30.04.2008

Städte-Stöckchen

Yoda schickt ein Städtestöckchen mit punktuell etwas seltsamen Fragen.

In welchen Städten bist du schon gewesen?

Wie Yoda habe ich da wenig Lust 4 Wochen zu überlegen, was da alles in Frage käme. Aber die letze Stadt, in der ich '
neu' war war Jagsthausen (das ist die Heimat von Götz von Berlichingen, in Offenburg meine ich sehr kurz schon mal vorher gewesen zu sein ;) ).

Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?

Also als ich vor beinahe Jahrzehnten mit einer Freundin durch Frankreich reiste, konnten wir uns von St. Malo schier nicht trennen.

Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?

Obwohl ich da zur Schule gegangen bion udn der Hohentwiel sehr schön ist, fand ich es recht ätzend, was die stadtplaner mit 'Singen am Hohentiwel' angefangen haben. An sich hat man alles was alt und heimelig war durch hässliche Betonklötze ersetzt. Das soll angeblich seit der Landesgartenschau vor etwa 5 oder 6 Jahren etwas kompensiert sein, seitdem ist wohl das 'alte Dorf' um den Stadtgarten herum, eine beliebte Wohngegend. Ähnlich unschön finde ich die Art, wie man nach dem Krieg das zerbombte Pforzheim aufgebaut hat.

Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?

In der Regel Zug (vor allem wenn es in Großstädte geht), manchmal das Auto (vor allem innehrhalb von 1-2 Fahrstunden), sehr selten Flugzeug.

Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?

Schwer zu sagen. Als JUgendlicher hatte ich überlegt in allen großen städten mal ein ajhr zu leben: Paris, London, NYC, Hongkong etc. Aber das war wohl ein Traum ;) - und hätte mir wahrscheinlich auch nicht gefallen, schwer zu sagen. aber ich war noch nicht in Athen, Rom und Pompeji, mal sehen.

Wer bekommt den Stock?
Wer immer ihn spontan aufheben mag, ich find die Fragen grad nicht so umwerfend, als dass ich sie jemand zumuten wollte ;)


links for 2008-04-30


28.04.2008

ifranz.tv #137 - BCOG Oliver Gassner : ifranz.tv - immer digital

iFRanz hat mich interviewt.

Ab sofort gebe ich Interviews nur noch im sitzen mit Jackett ;) (Ich war auch heute walken ;) )

Video hier:


ifranz.tv #137 - BCOG Oliver Gassner : ifranz.tv - immer digital

...oder direkt hier nach dem Sprung:

Webmontag Stuttgart no 8 oder 9

Termine:
- 26. Juni 2008: Medianight an der Hochschule der Medien (Filme und Spiele und alles von Studis)
- 26.-28.9.2008: Barcamp Stuttgart bcstuttgart.mixxt.de
- 31.5.-1.6.2008: Barcamp Bodensee barcampbodensee.mixxt.eu (Plätze für non-D und Studierende gibt es noch, für Nichtstudenten aus D gibt es eine Warteliste)
- 30.5. ab 9 Uhr, WebDevday an der HdM, es werden noch vorträge gesucht, Melden bei Prof. Kriha @ hdm-stuttgart.de oder bm032 @ hdm wie da vorne.
Vorträge:
Tobias Lampe: Whatsyourplace(.de) - virtuelles Eigentum

Man kann seine 'Lieblingsorte' als 'virtuelles Eigentum' erwerben.

Technik: Google Maps + Layer, 1 Hektar kostet 10 Euro, eingebettet in eine Communityumgebung.
Positionierung und Größe der 'Grundstücke' sind individuell anpassbar.
der 'eigner' kann den Ort beschreiben (als einziger), Fotos hochladen und einen Verkaufspreis fixieren.
Jeder Ort hat eine eigene URL.

Beispiele:
- Ein Fan "kauft" sich das Haus des Sängers Bono (bzw. bekam es geschenkt)
- Walhlkampfleiter der Linken sichert sich das Brandt-Haus
- auch als Guerillamarketingplattform.
-- Joplattform kauft Unis auf
-- Finanzerater kauft Wallstreen
-- Fanshop kauft Platz bei Fußballstadion

Gags:
- PDF gratis
- Druck auf Canvas mit Siegel gegen Aufpreis

Das sind keine 'Mondgrundstücke' sondern Orte mit echtem emotionalen Wert.
Innovation:
WYP kombiniert Mashup, Community udn Virtuelle Güter - Google meets Facebook und Secondlife.

Wilde Diskussion um Googlemapsnutzung und rechtliche Aspekte.

***
Dr. Bernd Storm: AndUNITE.com: macht Suchmaschinen zu Treffpunkten - beim Suchen nicht allein sein.

Suche war früher ein sozialer Prozess, jetzt ist er a-sozial.
Viele Leute teilen Suchergebnisse, aber dies wird nicht festgehalten.

andUNITE will Suchende im Moment ihrer Suche vernetzen, so dass sie so voneinader lernen.

Technik: Anunite Toolbar.
- Leute, die dies auch gesucht haben
- Leute werden innerhalb der Suchmaschine angezeigt
- Leute abonnieren
- Suchbegriffe abonnieren
- Suchtagebuch
- Privatsphäre wird differenziert ermöglicht, anonyme Nutzung ohne Mailadresse möglich, Suchhistory löschen möglich
- Du bist was du suchst
- Aufspreizung auf viele Kanäle, iGoogle, Yahoo, Facebook, RSS, dapper, etcetzc,
- "Wir sind kein Copycat"
- Wert entsteht schon ab 2 Personen
- möglicher Einsatz in KM-Systemen (Enterprise 2.0)
- aktuelle Plugins für knowledge management werden entwickelt
- MTV / Marktforschung: "Wie suchen unsere Nutzer"
- Monetarisierung erfolgt über den Traffic der zu den Sumas fließt
- Akzeptanz in den USA ist höher als in D.


****
Matthias Palme und Florian Fischer: Commuity auf Basis von Adobe Flash/Air - Kinde und Jugendliche.
- eine Alternative zu SchülerVZ
- Mail Pinwand, Bilderalben, Browser, Drag+Drop
- Gruppen, Video + Sound einbinden wird mögl. sein.
- 'airmunity.net"
- übliche Kleiner und Figurenkonfiguration, Möbel, Hintergrundbild
- alles wurde auf möglichst wenig Klicks optimiert
- die Community läuft im Browser oder in der Air-App
- Plattform ist noch nicht live, Plan: Juni
- Bezahlverfahren per SMS.
- ?: Gutscheinsystem für Verwandte?

N.N.
Social Network für sozial und zivilgesellschaftlich enangierte Gruppen
Frage der themenspezifischen Aktivitäten und der Sicherheit der Daten

Xingähnlich: Gruppen, Solo oder in Gruppen bloggen, Medien einstellen (Videos, Bilder), gemeinsamer Kalender
- vernetzen.org
- Finanzierung? vgl betterplace.org
- 'Zentrale' für politische Blogs?
- Arbeitsplattform für Gruppen?

links for 2008-04-28


26.04.2008

Heiko Hebig: Wo surfen Jugendliche? (Knuddels, Runescape und andere) - barcamp Offenburg

- Runescape
- U-Boot
- Knuddels
- Lunastorm

"Wenn ihr Jugendliche erreichen wollt: Versucht nicht e-mails rauszuschicken."

- Kiddix
- Lego
(- Equilino)
- Stardoll
- Mokitown.com
- Habbo Hotel
- international: clubpenguin.com (jetzt: Disney)
- panfu.de (kostet)
- TOGGOlino (3-7 Jahre)
- jux.de (Unister-Imperium)
- ?: bloomstreet.net
- unddu.de (Web.de, Geld allein bringt keinen Erfolg)
- shortview.de (GMX, generiert automatisch Interessengruppen)
- myspace.de (wir beobachren myspace extrem und überlegen wie wir den Traffic da nutzen können)
- cf. Burdaprojekt: "Le Mads" (Seedingtraffic kam über Myspace, keine Werbung), 50.000 Uniques/Monat in einem Jahr
- kwick.de
- schwarzekarte.de "smallworld für teenager"
- friends meet friends (d)
- dugg.de
- planet-liebe.de (Aufklärungscommunity)
- ...


- in Deutschland sind manche Netzwerke sehr lokal. (Nachtagenten, Virtual Nichts, Lokalisten, werkenntwen, )



Modell
- Glam.com: Netzwerk aus 550 "kleinen" Sites (un der Größe von "Les Mads")-> US Top 25
- Plan: Glam-Modell nach D importieren, aktuell (non-Burda): "Feeem"


Werber: "Es gibt zu wenige Webseiten, die Frauen erreichen". Hebig: "Wenn Ihr im Web Geld verdienen wollt, baut sowas."

cf.: netmoms.de, erdbeerlounge.de,


Alexazahlen, sagt Heiko, sind mit die schlechtesten Zahlen. Comscore ist besser, compete ist noch schlechter als alexa für nichtdeutsche Zahlen.
***the end ***

Just another Headhunter - Barcamp Offenburg

Beim Barcamp Offenburg erzählt 'zeniscalm' über Ihre Arbeit als Headhunterin.

Ablauf der "executive search":
- Der 'Headhunter' (Berater) spricht mit dem Kunden: wer wird gesucht, was kostet das?
- Zielfirmenliste: Wo könnte dei Zielerson arbeiten
- Ident: Wer kommt in Frage ("Lügen am Telefon" unter falscher Identität)
- Ansprache: "Guten Tag, ich bin ... und arbeite für eine Personalfirma, können Sie frei sprechen?"
- Google und XING helfen sehr bei der Gewinnung erster Infos mit denen man weiterkommt.
- Identer dürfen sich nicht als Mitarbeiter einer anderen existenten Firma ausgeben.
"Wer nicht 100% glücklich ist, der bringt auch nicht 100% Leistung. Insofern helfen wir bei der Marktallokation."
- "Wir kaufen keine Adressen, aber Leute, dei uns wohlgesonnen sind geben uns schon mal Kontaktdaten."
- XING scannt durchaus nach Zugriffen aus Headhuntingagenturen und sperrt eventuell.
- Ganze Gruppen werde idR nicht gezielt abgeworben, aber manchmal bringen Leute ihre Teams mit.
- Kurze Anrufe am Arbeitsplatz sind erlaubt, aber längere Telefonate oder Absprachen müssen privat erfolgen.
- Telefoninterviews und persönliche Interviews
- Manche sind am Telefon super, im persönlichen Gespräch dann aber 'unpassend'
- Wir suchen auch Freiberuflerm, wenn die Qualifikation stimmt.
- Bezahlt wird nach Fixum und Provision.
- "Innerhalb von 6 Wochen müssen wir 3 Leute finden, die präsentabel sind."
- Wir nehmen auch Direktbewerbungen an.
- Der zukünftige Arbeitgeber bekommt Lebenslauf, Zeugnisse und eine schriftliche Einaschtzung des Kandidaten.
- Präsentation: die drei Besten hinschicken
- wenn nein: von vorne angefangen
- Kunden und Kandidaten werden im Nachhinein betreut.

Aus der Fragerunde:

- Ich bin dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kinde: "interessanter Job mit Telefon und Excel". Studier habe ich BWL und Psychologie.
- Frage: "Sind Sie bereit zu lügen?" Manche können das nicht. "Geschichten, die so nahe wie möglich an der Wahrheit sind, funktionieren am besten. "
- Wir rufen nicht für Firmen an, die ihre eigenen Mitarbeiter checken. Wer ein solches Gespräch führt, will ja nicht unbedingt weg. Man hat ja auch nichts zu verlieren.
- Was ein 'leitender Angestellter' ist bestimmt der Kunde, idR sind es Abteilungsleiter und mittleres Management.
- Obergrenzen gibt es nicht: "Wir besetzen auch CFOs in DAX-Unternehmen."
- Wir sind ja keine Bittsteller sondern bieten den Leuten eine Chance.
- Der Kunde entscheidet idR erst nach einer Reihe von Präsentationen. Manchmal geht es aber auch schnell.
- ...


Beratung, Ident und Ansprache werden von verschiedenen Leuten wahrgenommen.

Google

(wird fortgesetzt)

#barcampoffenburg Eroeffnung

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links for 2008-04-26


25.04.2008

Web 2.0 in Baden: Barcamp Offenburg

Im Stadtrblog Karlsruhe ist das Barcamp Offenburg so nett gefeatured, dass ich nur noch zu sagen brauche:

Wir sehen und morgen und übermorgen da ;)

About me / What I do

Short version:

Oliver Gassner, seit 1988 online, bloggt seit 2000. Berät, konzipiert und schult, trägt vor und schreibt zu Weblogs, Wikis, zum Social Web im Allgemeinen, Web3.D, Selbstmanagement, Bildung und Kreativität. - Eine Artikelauswahl für Erstleser zur Orientierung. - Bedanken?
***

Oliver has been online since 1988 and blogs since y2k -sometimes in English ( English RSS). -Links to translate blogpostings into English and French are found at the bottom of each article. - Oliver consults, does concepts, coaches and trains, speaks and writes about social media. web 3.D, self management, education and creativity. - If you wanna say 'thanks'...





Deutsche Lang-Version: nach unten blättern ;)

Long Version:
***

Although many people who I meet have heard my name - cause I am around since the early 90ies in the net and web - I am often asked: "What do you do?"

The short answer is: "Too many different things." The long answer is here:

* I learn things
I am curious. I try a lot. I use a lot of stuff that is online and try to figure out, how it works. I have been doing this since 1988. So I have seen and learned a lot. I try to understand why it works or does not and what might become of it. and I ask myself and others how to use it to better communicate, to solve problems and usually as a consequence save or even make money. Or improve their lives and businesses in some other way.

* Writing / Blogging
I blog and write about what I see and learn. Sometimes for customers on their blog (like a journalist or PR persions write for their customers - I just do it in blogs ;) ), sometimes on one of my own blogs (there are too many ;) ), sometimes for some online or offline "channel". Offline is rare nowadays.

* Presenting, evangelizing, explaining
I present on the stuff I learn about the 'social web' and try to apply it to the specific environments of the listeners. Educators, PR people, digital agencies, print journalists moving online, IT people in small to medium companies, smaller units in really large companies, you name it...
The explaining part is also often called 'consulting'. I am not sure I like this world.
The presenting and explaining can also take the form of workshops. where you do something together and learn from each other. I like this far better.
The evangelizing means that I tell you if I like something and why. And why I think it might be useful for you. It also means I tell you if I think something is great but not for you.
So if you want to ask: "How can I best use this social web stuff for my business or my life?" Ask me. :=) We'll work it out together.

* Online Projects
If people want to do something online I help them. Usually I also get help from designers and programmers -or even larger or specialized agencies - to make the projects a successful reality. I use my network for that. and I know some great people ;).
Very often these projects take the form of weblogs, wikis, communities, CMSs. But that actually depends. On what you want to achieve and what the best tools for this are.
I also have my own online projects sidnce the mid-90ies and am about to create some new ones and get the old ones to the 2.0-stage.

* Other stuff
On the side I have been teaching creative writing to adults and kids also since the early 90ies. Being creative is great and showing people how to improve their creative skills is even gerater. Call it a hobby.

Another side topic that I would like to expand and possibly merge with the social web topic is self management and productivity. It's actually similar to the writing/creativity topic in a way.
If we have more creative people who are organized well and who use the web and other communications tools well, we might end up with a somewhat better world. If you feel like it, you can call that my mission.

And what do you do? :)

****

Das Folgende ist nicht wirklich eine Übersetzung des obigen, ich habe es gerade in einem Forum geschrieben und dachte, es passt hier gut hin:

Tja,

wie kommt man als Germanist und Anglist (der zudem 8 Jahre Gymnasiallehrer war) zur Beratung für Social-Web-Projekte?

Nun,

als ich 1988 in den USA ein Auslandssemester hatte, war ich erstmals im Netz und erkannte wie spannend Computer sind, wenn man sie vernetzt. Und von programmierbaren tacshenrechner bs zum C564 war ich auch davor schon 'aufgestiegen'.

Irgendwann ergaben sich dann Web.-Projekte zur Literatur und daraus dann irgendwann der Ausstieg aus dem Brotjob und die Wechsel zum Freelancertum.

Da die (Literatur-)Soziologie und Kommunikationstheorie auch im Studium spannend waren, wurden dei dann auch bald das Zentrum dessen, was ich tue:

Ich zeige vom Freelancer bis zu 'dreibuchstabigen Großfirmen' wie man sich besser in Weblogs, Wikis, Social Networks und all dem anderen bewegt, was man so Social Web oder Web 2.0 nennt. Klarer Schwerpunkt sind dabei Weblogs und Micromessaging/Twitter.

Interessanterweise ist das immer wieder eine Frage der Kommunikationskultur - so jung sie auch sein mag.

Daneben beschäftige ich mich intensiv und notgedrungen mit Selbstmanagement - das ja auch nichts anderes als (möglichst erfolgreiche) 'Kommunikation mit dir selbst' ist.

Also:

Let's talk ;)

OG

***
vg wort

links for 2008-04-25


23.04.2008

T-Shirts zum Muttertag


src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">


Ich wollte nur en passant (und wegen der wieder aufschlagenden Suchanfragen) darauf hinweisen, dass ich aus dem Erlös der T-Shirts zum Muttertag (Pro- und Contra) natürlich meiner Mutter was kaufe. Wem sonst?

Logisch, ne?

Wer einen der Sprüche lieber auf einem andersfarbigen oder anders gestylten T-Shirt (Girlie etc.) hätte: einfach sagen. Ich baue es und blogge es ,)

links for 2008-04-23


22.04.2008

Kwick, Google und die Medienkompetenz

Ich hab viel Spaß mit meinem Chat:
[Ein Kommentar zur Medienkompetenzdiskussion bei Spreeblick ;)]

Guest has joined.
Guest: hallo
me: hi
Guest: kennst du kwick comundy
me: jaaa. aber ich weiss auch nicht warum die seite nicht geht. [wink] bei mir geht es.
Guest: ach hast doch mit bekommen
me: du bist der 2. der fragt [wink]


Guest has joined.
Guest: hallo jemannd da
wollt nur wissen warum die seite vom www.kwick.de bei mir nicht geladen wird
Sent at 9:29 PM on Tuesday
me: keine ahnung, ich bin fürwick nicht zuständig [wink]
bei mir geht es
Sent at 9:42 PM on Tuesday

Guest: mhmm naja ich hab vorhin das gefragt
me: ah
Guest: mhmm komisch,wohin kann ich mich da wenden
me: an deinen provider
der sollte wissen warum du bestimmte seine nicht aufrufen kannst
Guest: ok danke
hatte mich bei dir regiestriert weil ich dacht das es dann geht [frown]
me: bei mir registriert? hm, originelle idee,
Guest: naja weilbei google was drin stand von dir und kwick
me: du hast versucht dich in mein blog einzuloggen doer wie?
Guest: ja
me: bei google steht im zusammenhang mit mir allerlei, cih habe 3000 artikel im blog geschrieben [wink]
und 2000 in nem anderen [wink]
Guest: wow
me: Ich hatte 7 Jahre zeit dafür :)
Guest: so alt bist du do no nich
me: 43
Guest: ok nichts gesagt [smile]
me: Nicht saufen, nicht rauchen [wink]
Guest: [nose smile] grins

Guest: [nose smile] grins, naja will ni weiter stören sorry das ich gestört hab
me: np#
Guest: danke,hast ja besseres vor als zu quasseln [wink]

Wie organisiert ihr euch?

Michael fragt: Wie organisiert ihr euch?.

Meine Antwort war:

> Online (Google Calendar etc.)?

Ich synche meinen Palm Kalender mit einem Privaten GCal, dort kopier
ich bestimmte termine anonymisiert in einen öffentlichen Gcal der per
RSS abonnierbar ist und in mein Blog eingeblendet wird.

> Office (Notes, Outlook, Sunbird)?

Nix davon.

> Mobile (MDA, PDA, Blackberry, iPhone)?

Treo 650 mit Palm OS und Palm desktop. Da sist das Haupt-Projektmanagement.

> Papier (Kalender, Tempus, Time/System...)?

Zettel mit terminen an meine Frau ;)

> Freestyle (Hipster PDA, 43 Folders, GTD o.ä.)

Palm Tasklist wird nach von mir modifizieren GTD-Richtlinien geführt.

> Oder alles gemischt?

Sachen wie dopplr.com zur Reisekoordination so dass ich sehe wen ich
treffen könnte ;)

Wer Callcenter beauftragt ist selbst schuld

Ich hatte gerade einen Anruf, der mich sehr sehr amüsiert hat.

Ein Herr fragte, ob ich an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit ein Interview zum Thema Steuern und Geldanlagen geführt hätte. Marktbefragung, irgendwas.

Ich konnte ihm versichern, dass ich bei dieser Art von Anrufen noch beim ersten Halbsatz aufzulegen pflege, da ich diese Art der 'Marktforschung' nicht schätze. (Früher hab ich da mitgespielt, aber seit dann in der Folge Leute anrufen, die dann was passendes verkaufen wollten...: "Sie sagten Sie hätten Interesse an Faselzeug, ich hätte da ein Angebot für Sie, es besucht Sie der Herr Soundso udn der labert Sie so lange zu bis Sie ihn vom Balkon schmeißen oder was kaufen...")

Ich wies ihn zudem darauf hin, dass solche 'Marktbefragungen' wettbewerbsrechtlich fragwürdig seinen, worauf er sich etwas wand, so nach dem Motto "die Leute werden gefragt, ob sie einer Auswertung zustimmen".

Aha, "Auswertung" heißt dann wohl: Ich will dass man mir was verkauft.

Jedenfalls war er unamüsiert darüber, dass ich schon der 2. bin, der sich an keinen solchen Anruf erinnert.

Ich habe ihm nicht verheimlicht, dass ich finde, dass ihm das recht geschieht, Leute "ganz legal" per Telefon nerven lassen und DANN auch noch auf die Ehrlichkeit der Dienstleister vertrauen, wirklich witzig.

Hoffentlich erzählt es es seinen ganzen Finanzdienstleisterkumpels beim nächsten Sammtisch weiter. Bitte, bitte. (Mankönntereligiöswerden.)

Ach ja.

Ich bin ja auch (weil ich einen alten Vertrag meiner Mutter übernommen habe) ewig Mitglied im Bertelsmann Club und meine, den hier schon gelobt zu haben.

Das wäre zu relativieren.

Kürzlich rief eine Callcenterdame an und wollte mir was verkaufen. ("Bla, Sie sind schon so lange MItgleid und wir haben ein supetolles Bla bla.") Ich musste sie 3* bitten -da es mich durchaus interessiert hätte, ich aber mitten in nem längeren Text war- ihr Skript beiseite zu legen und mir direkt zu sagen worum es ging. Irgendwas Lotto, Reisen whatever. ich hab dann auch kommentarlos mitten in ihrem Satz aufgelegt, weas ich ansonsten bei bestehenden Kundenbeziehungen nicht zu tun pflege.
Mach ich aber bei denen, damit dort auch die Qualitätschecker merken, was die Stunde geschlagen hat: Kurz vor 13.

Callcenter-Leute!

- wenn ihr Eure Auftraggeber belügt
- und eure langjährigen Kunden mit Marketingblabla und ellenlangen 'Honig-ums-Maul'-Skripten nervt...

... dann wünsch ich euch noch 500 Günther Wallraffs auf den Pelz.

Update: ich hatte auch mal das Telemarketer-Gegenskript gebloggt.

Olivers Wochenshow: Audio-Only-Sonderausgabe: Web3.d im Unternehmen

So, hier das versprochene Link zum 'echten' Podcast.


Olivers Wochenshow

MP3 Download

RSS des Podcasts

Web 2.0 im Unternehmen - Web 3.D, was geht?


XING - Gruppen - Meine Gruppen - Web 2.0 im Unternehmen - Artikelbaum "1. Podcast "Gruppenmitglieder im Portrait" ab heute online" (Link nur für XINGer...)

Michael Bielitza vom "Enterprise Web 2.0"-Forum bei Xing hat mich interviewt:

Interview als MP3.

Ich werd das mittelfristig auch noch in meinen Podcast reinpacken.

Das bezieht sich auch auf meinen kürzlichen Artikel hier zu dem Thema:
Web 3.D in Unternehmen.


UND man kann (durch mitdiskutieren im XING-Forum) ein Exemplar des SL-Buches von Olivia und mir gewinnen ;) (Oder man kauft es indem man hier in der rechten Spalte aufs Cover klickt ;) )

links for 2008-04-22


Schreibtipp 4: Handwerkszeug

Rechts in meiner Seitenleiste habe ich seit kurzem ein Widget, mit dem man sich hier Themen wünschen kann. Das am häufigsten genannte Thema war 'better writing'. Also hier eine kleine Serie dazu.
***
Es gibt den Spruch, dass Rechtschreibnachschlagewerke vor allem von denen benutzt werden, die ihrer am wenigsten bedürfen.
Beim Nachschlagen hilft es ungemein, wenn man die betreffenden Ressourcen in Reichweite hat ;).

Im Folgenden schlage ich ein paar Lexika und Handbücher vor, die mir als Grundausstattung nützlich scheinen.

Wir gehen mal für die folgenden Überlegungen davon aus, dass journalistische und literarische Texte entstehen sollen. Bei Sach- und Fachtexten wären natürlich ein paar andere Fachlexika vonnöten.

* Rechtschreibung
Entweder die DUDEN-Rechtschreibung (der gelbe Band, gewöhnlich auch als 'DER DUDEN' bezeichnet) oder "Die deutsche Rechtschreibung" von Wahrig. Ich habe aktuell den Wahrig, u.a. weil mir am besten gefiel, wie er die Unterschiede von alter, neuer und ganz neuer Rechtschreibung aufbereitet und wegen der informativen hellblauen Boxen im Lexikontext, an denen Infos aufbereitet werden, für die man sonst quer durch andere Lexika blättert.

* Wörterbücher
Hilfreich und instruktiv sind der Fremdwörterduden und das Herkunftswörterbuch von DUDEN (Etymologie) für sprachgeschichtiche exkurse und Fremdworterläuterungen. Wo die Etymologie an ihre Grenzen stößt, greife ich auf das inzwischen online gratis verfügbare "Deutsche Wörterbuch" der Grimms zurück. Für das Mittelhochdeutsche noch den 'Lexer' und einen 'Stohwasser' für das lateinische und man ist für die meisten Probleme gerüstet. In einer Grabbelkiste hatte ich zudem mal das "Fremdwörter-Lexikon" eines Prof. Richard Kienle aufgetrieben, das zu Fremdworten mit griechischem Ursprung die Quellworte auch in griechischer Schrift aufführt.

Was ich hier (fast) ganz beiseite lasse ist das Thema "Englisch", bei dem ich als Anglist etwas anders ausgestattet bin als andere ;). Generell aber soviel: ein einsprachiges (z.B. Collins Cobuild) und jeweils ein "dickeres" D-E und ein E-D Lexikon scheinen schwer verzichtbar. So man enmglische Litetratur liest wird man um ein Slangwörterbuch auch kaum herum kommen, wobei auch hier das Netz (suchwort: Urban Slang) aufgebaut hat.

* Literarische Fachbegriffe
Hier nutze ich eine ganze Batterie von Nachschlagewerken, dei jeweils spezifische Stärken haben
- 'Der Wilpert': "Sachwörterbuch der Literatur" bei Kröner. den kann man auch gut antiquarisch kaufen. Ist weniger geeignet bei den langen artikeln sondern bei jurzen Erklärungen zu abgelegenen Fachbegriffen.
- "Metzlers Literaturlexikon", das hat seien Stärken bei den langen Artikeln (zu Stichworten wie 'Roman', hat aber viele Begriffe des 'Wilpert' nicht.
- Otto F. Best: "Handbuch literarischer Fachbegriffe. Definitionen und Beispiele" ist eine Geheimwaffe, denn es hat zusätzlich zu den (nicht immer hinreißenden) Definitionen Textbeipsile. Hat also auch nicht zu viele Begriffe, aber man findet dann zu Versformen wie 'terzinen' oder Gedichtformen wie Sonett' dann eben auch gleich Beispieltexte.

Ich hab zwar noch massig mehr Nachschlagewerke, aber das würde dann zu weit führen. (Auf Wunsch schreib ich da mal was separates dazu.)

Was die Handbücher angeht, empfehle ich in der Regel "Deutsch fürs Leben" bzw. "Deutsch für Profis" von Wolf Schneider. Die weiteren Schneider-Bücher sind an sich auch ganz schön, wiederholen aber partiell das in den ersten Empfehlungen Gesagte.

Generell empfehlenswert für Journalisten ist das 'Handbuch Freie' von Götz Buchholz (mediafon) und für Belletristen das 'Jahrbuch für Autoren' aus dem Autorenhaus-Verlag.

Als Zitatenlexikon 'natürlich' einen Büchmann ("Geflügelte Worte", antiquarisch ist hier kein Problem) und das 'Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten' von Lutz Röhrich. (Letzeres gibt es auch auf CD, ersteres wird eventuell inzwischen durch Onlineangebote hinlänglich -wenn auch nicht zuverlässig- ersetzt.)

Eine Enzyklopädie habe ich erst kürzlich wieder auf Papier (und CD), aber schon die erste Konsultation (nach 'Musketier') endete bei 'Muskete' und ließ den dtv-Brockhaus in 24 Bänden arm aussehen. Wahrscheinlich genügt hier die Wikipedia vollauf.

Dass man als Schreibender sowohl eine etwas klassischer formulierte Bibel als auch eine Einheitsübersetzung im Hause -wenn auch nicht notwendig auf dem Nachttisch- haben sollte, erübrigt sich an sich zu erwähnen.

***
Folge 1: Schreibtipp 1: Der Notizblock

Folge 2: Schreibtipp 2: Lesen, lesen, lesen

Folge 3: Schreibtipp 3: Mindmaps

21.04.2008

Schreibtipps: Eure Fragen?

In der Serie mit Schreibtipps kommt morgen noch einmal eine Folge.

Ansonsten würde ich mich ja nicht ungern an euren Fragen orientieren und jene entweder in den Kommentaren oder in eigenen Artikeln beantworten. (Ich dürft udn sollt euch natürlich auch gegenseitig Tipps geben ;) )

Also: Fragen zum Schreiben? Literarisch? Journalistisch? In Blogs? Hier in die KOmmentare bitte oder per mail an oliver.gassner+schreiben @ gmail.com.

Danke ;)

Es geht uns gut

Katzencontent

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links for 2008-04-21


Schreibtipp 3: Mindmaps

Rechts in meiner Seitenleiste habe ich seit kurzem ein Widget, mit dem man sich hier Themen wünschen kann. Das am häufigsten genannte Thema war 'better writing'. Also hier eine kleine Serie dazu.

***

Tipp 3: Mind-Maps

An sich ist das weiße Papier für die schreibenden weniger Angstmacher als Herausforderung. Allerdings wird die negative Wirkung des leeren Papiers immer mal wieder ins Feld geführt, wenn von der berühmten 'Schreibhemung' die Rede ist.

Nun mag jene Hemmung eintreten, wenn es darum geht, gleich ein Romankapitel oder eine wohlgerundete Kurzgeschichte aufs Papier zu werfen
wer aber einfach mal ein Stichwort oder Thema sprachlich zu durchleuten beabsichtigt, kann es ja mal mit folgender Abwandlung der Mind-Map-Technik versuchen:

(Wobei es wichtig ist, zwischen den Worten Linien zu ziehen und um die Worte Kreise zu malen, auch keline Bildchen sind, so Talent vorhanden, erlaubt, den das bringt die 'Worthälfte' und die 'Bildhälfte' unseres Gehirns zusammen und erlaubt uns sozusagen auf '2 Zylindern' kreativ dahinzutuckern.)

1) A4-Blatt quer nehmen und in dei Muitte ein wort schreiben, sagen wir (auch wenn es beim Blick nach draußen schwer fällt), "Frühling". Kreis drum malen und mindestens 6-8 "Sonnenstrahlen", die davon weg führen (aber nur etwa so lang, dass außenrum noch genügend Platz ist).

2) Nun wird das Blatt 'geviertelt', ein senkrecht stehendes Kreuz teilt es in vier Teile. An den Rand schreiben wir jeweils in dei Viertel:
- Nomina/Hauptwörter (oben links, also: Haus, Baum)
- Adjektive/Wie-Wörter (oben rechts, also: schön, grün)
- Verben/Tunwörter (unten rechts, also: klettern, abuen)
- Adverbien (unten links, also: (rennt) schnell, (klettert) geschickt)

3) Jetzt füllen wir mindestens 2 Strahlen pro Viertel mit passenden Wörtern in der richtigen Wortart auf, also z.B. Hase, Nest, Ostern, schnell, rennt, versteckt, hastig, braun, grün etc. es düren so viele Strahlen pro Viertel sein, wie Platz ist. (Man kann sich auch vorher schon A3-Blätter basteln ;) )

4) Jetzt kriegt jedes Wort des 'ersten Rings' nochmal einen (oder mehrere) Strahlen zum Blattrand hin und wird mit neuen Worten, gern unabhängig von ihrer Wortart aufgefüllt.

5) An sich sollten wir jetzt genügen 'Material' für zumidnest einen kleinen Text zusammen haben. Ja? Nein? Wenn uns jetzt nichts zu schreiben einfällt, haben wir wirklich ein Schreibblockadenproblem, wir geben der Übung den 'Dritten Grad'.

6) Blatt so kleinschippeln, dass auf jedem Fitzelchen eines der Wörter steht. In einen Behälter (Hut, Sack, ...) werfen und je nach Textziel werden jetzt zufällig Worte gezogen und auf ein 'Entwurfblatt' geklebt:
- für ein Gedicht jeweils 3 Worte in eine Zeile sortieren
- für einen Prosatext jeweils 4-5 der Worte einem (Ab-)Satz zuordnen

7) Gedicht oder Prosatext schreiben (das Gedicht muss sich nicht reimen ;) ), in dem in der Zeile oder in dem (ab-)Satz jeweils die gezogenen Wörter vorkommen. wenn jetzt die eigenen Gedanken "fliegen", kann man sich von der Übung auch absetzen oder Wörter zwiscehn zeilen und Absätzen austauschen (wobei zu vermeiden wäre, dass das, was vorher an einem Strahl hing im Text zu nah aneinander vorkommt) und 'Schummeln'. wenn es weiter schwergängig bleibt: an der Übung dranbleiben.

Gratulation: 2 oder mehr leere Blätter sind jetzt voll und der Schreibblockade ist ein Schnippchen geschlagen.

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Folge 1: Schreibtipp 1: Der Notizblock
Schreibtipp 2: Lesen, lesen, lesen

20.04.2008

links for 2008-04-20


Schreibtipp 2: Lesen, lesen, lesen

Rechts in meiner Seitenleiste habe ich seit kurzem ein Widget, mit dem man sich hier Themen wünschen kann. Das am häufigsten genannte Thema war 'better writing'. Also hier eine kleine Serie dazu.

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Tipp 2: Viel lesen

An sich klingt es nur widersinning und ist es keineswegs: Wie soll man schreiben ohne gleichzeitig viel zu lesen?

Die Gründe sind vielfältig.

Das Gelesene kann sowohl zur Nachahmung inspirieren - daraus folgen dann eher Übungsteste als Publizierbares - als auch Absetzungsbewegungen provozieren: "Das möchte ich anders machen. Das kann ich besser."

Natürlich erweitert es Wortschatz und Stilrepertoire und, so man sich den Lesestoff nicht aus den Drehregalen des Bahnhofskios besorgt, die Kenntnisse über aktuelle und vergangene Literaturströmungen.

So man Sachtexte verfasst und ebensolche liest, wäre damit auch sichergestellt, dass man nicht auf einem alten Stand versauert.

Wenn man, beispielsweise akls Krimi- oder SF-Autor, eine breite Kenntnis im eigenen Genre aufzuweisen hat, ist man zumindest eher davor gefeit, frühere und allbekannte Plotlinien neu aufzuwärmen und sich einzubilden, man sei als erster darauf gekommen, den Erzähler zum Mörder zu machen und das erst auf der letzen Seite zu verraten.

Flapsig könnte man sagen: "In der Zeit, in der man gute Texte liest, schreibt man schon keine schlechten."

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Folge 1: Schreibtipp 1: Der Notizblock

19.04.2008

Schreibtipp 1: Der Notizblock

Rechts in meiner Seitenleiste habe ich seit kurzem ein Widget, mit dem man sich hier Themen wünschen kann. Das am häufigsten genannte Thema war 'better writing'. Also hier eine kleine Serie dazu.

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Tipp 1: Der Notizblock.

Angeblich wurde Paul Auster zum Autor, weil er es sich zur Gewohnheit gemacht hatte, Schreibzeug dabei zu haben. (Er war einmal einem Baseballstar begegnet, der ihm mangels Schreibzeug kein Autogramm geben konnte. Voll das kindliche Trauma, ey.)

Das mag minimal überzeichnet sein, aber grundsätzlich ist es empfehlenswert IMMER UND ÜBERALL und so meine ich es ;) ) etwas dabei zu haben, auf dem man eine Formulierung, eine Idee, ein Konzept, eine Feststellung oder einen Fund oder ein Rechercheergebnis notieren kann. Und natürlich den passenden Stift.

Während die einen (wie Hemingway und bruce Chatwin) auf Moleskin-Notizbücher schwören und ihre konttemporären nachfolger dazu einen 'Space Pen' packen, setze ich seit über seiben Jahhen auf einen PDA bzw. ein Smartphone. Da kommen notizen rein. ich scheribe sogar auf Presseterminen auf dem PDA mit. Ist Übungssache.

Und das Ding kommt auch mit auf die Toilette und liegt nachts neben dem Bett. So kann man sich jederzeit... erleichtern... und mit dem fortfahren, womit man gerade... beschäftigt ist.

Nichts ist ärgerlicher, als wenn man Nachts eine Idee hat - oder mal zwischendurch - die man ganz prima findet und niemals glaubt, vergessen zu können. Nur um am nächsten Morgen oder zwei Stunden später eines Besseren belehrt zu werden.

Zudem hat nicht nur der Alien-Designer HR Giger (er heißt übrigens Hans-Ruedi ;) ) aus seinen (Alp-)Träumen geschöpft, manchmal träumt man komplette Plots oder Storyideen udn wenn man diese (SOFORT nach dem Aufwachen, nach dem Zähneputzen ist es zu SPÄT) festhält, nutzt man seine Kreativgehirn auch im Schlaf.

Zudem schläft man auch besser, wenn man sich 'Einschlafideen' aus dem Hirn schreiben kann.

Traumnotizen sollte man übrigens so ausführlich wie möglich machen. Ich hatte mal Träume nur halb stichwortartig notiert und habe keine blasse Ahnung mehr, wer mit 'A.', 'B.' etc. gemeint ist.

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Wie ist eure Erfahrung mit dem festhalten von Ideen? Was vergesst ihr? Was nutzt ihr?

links for 2008-04-19


18.04.2008

Twitter ist jetzt da drüben

Wer die Twitter-Zusammenfassungen vermisst (ja jaaa ;) ): die sind jetzt im 'englischen' Blog, das ansonsten etwas unterbenuzt ist ;)

Where is my towel?

Rechts unter 'Links' gibt es zudem die aggregierten Hinweise, wo man was findet ,) (z.B. die Linksammlung aller (aller?) meiner Networks.

Als Linksammlung sollen folgen:
* alle 'meine' Blogs (ha)
* alle Kunden (past, present, future)

Nebenbei:

Aktuell werfe ich doch meinen aggregierten Jaikustream nach Friendfeed, ich werde das wohl jetzt noch 'aufsplitten'. D.h. den Jaikufeed raus und dei Einzelgfeeds rein. Der Friedfeed dürfte also ne Weile mal "wackeln".

links for 2008-04-18


17.04.2008

Web 3.D in Unternehmen

Second Life uncool zu finden, ist gerade relativ beliebt.

Dennoch lohnt ein Blick darauf, was Unternehmen aktuell und in Zukunft in und mit "Virtuellen Welten" tun können.

Aufzugliedern wäre das in 'heute', 'bald' und 'in Zukunft'.

Heute

Der Eindruck, dass es nur um Second Life geht, trügt. Auch IBM verteilt seine Aktivitäten auf mehrere 'Welten'. Zum Einsatz kommt Second Life vor allem unterstützend zu anderen Aktivitäten im Netz und im 'Real Life', darunter:
* Recruiting - für den Erstkontakt
* als Wohnraumplaner mit Schnittstelle zu einem Online-Shop
* für das Networking unter aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern

Sun ist gar einen Schritt weitergegangen und hat mit "MPK20 / Wonderland" ein dreidimensionales Intranet geschaffen, das der Tatsache Rechnung trägt, dass 50% der SUN-Mitarbeiter zu einem Zeitpunkt X nicht am Arbeitsplatz sind sondern anderswo: auf Konferenz, beim Kunden etc.

Man sehe sich diese Dinge an: (nach dem Sprung)

Steile Thesen: Mein Beitrag

Johhny steile These (zum Netz der nächsten Jahre...):
Das Internet gilt bei vielen Nutzern als eigenständige Gesellschaftsform, als eine Art „Staat im Staate“, mit eigenen, oft kollektiv entwickelten Regeln, mit eigenen sozialen Interaktionsformen, mit eigenen Vor- und Nachteilen und auch mit eigenen Sprachen –– jedoch ohne Regierung.

Bestehende Regierungen erkennen darin einen Machtverlust. Um die Kontrolle über die virtuelle Gesellschaft zu erlangen, werden Regierungen ob der dezentralen Struktur des Internet Maßnahmen direkt beim Nutzer ansetzen: So wie jeder PKW mit einem individuellen Kennzeichen einer bestimmten Person zugeordnet ist, wird jeder Internet-Nutzer durch einen „Internet-Ausweis“ bei jeder seiner virtuellen Tätigkeiten identifizierbar sein.


Meine Antwort dort sei auch hier aufgehoben:

Das ist eine These über die ich vor 2+ Jahren in Karlsruhe bei unsere ersten Treffen schon verwundert war. [Ich dachte ich hätte da was zu gebloggt, aber finde es jetzt nicht... war wohl doch ein Kommentar bei Spreeblick.]
Grundsätzlich haben Staaten natürlich ein Interesse ‘ihren Job zu amchen’, d.h. die von den Bürghern sich selbst gegebenen Regeln (*räusper*) durchzusetzen.
Generell fragt sich, ob im ontext neuer Medien (Schrift -> Pharao/Kaiser/Monarchie, Druck mit beweglichen Lettern -> Demokratie, many2many, collaboration, trallalla -> ???) nicht neue Formen der Selbstorganisation von Machtstrukturen entstehen.

Anders: Ich denke wie damals so auch heute, das der Job, Identität im Netz zu fixieren in den Händen der Nutzer, p2p und distribuiert nicht nur machtpolitisch eleganter gelöst sondern auch ‘kanalgerechter’ wäre.

Ich zweifle ganz, ganz langsam daran, dass Staaten immer die besten entiten sind, um ‘etwas geregelt zu kriegen’. Oder anders: es ist die Diskussuion nötig, was Staaten gut können, was Firmen gut können, was NGOs gut können und was freischwebende Netzwerke gut können. Nur wenn wir das rechtzeitig rausfinden, hat deise Zivilisation noch 100, 200, 500 Jahre.

Soviel zu meiner steilen These ;)


links for 2008-04-17