann zieht Erfolgsfaktoren für das WOMmige Marketing auf
* Arvid Boström von MECglobal erläutert WOM aus der Sicht der Marketingagentur
* "Mr re:publica" Andreas Gebhard kommt auch noch für ein Interview vorbei (da wird das WOM zum WOW ;) )
NOCH mehr:   http://www.agof.de/agof-talk-programm/)

Und es gibt natürlich Happen und Networking.

Uuuuuuund, tadaa, es gibt ein (leicht abgewandeltes) Sweetup (= Treffen und Süßigkeiten austauschen und drüber WOMmen), das schließlich beim Barcamp Bodensee betagetestet wurde, bevor es zum Teil des inoffiziellen re:publica-Umfeldprogramms wurde.

 Also ich freue ich schon.
Das ist der ideale Vorabendauftakt für die #rp15 .