25.02.2015

Quick-Hack-Prototyp für eine Bildungsserversuche

Ich war grad in einem Workshop wo man sich eine Metasuche über diverse Bildungsserver wünschte.

Bitteschön, hier:






Wenn noch was in die Suche muss: bitte an og @ ogok.de mit dem Stichwort: Bildungssuche

09.02.2015

Dieses Video sollte man sich täglich vor Beginn des Arbeitstages ansehen: Digitalisierung

Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft - Bestandsaufnahme und Zukunftsaussichten - YouTube:

 
Prof Dr. Peter Kruse: Eine Kurzfassung des Referats: Grundthese: Das Internet revolutioniert die Gesellschaft durch eine grundlegende Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager.
 - Durch Internet 1.0 steigt die Vernetzungsdichte zwischen den Menschen. (Zugriff zu Information)
- durch Web 2.0 steigt die Apontan-Aktivität der Individuen in diesem hochvernetzten System
- durch Retweets/Sharing ergeben sich 'kreisende Erregungen' im System

 Die Kombination dieser drei Faktoren führt zu einer 'Selbstaufschauklung' von Kommunikation. Diese Systeme werden also mächtig, ohne dass man voraussagen kann, wann und wo das passiert. Motivationen:
Web 1.0: Zugang zu Information
Web 2.0: sich darstellen, Spuren hinterlassen
Jetzt: Mächtig werden, sich zu Bewegungen zusammen schließen.

Dies ist nicht mehr vorhersagbar, das sind 'nichtlineare Systeme', der Schmetterlingseffekt wirkt. Voraussagen kann man nur noch über Empathie, über die Frage: Was ist in den Systemen resonanzfähig? Man muss nah am Markt oder an den Menschen sein, dann entwickelt man ein Gefühl führ die Resonanz von Markt oder Menschen. Wir können uns nicht leisten und nicht zu verändern und diese Empathie nicht zu entwickeln. Passieren wird die Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager ohnehin.

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04.02.2015

Werbung & Datenschutz: Wie man Facebook richtig einstellt

So, das erklärt an sich dieser Artikel (an sich muss man den nicht lesen, sondern nur die nächsten zwei Links aufmachen und die Einstellungen vornehmen ...):

Jetzt Einstellungen ändern – sonst weiß Facebook alles - vMagazin
Was dort fehlt, weil man dort wohl nicht nach außen linkt, sidn die Direktlinks zu den Werkzuegen.

Also:
  1. Zu den Werbe-Einstellungen bei Facebook hier lang.
  2. Zur Europäischen Werbetreibenden-Allianz (wo man noch massiv viel anderes um- und abstellen kann).
So, ABER:
Eine Sache ist NICHT korrekt, denn die funktioniert technisch nicht. Nämlich: Durch beide Maßnahmen versteckt man sich nicht vor Facebook. die Daten werden nur nicht gesammelt und benutzt.

Heißt:
- Man kommt auf eine Webseite
- Facebook MUSS erkennen,w er ich bin, denn...
- ...jetzt schaut Facebook, nach, wie meine Einstellung iust (weiß Facebook das nicht, weiß es ja nicht, wie es mich behandeln soll)
- Habe ich das nun abgestellt, benutzt Facebook die datren nicht, um mir 'passendere' werbnung anzugzeigen, etc. Ggf. wirft es die so erkannten Daten dann auch weg. Aber ERKENNEN muss es erstmal, wer ich bin und wo ich bin, sonst geht das 'Abschalten' gar nicht.

Gleiches gilt eben auch für die Gesichtserkennung: es muss erst mal sehen wer ich bin um zu sehen, ob es mein Gesicht als erkannt anzeigen darf oder eben -- nicht.





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02.02.2015

Aufmerksamkeit und Netikette: Eine Facebook-Anekdote

Eine Facebook-Chatnachricht trudelt ein:

"Lieber Oliver, dürfte ich Dich bitten, auf folgenden Link zu klicken und meine FB-Seite zu "liken" - Danke! "

Nur neun Stunden später erneut:

"Lieber Oliver, dürfte ich Dich bitten, auf folgenden Link zu klicken und meine FB-Seite zu "liken" - Danke! "

Ich: "Du wiederholst dich"

Er: "Absichtlich."

Ich: "Aha." ... und lösche stillschweigend dern Kontakt.

Das Wort 'entfreunden' benutze ich nicht. ich habe auf Facebook Kontakte. Manche sind auch meine Freunde, aber nur ganz wenige.

Er erklärt er habe die Nachricht zur "Festigung" einer freundlichen Anfrage gesendet. Ich erkläre, er sei jetzt nicht mehr sein Kontakt.
Der Absender ist Journalist in CH, offenbar nicht zu Technik- oder gar Internetthemen. Im weiteren Dialog verspreche ich ihm, zu erklären, warum es sich von selbst versteht, dass das nicht OK war.

Erstens...
... ist das wertvollste Gut im Netz Aufmerksamkeit. Und die größte Pest der Spam. Den definieren wir mal als "Rauschen in einem sonst nützlichen Kanal". egal ob das Mail ist, oder Blogkommentare onder sonst was. Spam ist das, was Kanäle im netz unbrauchbar macht, weil man vor lauter Rauschen (Ablenkung, Minderung der Aufmerksamkeit) keine Information mehr findet. Spam zerstört einen Kanal, der per se für etwas Sinnvolles benutzt werden kann.

Zweitens...
... haben so "Intenetdinger" Knöpfe. Viele Knöpfe haben einen bestimmten Sinn. Meistens ist es sinnvoll, den Knopf zu benutzen, anstatt das 'irgendwie anders' zu machen.
der Knopf für Bitten, Pages zu folgen, ist der Einladungsknopf auf der Page. Würde jeder meiner Kontakte oder Follower auf Facebook, mir Pagefollowingbitten per Message senden und würde er das nur zwei mal im Jahr (statt zwei Mal in 9 Stunden) tun, hätte ich jährlich allein 4000+ Bitten um Pagefollowings als Nachricht, macht 10+ täglich. Spam, Noise, Rauschen.
Jedenfalls fand ich schon den Kanal der Bitte, als Nachricht, inakzeptabel. weswegen ich nicht reagierte. Es war schließlich auch Freitag Nacht.

Drittens...
... wenn ich eine Nachricht dieser Art bekomme und nicht reagiere (es wurde der Anspruch an mich gestellt, die Anfrage zu prüfen und persönlich zu reagieren mit einem 'nein, danke, uninteressant), dann brauche ich auch Samstag morgen vor 8 Uhr keine Erinnerung. Mein "Du wiederholst dich" wurde offenbar nicht als Beschwerde verstanden. Gerade als auch in der PR tätiger Journalist denke ich, sollte man ein Bewusstsein dafür haben, dass man Anfragen dieser Art nicht insistierend in so kurzer Zeit wiederholt. aber selbst als normal höflicher Mensch insistiert man nicht in dieser Art. Und schon gar nicht zu diesen Tageszeiten.

Wie könnte man das nun in Hinweise formulieren?

- Nutze Funktionen von sozialen Netzwerken, wie sie vorgesehen sind 
- und wähle nicht den Umweg über eine 'Nachrichteninbox'.
- Erwarte nicht Reaktionen auf Anfragen im Berufskontext zu Zeiten, an denen nur Du aber sonst kaum jemand am Schreibtisch sitzt.
- Hake nur bei wichtigen Dingen nach und lass dem Angefragten ausreichend Ziet zu reagieren.
- Wenn Du schon eine Nachricht sendest, erkläre dem Empfänger, was sein Vorteil ist, wenn er der Aufforderung in der Nachricht folgt. (Also nicht: "Folge meiner Page, weil das toll für mich ist.")
- Wenn die Reaktion ausbleibt oder seltsam ist, auch wenn du sie nicht verstehst: Bitte um Verzeihung und frage, was du falsch gemacht hast.
- Geh davon aus, dass auf jede Beschwerde 10 Leute kommen, die sich ärgern und nichts sagen, dich aber als Quelle ihres Ärgers nicht vergessen.
- Schlägt dir Schweigen entgegen: Nimm das als Antwort. Offenbar befand jemand deine Nachricht, der Form oder des Inhalts wegen, nicht als antwortenswert.

Andere Ideen hierzu?
Danke.


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